Nahrungssicherheit für gehbehinderte

KODO unterstützt in Salima, Malawi, Bäuerinnen und Bauern mit einer Gehbehinderung im Bereich der Mobilität, der Einkommensgenerierung und der Nahrungssicherheit.

„Ich bin mit einem Klumpfuss zur Welt gekommen und kann die Schwierigkeiten von Menschen mit einer Gehbehinderung sehr gut verstehen. Deshalb konzentriere ich mich als Geschäftsleiter von KODO auf diese Zielgruppe. Ich bin sehr glücklich, dass wir zu ihrer Ernährungssicherheit beitragen können. Das erfüllt meinen Traum, Menschen mit einer Gehbehinderung zu unterstützen.“

Das Ziel von KODO ist, dass Menschen mit einer Gehbehinderung mobiler werden, eine grössere finanzielle Unabhängigkeit erreichen, selber für ihre Nahrung aufkommen können und im öffentlichen Raum einen Platz finden. EcoSolidar unterstützt KODO im Bereich der biologischen Landwirtschaft und hat im Jahr 2013 einen Austausch zwischen der Partnerorganisation LOMADEF und KODO organisiert. Seither lernen gehbehinderte Bäuerinnen und Bauern bei KODO Techniken des Kompostierens und der Agroforstwirtschaft und werden bei der Anwendung dieser Techniken von KODO unterstützt. Die biologische Landwirtschaft ist für die gehbehinderten Bäuerinnen und Bauern — die meist über wenig finanzielle Mittel verfügen — eine Möglichkeit, trotz geringen finanziellen Ressourcen Landwirtschaft zu betreiben und nicht viel Geld für teures Hybridsaatgut und chemische Düngemittel auszugeben. Für Menschen mit einer Gehbehinderung und deren Angehörigen ist dies ein grosser Schritt in Richtung Unabhängigkeit. KODO unterstützt im Bereich der biologischen Landwirtschaft jährlich insgesamt 150 Familien in 5 Gemeinden in der Region Salima.

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„Ich bin mit einem Klumpfuss zur Welt gekommen und kann die Schwierigkeiten von Menschen mit einer Gehbehinderung sehr gut verstehen. Deshalb konzentriere ich mich als Geschäftsleiter von KODO auf diese Zielgruppe. Ich bin sehr glücklich, dass wir zu ihrer Ernährungssicherheit beitragen können. Das erfüllt meinen Traum, Menschen mit einer Gehbehinderung zu unterstützen.“