Pioniergeist im Biolandbau

Unsere lokale Partnerorganisation KODO (Kuthandiza Osayenda Disability Outreach) unterstützt in Salima, Malawi, Bauern und Bäuerinnen mit einer Gehbehinderung in den Bereichen Mobilität, Einkommensgenerierung und Nahrungssicherheit. KODO bietet Kurse in Schneiderei und Korbstuhlherstellung an. Parallel dazu werden alle TeilnehmerInnen in Biolandbau und Permakultur geschult und bei der praktischen Umsetzung begleitet.

KODO-Tereza-unterwegs-mit-Mann

Pioniergeist im Biolandbau

Unsere lokale Partnerorganisation KODO (Kuthandiza Osayenda Disability Outreach) unterstützt in Salima, Malawi, Bauern und Bäuerinnen mit einer Gehbehinderung in den Bereichen Mobilität, Einkommensgenerierung und Nahrungssicherheit. KODO bietet Kurse in Schneiderei und Korbstuhlherstellung an. Parallel dazu werden alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen in Biolandbau und Permakultur geschult und bei der praktischen Umsetzung begleitet. Dank den Techniken des Biolandbaus können sie sich und ihre Familien gesund ernähren ohne viel Geld für Saatgut und chemische Düngemittel ausgeben zu müssen. Das neue Wissen geben sie an andere weiter, was ihre soziale Stellung in der Gemeinschaft stärkt.
Photos: André Affentranger/EcoSolidar

Fotoreportage aus dem Projekt in Malawi

KODO_Gebäude

Bei KODO gibt es ein Schulungsgebäude für die Kurse in Schneiderei und Korbstuhlherstellung, einen Permakulturgarten und daneben ein von EcoSolidar finanziertes Hostel mit Zimmern für die Kursteilnehmenden. 

KODO Training Kompost

Alle Kursteilnehmenden werden während ihrer Ausbildung bei KODO in Biolandbau geschult. Hier findet ein Training zur Kompostherstellung statt. 

KODO Zimmer und Betten

Die Zimmer sind auf die Bedürfnisse der gehbehinderten Kursteilnehmenden zugeschnitten, die Betten sind extra tief gebaut. 

KODO Tereza und Kollegin

Tereza Bute (rechts) machte bei KODO eine Ausbildung in Schneiderei und in biologischer Landwirtschaft. Heute ist sie Leadfarmerin. In dieser Funktion gibt sie ihr Wissen an 30 Bauern und Bäuerinnen aus ihrem Dorf weiter.

KODO Tereza Kompost

Hier zeigt Tereza einer Gruppe, wie sie mit vorhandenen natürlichen Materialien einen einfachen organischen Kompost herstellen können, sodass sie keine chemischen Düngemittel kaufen müssen. 

Im Dorf züchtet Tereza Hasen, welche die Bauernfamilien untereinander verteilen. Hasen liefern Dung für den Kompost. Tereza eignet sich kontinuierlich neues Wissen an und gibt es an die anderen weiter. Im Mai 2021 konnte sie mit KODO eine externe Weiterbildung im Paradies Institute Malawi besuchen.

Tereza und ihr Mann sind ein eingespieltes Team. Während ihrer 6-monatigen Abwesenheit hat sich ihr Mann um Haushalt und Kinder gekümmert. Beide sahen die Ausbildung als eine Investition in die Zukunft, die sich heute auszahlt.

KODO-Tereza-unterwegs-mit-Mann

Das Gelernte kann Tereza erfolgreich zu Hause anwenden. Sie lernte, wie man organischen Kompost herstellt, welche Pflanzen zur Schädlingsbekämpfung dienen und wie man mit Bewässerungstechniken und Bodenbedeckung für genug Feuchtigkeit sorgt.

Tereza mit Mann und Sohn Ernte

Tereza und ihr Mann ernten auf ihrem Feld frische Erdnüsse. Sie sind mit der Ernte zufrieden.

KODO Erdnüsse Kreis

Die Ernte zieht die Kinder aus dem Dorf an. Sie setzen sich dazu und helfen, die Erdnüsse von den Stängeln zu trennen. Bei dieser Gelegenheit werden die frischen Früchte eifrig probiert.

Dorothy Kabambe hat bei KODO Biolandbau und Schneiderei gelernt. Zu Hause näht und verkauft sie Kleider. Das neue Einkommen gibt ihr Selbstvertrauen und verbessert ihre soziale Stellung in der Gemeinschaft. 

George Chimpiko, Gründer und Geschäftsleiter von KODO, unterwegs mit Dorothy. Er hat selbst eine Gehbehinderung. Sein Ziel ist, gehbehinderten Menschen zu ermöglichen, für sich selbst zu sorgen. 

Dorothy mit Rollstuhl

Dorothy hat von KODO einen Rollstuhl erhalten. Mit diesem kann sie zu ihrem Feld fahren und dort arbeiten. Ein wichtiges Ziel von KODO ist es, den gehbehinderten Bauern und Bäuerinnen Mobilität zu verschaffen, dank der sie selbstständiger werden.

Polina Judesi (rechts) hat bei KODO einen Kurs in Korbflechten absolviert und zugleich Biolandbau gelernt. Heute produziert und verkauft sie kleine Tische und Stühle. Für ihre Felder stellt sie Kompost her und sie benutzt lokale Maissorten, aus denen sie ihr eigenes Saatgut gewinnt. Das macht sie unabhängig vom Kauf teurer Setzlinge und chemischer Düngemittel. Als Leadfarmerin gibt sie ihr Wissen an andere weiter. 

Akim Chifuno ist ein Followfarmer von Polina. Sie kommt regelmässig bei ihm vorbei und berät ihn bei Schwierigkeiten. Akim hat bei KODO einen Kurs in Schneiderei und in Biolandbau besucht. Er kann sich mit Näharbeiten ein kleines Einkommen verdienen. Zusätzlich hat Akim ein Baumwollfeld gepflanzt, für das er seinen eigenen organischen Kompost herstellt und das er mit einer Reihe schädlingsabweisender Pflanzen umgeben hat. Die Baumwolle, die er dort erntet, kann er verkaufen. 

KODO Malawi Masken

Während der Corona-Pandemie musste das Ausbildungszentrum zeitweise schliessen. Die ehemaligen Kursteilnehmenden fertigten in dieser Zeit Stoffmasken an und KODO stellte Händewaschstationen in den Dörfern auf. Hier besucht George Chimpiko (links) eine ehemalige Kursteilnehmerin, die Stoff-Masken näht.

Einladung: EcoSolidar-Filmabend

Am Donnerstag 28. Oktober 2021 zeigen wir im Museum der Kulturen in Basel einen Kurzfilm, den die indigenen Jugendlichen aus unserem Projekt im peruanischen Amazonas gemacht haben. Sie sind für ihr Studium in die Stadt Puerto Maldonado gezogen. Im Film reflektieren sie über den „kulturellen Spagat“ zwischen dem Leben in ihrer Gemeinschaft und jenem in der Stadt.

Einladung:
EcoSolidar-Filmabend

Am Donnerstag 28. Oktober 2021 zeigen wir im Museum der Kulturen in Basel einen Kurzfilm, den die indigenen Jugendlichen aus unserem Projekt im peruanischen Amazonas gemacht haben. Sie sind für ihr Studium in die Stadt Puerto Maldonado gezogen. Im Film reflektieren sie über den „kulturellen Spagat“ zwischen dem Leben in ihrer Gemeinschaft und jenem in der Stadt. Anschliessend schalten wir live zu den Jugendlichen nach Puerto Maldonado und es besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich mit ihnen auszutauschen. 

Dieser Anlass findet im Rahmen des diesjährigen CULTURESCAPES Festivals statt. Die 16. Ausgabe des Festivals ist dem Amazonasgebiet gewidmet und bildet den Auftakt zu einer neuen Reihe, die Regionen von globaler Bedeutung in den Fokus nimmt. Wir freuen uns, gemeinsam mit unserer Partnerorganisation FENAMAD Teil des diesjährigen Programms zu sein. FENAMAD arbeitet im peruanischen Amazonas mit indigenen Gemeinschaften der Region Madre de Dios. Sie setzt sich für indigene Rechte und für Projekte ein, die das Wohlergehen der indigenen Gemeinschaften fördern. 

In der Stadt Puerto Maldonado führt FENAMAD ein Wohnhaus für indigene Jugendliche, die für Studienmöglichkeiten in die Stadt ziehen. Das Wohnhaus Casa Miraflores bietet den Jugendlichen einen geschützten Raum zum Wohnen, gemeinsamen Essen und Lernen. Zudem steht ihnen eine psychologische Fachperson zur Seite. Nebst der Unterstützung im Umgang mit alltäglichen Herausforderungen hilft sie ihnen bei der Entwicklung von Zukunftsplänen. Diese Form der Unterstützung ist enorm wertvoll für die Jugendlichen, da viele von ihnen aus armen Verhältnissen kommen und in der städtischen Umgebung ohne diese Hilfe nur schlecht zurechtkommen würden. Indigene sehen sich zudem nach wie vor Diskriminierungen ausgesetzt und in Puerto Maldonado gibt es eine hohe Kriminalitätsrate sowie viele soziale Probleme. Das Leben in der Gemeinschaft unterscheidet sich stark vom Leben in der Stadt und die Jugendlichen befinden sich in einem kulturellen Spagat zwischen den zwei Lebenswelten. In der Casa Miraflores finden sie einen sicheren Raum, wo sie gemeinsam mit anderen indigenen Jugendlichen leben und den Spagat so gut es geht meistern. 


CULTURESCAPES 2021 Amazonas / Filmvorführung und Gespräch
«Ein kultureller Spagat im peruanischen Amazonas
Do. 28.10. 21 / 18:00 – 19:30 / Museum der Kulturen / Eintritt frei

Bitte beachten Sie: Da die Platzzahl beschränkt ist, bitten wir Sie um Voranmeldung. Diese nehmen wir gerne entgegen unter: Tel.: +41 61 266 56 00 oder E-Mail: info@mkb.ch
Im Museum der Kulturen gilt die Zertifikatspflicht.

PROJEKTBESUCH IN GRIECHENLAND

Über eine Unterstützerin von EcoSolidar lernten wir im letzten Jahr den Verein networkANTHROPIA kennen. Gegründet haben ihn drei Personen aus der Schweiz, die sich bei privaten Hilfseinsätzen auf der griechischen Insel Lesbos kennengelernt hatten. Seit 2017 arbeitet networkANTHROPIA in der Stadt Lavrio in der Nähe von Athen mit geflüchteten Frauen und Kindern, hauptsächlich Kurdinnen aus Syrien, dem Irak und der Türkei, die in verschiedenen Camps leben.

PROJEKTBESUCH IN GRIECHENLAND

Über eine Unterstützerin von EcoSolidar lernten wir im letzten Jahr den Verein networkANTHROPIA kennen. Gegründet haben ihn drei Personen aus der Schweiz, die sich bei privaten Hilfseinsätzen auf der griechischen Insel Lesbos kennengelernt hatten. Seit 2017 arbeitet networkANTHROPIA in der Stadt Lavrio in der Nähe von Athen mit geflüchteten Frauen und Kindern, hauptsächlich Kurdinnen aus Syrien, dem Irak und der Türkei, die in verschiedenen Camps leben. In einer ersten Kennenlernphase unterstützten wir ihre Arbeit mit einem kleineren Beitrag. Im Juli 2021 war es nun möglich, das Projekt vor Ort zu besuchen, um eine längerfristige Zusammenarbeit zu planen.

Das Zentrum Anthropia

Herzstück des Projektes ist das „Zentrum Anthropia“, eine Wohnung mitten in der Stadt Lavrio, wo sich Frauen und Kinder aus den Camps zu Sprachunterricht und Workshops treffen. Die meisten von ihnen haben eine traumatische Flucht hinter sich und ihre Zukunft ist ungewiss. Das Zentrum bietet ihnen einen geschützten Raum ausserhalb des schwierigen Camp-Alltags, wo sie zur Ruhe kommen und in der Gruppe Halt finden können. Es gibt wöchentlichen Unterricht in Griechisch, Englisch und Deutsch. Die neuen Sprachkenntnisse fördern das Selbstvertrauen und ermöglichen die Kommunikation an veschiedenen Orten, etwa an der örtlichen Schule und im Zielland. Die Ressourcen der Frauen werden gezielt individuell gestärkt. Sie werden dazu ermutigt, sich auf ihre Fertigkeiten und Kenntnisse zu besinnen und sie haben die Möglichkeit, diese in der Gruppe einzubringen. So entstehen Workshops zum Beispiel in Kunsthandwerk, Musik und Schneiderei.

Die ganzheitliche Arbeitsweise von networkANTHROPIA überzeugt uns. Das Projekt lebt von der Beteiligung der Frauen und bezieht sie aktiv in die Gestaltung des Programms ein. Einige Frauen leiten Workshops und arbeiten als Angestellte im Team mit. Ganz bewusst sucht das Projekt auch die lokale Verankerung und die Vernetzung zwischen den Einheimischen und den geflüchteten Menschen. Neben der humanitären Hilfe, die networkANTHROPIA in diesem Kontext auch leistet, geht es in der Arbeit am Zentrum um die nachhaltige Stärkung der Menschen. Die Erfahrung, dass sie in ihrer verzweifelten Situation Ermutigung und Solidarität erleben dürfen und die praktischen Kenntnisse, die sie in den Kursen erlangen, nehmen die Frauen und Kinder mit auf ihrem weiteren Weg. Aus den gemeinsamen Aktivitäten und aus den guten Momenten schöpfen die Frauen Kraft und den Mut, sich den Herausforderungen zu stellen. Die Zeit am Zentrum bedeutet nicht zuletzt einen Bruch mit der eigenen Fluchtgeschichte.

Zentrum-Workshop Nähen

Das Projekt lebt von der Beteiligung der Frauen. Neben dem Sprachunterricht können sie sich mit ihren Fertigkeiten in der Gruppe einbringen. So entstehen Workshops wie dieser in Fingerknüpfen.

Team Anthropia

Rena, Renata und Mervin koordinieren gemeinsam die Arbeit am Zentrum. Mervin (rechts) kommt aus Syrien, Rena (links) ist Griechin aus Lavrio und Renata ist eine der drei GründerInnen von networkANTHROPIA aus der Schweiz. Sie lebt in Lavrio.

Basteln

Wir besuchten das Projekt im Sommer während den Schulferien. Diese Kinder nehmen am Ferienprogramm teil, wo sie malen und basteln.

Wasserspiel

In diesem Camp leben die Familien in alten Containern. Im Sommer herrscht hier grosse Hitze und Wasserspiele sind eine willkommene Erfrischung. Die Kinder freuen sich und es herrscht eine ausgelassene Stimmung.

Ab und zu organisiert networkANTHORPIA Ausflüge zum nahegelegenen Strand. Auf unserem Besuch wurde dabei zudem ein Kindergeburtstag gefeiert. Diese unbeschwerten gemeinsamen Stunden ausserhalb der Camps sind erholsam für die Frauen und Kinder und bedeuten ihnen viel.

Weiterbildung im «Paradies»

Unseren ProjektpartnerInnen von KODO und ASUD in Malawi konnten wir im Mai 2021 eine Permakultur-Weiterbildung finanzieren und freuen uns sehr, dass sie so viel Wissen aus dem Kurs mitnehmen konnten und neue Ideen daraus entstanden sind. Vom 9. – 21. Mai verbrachten unsere PartnerInnen zwei Wochen am «Permaculture Paradise Institute» im Westen Malawis.

Weiterbildung im «Paradies»

Unseren ProjektpartnerInnen von KODO und ASUD in Malawi konnten wir im Mai 2021 eine Permakultur-Weiterbildung finanzieren und freuen uns sehr, dass sie so viel Wissen aus dem Kurs mitnehmen konnten und neue Ideen daraus entstanden sind. Vom 9. – 21. Mai verbrachten sie zwei Wochen am «Permaculture Paradise Institute» im Westen Malawis. George Chimpiko von KODO reiste gemeinsam mit einer Mitarbeiterin und einer Leadfarmerin aus dem Projekt an und Thomas Ngwira von ASUD kam in Begleitung von zwei MitarbeiterInnen sowie dem Direktor und zwei LehrerInnen der Dorfschule.

Wer bereits einmal in einem Permakulturgarten war, der weiss, wie passend der Name «Paradise Institute» ist. Die Garten sind üppig, farbig und voller Leben! George Chimpiko von KODO war beeindruckt bei seiner Ankunft und erklärt in seinem Bericht zur Weiterbildung begeistert: «[this] is how bushy the Paradise is at every place one looks. Bird’s, Animals, Bees have all found a home to stay here. This tells the whole story why this place is a paradise …».

Das ASUD-Team ist vor Ort am Permaculture Paradise Institute eingetroffen. Das Ausbildungszentrum wird von einem jungen malawischen Paar geleitet. Sie gehören zu den Pionieren in der Permakultur in Malawi und haben bereits viel Wissen angesammelt, dass sie nun leidenschaftlich gerne teilen in ihren Weiterbildungen.

In den zwölf Tagen am Institut lernte die ganze Gruppe um George Chimpiko und Thomas Ngwira vielseitige Praktiken der Permakultur: Kompostierungsmethoden, Düngerherstellungsverfahren, die Wichtigkeit einer sorgfältigen Standortanalyse, Solartrocknungsverfahren um Tomaten und anderes Gemüse länger haltbar zu machen und noch vieles mehr!

Hier lernen die TeilnehmerInnen eine neue Art von Kompostherstellung.

Hier wird der Kompost gerade gewendet, denn wie uns Thomas Ngwira von ASUD erklärt, ist es sehr wichtig, dass der Kompost in periodische Abständen gewendet wird.

Hier sehen wir die Herstellung von flüssigem Dünger.

Auf diesem Bild ist der Herstellungsprozess von Gülle zu sehen.

Auch Bienenhaltung war Teil des umfassenden Programms.

Das Wissen, das am Permaculture Paradise Institute in Malawi weitergegeben wird, ist enorm vielseitig. Hier geht es um Obstveredelungsprozesse.

Zurück zuhause konnte es das Team von KODO kaum abwarten, ihr neues Wissen umzusetzen. Am ersten Tag nach ihrer Rückkehr sammelten sie Tierdung und am zweiten gab es bereits ein erstes Training zur neuen Kompostierungsmethode! Dazu schickten sie uns dieses Bild.

Wir freuen uns, dass die Weiterbildung bereichernd für unsere PartnerInnen war und sie so motiviert und inspiriert sind, die neu gelernten Methoden in den eigenen Projekten umzusetzen!

Video-Vorstellungsrunde aus dem Hanchey Bamboo Resort

Wir laden euch ein, euch mit uns auf eine kleine virtuelle Reise nach Kambodscha zu begeben und dort die Jugendlichen kennen zu lernen, die im Hanchey Bamboo Resort eine Ausbildung absolvieren.

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Video-Vorstellungsrunde aus dem Hanchey Bamboo Resort

Wir laden euch ein, euch mit uns auf eine kleine virtuelle Reise nach Kambodscha zu begeben und dort die Jugendlichen kennen zu lernen, die im Hanchey Bamboo Resort eine Ausbildung absolvieren.

Das Hanchey Bamboo Resort ist eines der beiden Sozialunternehmen unserer Partnerorganisation BSDA (Buddhism for Social Development Action) in Kambodscha. Hier können Jugendliche aus dem Bildungsprogramm von BSDA eine Ausbildung im Bereich Gastronomie oder Hotellerie absolvieren.

In den kommenden Wochen stellen sich einige der Jugendlichen in Videos vor, die sie selber gedreht haben. Wir erfahren mehr über ihre Arbeit und ihre Träume. Viel Spass auf der virtuellen Reise ins malerische Hanchey Bamboo Resort und beim Kennenlernen der sympathischen Jugendlichen! 

Sao Ponlok ist 18 Jahre alt und arbeitet gerade an der Rezeption des Resorts. Diese Arbeit gefällt ihm sehr und er möchte nach seiner Ausbildung gerne als Rezeptionist arbeiten.

Chrorn Sreykeo ist 21 Jahre alt und arbeitet im Restaurant des Resorts. Sie ist für die Kundenbetreuung zuständig und bildet bereits andere Jugendliche im Service aus und das mit grosser Freude. Denn wie sie erzählt, hat sie bereits früher davon geträumt, einmal Lehrerin zu sein. Durch die Arbeit im Hanchey Bamboo Resort hat Chrorn auch neue Träume fürs Leben gefunden, über diese erfahrt ihr mehr im Video.

Chork Vicheka ist 20 Jahre alt und er ist momentan wie Chrorn im Restaurant Department tätig. Da lernt er vieles und bereitet sich für seinen Traum vor, einmal ein eigenes Restaurant zu öffnen!

Yeat Sivmey ist Front Office Managerin im Hanchey Bamboo Resort und erzählt im Video von ihren vielseitigen Aufgaben und wie viel ihr das Team bedeutet.

Kea Sreyphea arbeitet in der Küche des Hanchey Bamboo Report und erzählt von ihrem Alltag.

Heng Phally arbeitet als Rezeptionist im Hanchey Bamboo Resort. Er befindet sich in der Ausbildung zum zukünftigen Supervisor. Mit viel Herzblut erzählt er, wie der die Jugendlichen motiviert und was ihm seine Arbeit bedeutet.

Thou Sinath macht ihre Berufsausbildung im Haushaltsdepartment und hat dort schon ganz viel über die Arbeit in der Gastwirtschaft gelernt. Es macht ihr grosse Freude, die Zimmer wunderschön und stimmig vorzubereiten, so dass sich die Gäste willkommen und wohl fühlen im Resort. Sie ist glücklich darüber, Teil des HBR Teams zu sein: Das Team kümmere sich sehr gut um sie und habe Spass daran, sie noch mehr zu lehren.

Kong Chanthy ist 22 Jahre alt und arbeitet an der Rezeption des Hanchey Bamboo Resort. Im Video erzählt sie, dass der Unterrichtsraum ihr Lieblingsort ist. Da kommen alle zusammen und lernen gemeinsam, was sie sehr mag. Zudem erfahrt ihr, was Kong Chanthy in ihrer Freizeit gerne macht und was sie sich für ihre Zukunft wünscht.

Kha Chenda arbeitet im Hanchey Bamboo Resort als Köchin. Sie kocht kambodschanische wie auch westliche Gerichte für ihre Gäste. Im Video zeigt sie ihren Arbeitsplatz und die schöne Aussicht, die sie jeden Tag geniesst.

Projektrundgang bei ASUD in Malawi

Wie sieht es vor Ort im Schulgartenprojekt unserer Partnerorganisation ASUD aus? In diesem Video geht es auf einen virtuellen Projektrundgang in den Norden Malawis. Der Geschäftsführer Thomas Ngwira und die am Projekt beteiligten Menschen erzählen von ihren Erfahrungen und erklären, worum es im Biolandbau-Projekt geht.

Projekt in Malawi Biolandbau

Wie sieht es vor Ort im Schulgartenprojekt unserer Partnerorganisation ASUD aus? In diesem Video geht es auf einen virtuellen Projektrundgang in den Norden Malawis. Der Geschäftsführer Thomas Ngwira und die am Projekt beteiligten Menschen erzählen von ihren Erfahrungen und erklären, worum es im Biolandbau-Projekt geht.

Unsere Partnerorganisation ASUD (Action for Sustainable Development) bewirtschaftet einen Permakultur-Schulgarten in Ngongo, Mzimba, im Norden Malawis. Durch die Förderung von organischen Anbaumethoden will ASUD Hunger und Mangelernährung bekämpfen.

Einladung zur Generalversammlung 2021 Online

Die Generalversammlung 2021 findet voraussichtlich statt am: MITTWOCH, 2. JUNI, 20:00 UHR im HOTTINGERSAAL, GZ Hottingen, Gemeindestrasse 54, Zürich.

Generalversammlung Online Einladung

Einladung zur Generalversammlung 2021 Online

Aufgrund der Corona-Massnahmen ist die Durchführung leider nicht wie geplant in Zürich möglich, sondern wird am selben Termin – am MITTWOCH, 2. JUNI um 20:00 Uhr – als Videokonferenz auf Zoom durchgeführt.

Schicken Sie uns bis spätestens eine halbe Stunde vor der Generalversammlung eine E-Mail mit folgenden Angaben an info@ecosolidar.ch: Vorname, Nachname, Strasse, Hausnummer und Wohnort. Sie erhalten von uns einen Link zur Zoom-Sitzung.

Bei allfälligen Fragen zur Nutzung von Zoom können Sie sich im Vorfeld gerne via Email bei uns melden. 

Anträge und Kandidaturen müssen bis vier Wochen vor der GV eingereicht werden. Mitglieder haben an der GV Stimmrecht. Alle Spender und Spenderinnen sind herzlich zur GV eingeladen.

Während der Konferenz

• Um allfällige Störgeräusche zu vermeiden, bitten wir Sie darum, Ihr Mikrophon stummzuschalten, wenn Sie nicht sprechen.
• Mitglieder haben an der GV Stimmrecht. Öffnen Sie das Chatfenster für die Abstimmungen. Wir werden die betreffenden Traktanden jeweils mündlich besprechen und für die Abstimmungen schriftlich im Chatfenster kommunizieren. Sie können dort ihre Stimme mit „Ja“, „Nein“ oder «Enthaltung» abgeben. So können wir die Ergebnisse korrekt protokollieren und auszählen.

Traktanden und Unterlagen

1. Protokoll der GV 2020
2. Abnahme Leistungsbericht, Jahresabrechnung und Revisionsstellenbericht 2020
3. Wahlen: Vorstand und Revisionsstelle
4. Festsetzung des Mitgliederbeitrags
5. Projekte: aktueller Stand und Strategie
6. Varia

Die Dokumente, die den Mitgliedern und SpenderInnen für die GV zur Verfügung stehen müssen, werden per E-Mail zusammen mit dem Zoom-Link zur Videokonferenz zugestellt. Dazu gehören das Protokoll der GV 2020, der Leistungsbericht und die Jahresrechnung 2020 (INFO Nr. 141) sowie der Revisionsbericht 2020.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Zweisprachiges Radio

In Cusco, Peru, produzieren indigene Kinder in der Schule zweisprachige und interkulturelle Radioprogramme. Sie werden somit aktiv in den Schulunterricht einbezogen, stärken ihr Selbstbewusstsein, festigen die Kenntnisse ihrer Muttersprache und setzen sich mit ihrer kulturellen Herkunft auseinander.

Zweisprachiges Radio produziert von indigenen Kindern in der Schule

Zweisprachiges Radio

In Cusco, Peru, produzieren indigene Kinder in der Schule zweisprachige und interkulturelle Radioprogramme. Sie werden somit aktiv in den Schulunterricht einbezogen, stärken ihr Selbstbewusstsein, festigen die Kenntnisse ihrer Muttersprache und setzen sich mit ihrer kulturellen Herkunft auseinander. Die Radioprogramme werden über regionale Radiosender ausgestrahlt und machen die Stimmen der Kinder und der indigenen Gemeinschaften in den Medien hörbar. Sie dienen in der Schule wiederum als interkulturelles Lehrmaterial, indem die Kinder die Radioprogramme anderer Schulen hören und darüber diskutieren. Das Radioprojekt von Pukllasunchis leistet einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Gleichberechtigung in der Schulbildung.

Fotoreportage aus dem Projekt in Peru

An einer Schule in Chillihuani nimmt eine Schulklasse ein Radioprogramm auf. Oft stellen die Kinder die Geschichten, die sie erzählen, als Theaterstücke mit Verkleidung und Requisiten dar. In dieser Aufnahme geht es um ein traditionelles Ritual der indigenen Schafzüchter. 

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Die Teilnahme stärkt die Kinder als Gruppe wie auch als Individuen. Sie übernehmen Verantwortung für das gemeinsame Radioprogramm, festigen die Kenntnisse ihrer Muttersprache und stärken ihr Selbstbewusstsein. Zudem haben sie grossen Spass dabei. 

Die Lehrerin ist begeistert vom Radioprojekt und unterstützt ihre SchülerInnen gerne dabei. Sie hat bei Pukllasunchis eine Weiterbildung besucht und neue Unterrichtsmethoden kennen gelernt: Ihr Unterricht ist partizipativ, sie benutzt visuelle Lernhilfen, das Klassenzimmer ist farbenfroh und es herrscht ein angenehmes Lernklima. 

Ermelinda geht auf diese Schule und ihr gefällt es sehr, die Radioprogramme aufzunehmen. Die Klasse entwickelt das Programm gemeinsam: Sie bestimmen das Thema, überlegen sich den Ablauf und verteilen die Rollen. Jedes Kind kommt zu Wort und kann seinen/ihren Teil beitragen.

Henry geht auf eine Landschule in Ccoñamuro. Regelmässig produzieren er und seine KlassenkameradInnen Radioprogramme. Hier erzählt Henry von seinem Alltag und den traditionellen Zeremonien, die er mit seiner Familie durchführt. Die Radiosendungen werden von anderen Klassen angehört und der Inhalt diskutiert.

Die Schule, die Henry besucht, ist sehr klein und die meisten Kinder sprechen Quechua. Ihre Mütter bereiten abwechslungsweise das Mittagessens zu, das die Kinder dann gemeinsam essen. 

Zu Hause muss sich Henry um die Meerschweinchen kümmern.

Wie viele andere in der Gemeinde züchtet und verkauft seine Familie Meerschweinchen (Cuy), die in Peru eine beliebte Speise sind. Daneben haben die meisten Familien ein Stück Land und einige Kühe. 

Constantino bei der Arbeit. Er leitet die Radiostation Ausangate. Sie befindet sich in Quispicanchi, in der Region Cusco. Unter anderem hier werden die Radioprogramme ausgestrahlt. 

Sie erreichen viele indigene Familien auf dem Land und in der Stadt. Die Sendungen haben einen hohen Stellenwert, da sie Informationen aus anderen Regionen bringen und das Gemeinschaftsgefühl stärken.

In einer Weiterbildung für Lehrpersonen bei Pukllasunchis stellt Yovana Huanca Huallparimachi die vielen Facetten des Radioprojekts im Unterricht vor. Die LehrerInnen lernen vieles zum Thema zweisprachiger und bikultureller Unterricht, das sie praktisch umsetzen können. Motivierend finden sie auch die grossen Veränderungen bei den SchülerInnen, die dank der Teilnahme am Radioprojekt selbstsicherer werden und im Unterricht aktiver teilnehmen.

An Anlässen der Schulen präsentieren die Schüler und Schülerinnen den stolzen Eltern und anderen Interessierten ihre verschiedenen Projekte. 

Dazu gehören in Chillihuani bespielsweise Karten der Umgebung mit den wichtigen natürlichen Ressourcen, Darstellungen der Geschichte und Kultur der Region sowie die Produktion von Radioprogrammen.

Seit Beginn der Corona-Krise sind die Schulen in Peru geschlossen. Gerade für indigene Familien auf dem Land ist es unmöglich, den digitalen Zugang zur Schulbildung für ihre Kinder zu gewährleisten. Es fehlen die elektronischen Geräte und der Zugang zum Internet. Pukllasunchis erarbeitete gemeinsam mit LehrerInnen Schulmaterialien für den Online Fernunterricht und Schullektionen für das Radio. Kinder mit Zugang zu Mobiltelefonen und Internet konnten den Unterricht mitgestalten. Sie schickten Video- und Audioaufnahmen zu den Schulthemen an Pukllasunchis, die diese dann über das Internet und über das Radio weiteren SchülerInnen zur Verfügung stellten. So erreichten sie viele Kinder in ländlichen Gebieten, die sonst während dieser Zeit keinen Zugang zu Bildung gehabt hätten. Das Radioprogramm hat in dieser Zeit eine zentrale Rolle eingenommen: Über zusätzliche Radioprogramme wurden Schullektionen ausgestrahlt und auch Informationen über Corona mit der Figur Capitán Jabón (Kapitän Seife) verbreitet (https://redsisicha.home.blog). 

Reaktionen auf unsere INFO-Sonderausgabe

Unsere letzte INFO-Ausgabe war besonders: Für einmal haben wir den Fokus auf uns selber gelegt und die Art und Weise beschrieben, wie wir Entwicklungszusammenarbeit verstehen und umsetzen.

Entwicklungszusammenarbeit Info  – Reaktionen auf unsere Soderausgabe

Reaktionen auf unsere INFO-Sonderausgabe

Unsere letzte INFO-Ausgabe war besonders: Für einmal haben wir den Fokus auf uns selber gelegt und die Art und Weise beschrieben, wie wir Entwicklungszusammenarbeit verstehen und umsetzen.

In einer Zeit, in der die Entwicklungszusammenarbeit verstärkt unter Druck gerät, ist eine Diskussion über verschiedene Ansätze und Herangehensweisen umso wichtiger. Indem wir uns positionieren, wollen wir zu einer offenen und konstruktiven Kritik an der Entwicklungszusammenarbeit beitragen. Zu diesem Zweck haben wir auch unsere Spenderinnen und Spender explizit um ihre Meinung gebeten. Was denken Sie zu unserer Arbeitsweise und welche Art der Entwicklungszusammenarbeit finden Sie gut?

Wir freuen uns ausserordentlich über die zahlreichen Rückmeldungen, die wir erhalten haben und die wir an dieser Stelle gerne teilen. Herzlichen Dank!


Liebe Xenia, lieber André
Endlich bin ich dazu gekommen, die Sonderausgabe eures Newsletter zu lesen. Mega interessant und toll geschrieben! Die EZA ist ja «mein täglich Brot», da wird man schnell mal ein wenig zum Fachidioten. Alleine die Reaktionen auf den Newsletter (die ich auch alle gelesen habe) zeigen aber, dass die Debatte nötig ist und v.a. eben auch dem Kleinspender vor Augen führt, was Entwicklungszusammenarbeit bedeutet, ohne die kleinen Organisationen gegen die grossen ausspielen zu wollen. Ich finde, euch gelingt es sehr gut zu zeigen, dass es beide Formen der EZA braucht, euer Ansatz aber ganz klar definiert ist und ihr wisst, warum ihr was wie macht. Man spürt, dass ihr eine enge Beziehung mit euren Partnern unterhält und das ist schön und wichtig.
Im grossen Netzwerk meines Arbeitgebers habe ich manchmal auch Zweifel, wie bedeutend meine Arbeit schlussendlich wohl ist. Aber wenn ich dann wieder mit den Projektpartnern direkt telefoniere, von ihnen berichtet bekomme, welche Erfolge sie mit den Projekte erzielen, oder zu einem Jahresabschluss-Gespräch eingeladen werden, um  «darte gracias por todo el apoyo que hemos recibido de parte de tu organización, y por la maravillosa gestión que tú haces en pro de los niños y jóvenes más desfavorecidos y vulnerables de nuestro territorio nacional» (Mail aus Kolumbien), dann weiss ich wieder, dass ich doch ein kleines, aber wichtiges Zahnrädchen im ganzen Getriebe bin. Ein schönes Gefühl.
In dem Sinn wünsche ich euch weiterhin viel Freude an eurer wichtigen Arbeit! Caroline Imesch


Ihr Lieben
Jetzt habe ich endlich das EZA-Info gelesen. Es ist wirklich toll geworden und beschreibt auf den Punkt eure Arbeit. Die selbstbewusste Stimme einer kleinen NGO im grossen EZA Dschungel: Ich hoffe, sie findet noch viel Gehör! Den Kern eures Ansatzes möchte ich mittragen auf meinem weiteren Arbeitsweg und ihn nutzen um immer wieder Strukturen zu hinterfragen. Mit dem Info habe ich ihn als Gedankenstütze nun auch auf Papier, wie praktisch. 
Ich wünsche euch ein erholsames Jahresende! 
Lieber Gruss
Jasmin


Endlich hatte ich Gelegenheit das neue Ecosolidarheft zu lesen. Ich finde es gewinnt mit jeder Zeile an Wichtigkeit und Dringlichkeit ohne schwer zu wirken. Man versteht Euer Anliegen an der Zusammenarbeit danach wirklich noch besser. Katia Moser


In weiten Teilen gehe ich total einig mit Euch. Euer Ansatz ist nicht nur EZA, sondern eigentlich eine Solidarische Zusammenarbeit, die Ihr klar aus einer Position der Gebenden weil Starken tut: es ist klar das Verantwortungsgefühl der privaten SpenderInnen, das hier angesprochen wird.
Es geht bei kleineren, örtlichen Projekten auch immer darum, dass  auch jede globale Innovation der EZA ursprünglich ja aus solchen lokalisierten Erfahrungen hervorgeht. Ihr verweigert Euch danach allerdings der Standardisierung – klassisches „small is beautiful», statt up-scaling. Für mich gehört es beim lokalen Denken sehr dazu, dass die Partner sich dabei aber nicht nur in ihrem lokalen Kontext auskennen, sondern ihre Praxis auch im globalen Raum reflektieren – und ich hab ja gesehen, bei Euch ist das auch so. Hier könnte man etwas tiefer denken, denn es geht um ganz heikle, auch politische Prozesse (die Amerikanisierung/Europäisierung/Chinaisierung/etc), respektive um unseren Kampf dafür, dass alternative Entwicklungsmodelle und -ideen von unten her wachsen, das geht dann weit über die Projektdimension hinaus und ist der politische Raum, in dem wir uns als kleine Organisationen gemeinsam beteiligen. Es geht um Basisdemokratie und Anarchie.
Im Versprechen der kritischen Auseinandersetzung fehlt mir fast ein wenig die Selbstkritik: eine Auslegeordnung der heiklen Fragen, die Ihr auch anpackt: Gibt es z.B. eine Gefahr, sich so sehr auf die Eigenheiten eines Partners einzulassen, dass Trägheit statt Innovation passiert? Wie entscheidet man sich für einen Partner und seinen Ansatz und nicht für andere? Dazu hätte ich insgesamt gerne etwas mehr über das Modell der „partizipativen Evaluation“ erfahren: Welche Fragen werden hier gestellt, welche vielleicht die ‚Grossen‘ nicht stellen würden?
Bei den Geldfragen habe ich mir angewöhnt immer in ‚Ressourcen‘ zu denken. Knappes Gut ist ja oft nicht nur das Geld, sondern ‚human‘ Zeit oder Skills oder Vernetzung. Was Ihr ansprecht ist eine selbstkritische Reflexion und eine Praxis der Accountability, die dadurch, dass die Mittelverteilung immer neu verhandelt werden muss, deutlich erhöht und damit auch demokratischer wird.
Wollen wir einmal eine Weiterbildungs-Zoomtagung machen für Geberinnen, z.B. in Kirchgemeinden etc., über «small is beautiful» und die Fragen, die sie so beschäftigen? Denn mir scheint die Grossen sind aktiv dabei, die GeberInnen mit „Wirkung“ usw zu bewirtschaften – aber wer stellt noch die Fragen ins Zentrum, die ihr hier so bringt? Dabei würde es vielleicht viele noch recht interessieren? Marcel Dreier, Geschäftsleiter von fepa (www.fepafrika.ch


Guten Abend 
Vielen Dank für die Sonderausgabe des Info-Bulletins. 
Leider komme ich nicht immer dazu, ihre Infos alle anzuschauen. 
Doch habe ich als langjährige Gönnerin grosses Vertrauen in Ihre Arbeit. 
Aber dieses Mal habe ich mir Zeit genommen, um das ganze Bulletin von vorne nach hinten durchzulesen. 
Ich fand es eine sehr gute Idee, dass Sie Ihr Verständnis von Entwicklungszusammenarbeit aufgezeigt haben und auch wie Sie mit den Partnern vor Ort zusammenarbeiten. 
Ihr partizipativer, sehr lokal verankerter Ansatz gefällt mir sehr gut und deckt sich sehr mit meinen Vorstellungen von Entwicklungszusammenarbeit. 
Ich glaube, dass auf diese Weise gemeinsam mit den Menschen vor Ort Projekte zu entwickeln, die Bedürfnisse der Menschen am besten getroffen werden und Projekte für sie so wirklich auch nützlich sind. 
Auch die Kleinheit – und der bewusste Entscheid, nicht um jeden Preis wachsen zu wollen –  ihrer NGO und die dadurch gewonnene Flexibilität und Möglichkeit, immer nahe dran zu bleiben und pragmatisch reagieren zu können, auf das was gebraucht wird, spricht mich an. 
Ich danke Ihnen für Ihre Arbeit und Ihr Engagement und wünsche Ihnen weiterhin viel Energie für diese Arbeit. 
Meinen Anteil werde ich weiterhin gerne leisten. 
Freundliche Grüsse, Brigitte Aschwanden


Liebes Team von Ecosolidar
Wie immer habe ich Euer Heft mit grossem Interesse gelesen! Vielen Dank!
Es ist interessant, berührend,  auch manchmal erheiternd  für mich von Zeit zu Zeit darüber zu lesen und zu sehen (Photos) wie Eure Projektpartner*Innen zusammenarbeiten, welche Erfolge sie haben und mit welchen Schwierigkeiten sie sich auseinandersetzten müssen und immer wieder Lösungen finden. 
Dieses neue Heft hat mich sehr zum Denken angeregt was der Umgang mit Spendengeldern und die Art und Weise der Unterstützung und Begleitung der Menschen in unterschiedlichen Ländern betrifft. 
Mir gefällt Eure Vorgehensweise, welche die Begleitung zur Selbsthilfe zum Ziel hat und Projekte unterstützt welche von den betroffenen Menschen selber iniziiert wurden. Lokale Projekte, Kleinbauern…Und dass Ihr Euch Zeit nehmt für Gespräche und Austausch und stets ein offenes Ohr habt für das was an der Basis läuft.
Folgende Fragen habe ich mir gestellt (Ich weiss, sie sind etwas krass und pauschal, aber ich musste sie trotzdem aufschreiben):
Übernehmen  NGO`s die Sozialarbeit in einem Land wofür eigentlich die Regierung zuständig wäre?
Warum der Name „Entwicklung“? Als ich gelesen habe, dass grosse Organisationen nach sog. „Managerpraktiken“ (meine Interpretation) arbeiten, z.B. Projekte „aufblasen“ für die gerne gespendet wird, Druck, erwartete Zahlen zu liefern, teure Fachkräfte mit wenig Bezug zur Basis einzustellen usw.) fragte ich mich ob wir wirklich dieses Denken entwicklungswürdig und nachhaltig finden?
Sind wir es, die am Ende der sogenannten „Entwicklung“ Unterstützung Bio-Kleinbauern brauchen, welche solidarisch und ganzheitlich denken können?
Gute Zeit Euch und herzliche Grüsse, Astrid Keller


Liebe Leute von Ecosolidar
Mit grossem Interesse habe ich euer neues Heft gelesen. Es war mal was ganz Anderes, nicht aus Projekten sondern von eurer Arbeit zu erfahren. Zur gleichen Zeit habe ich die Beilage in der Sonntagszeitung durchgelesen, bei der sich die grossen Hilfswerke versuchen für den Weihnachtsspende-Marathon ins Gespräch zu bringen.
Wie wohltuend hebt sich da euer Ansatz ab. Nahe bei den Menschen, dort sich engagieren, wo bereits eigene Anstrengungen unternommen wurde, arbeiten auf Augenhöhe aber trotzdem mit einem kritischen Blick.
Eigentlich würde ich mir mehr von dem wünschen: ein Netzwerk von kleinen Organisationen, die einen ähnlichen Ansatz vertreten und das vielleicht sogar gemeinsam gegen aussen zeigen…
Bei Ecosolidar weiss ich, dass die kritischen Einwände bei der Entwicklungszusammenarbeit ernst genommen werden!
Weiterhin gutes Arbeiten, Urs Kaegi


Habe das Heft über eure Arbeit mit Interesse gelesen und ‚euer Herzblut‘, mit dem Ihr euch engagiert, gespürt. Dieses nicht über die Köpfe Hinwegverfügen, sondern bei dem unterstützen, das vorhanden ist, das gewünscht wird, entspricht auch mir.
Kann mich dem Zitat von Gardi Hutter anschliessen und werde weiterhin spenden.
Gute weitere solche Arbeit wünsche ich euch.
herzliche Grüsse
Caroline Hager


Liebes Ecosolidar-Team
ich habe den neuesten Newsletter von vorne bis hinten studiert (wie jedes Mal). 
Ihr bittet darin um ein Feedback. 
Dies berührt mich und ich bin auch überrascht und ein bisschen irritiert, denn ich wurde als Spenderin noch nie so konkret um etwas anderes als Geld gebeten.Darum erst Mal: Danke schön für euer Interesse an mir und meinen Beweggründen Ecosolidar zu unterstützen!
Ich bin 56 Jahre alt und ich unterstütze Ecosolidar wohl fast schon so lange, wie es Ecosolidar gibt. Eventuell war auch einmal ein Jahr dabei, in dem ich nichts oder nur den Mitgliederbeitrag einzahlte, weil ich selber grad sehr knapp dran war (für schweizer Verhältnisse). Aber ansonsten blieb ich euch all die Jahre treu. Dies finde ich sehr wichtig, da ihr ja auch regelmässig das Geld braucht für die Projekte.
Das Spenden habe ich von meinen Eltern gelernt. Als sie mir in der Pubertät den Umgang mit Geld vertiefter erklärten, zeigten sie mir auch, dass sie im Sinne des christlichen Gebots, den 10. des Lohnes für Bedürftige zu spenden, auch regelmässig (und tatsächlich auch viel) an diverse Organisationen und für Patenschaften spenden. Ich selber bin nicht mehr christlich und mit 18 jahren so schnell wie möglich aus der Kirche ausgetreten aber dieser Gedanke ist mir geblieben. Ich muss aber bemerken, dass ich niemals 10% meines Einkommens spende aber wenigstens etwas…
Ich beschloss auch, dass ich nur wenige Organisationen unterstütze, diese dafür regelmässig. Ich habe mich damals (vor 25? oder 30? Jahren) für Ecosolidar und ein paar Jahre später auch noch für Bio Vision entschieden.
Kennen gelernt habe ich Ecosolidar via WOZ. Mir gefiel von Anfang an der partizipative Grundgedanke und die Überzeugung, dass alle involvierten sich auch wirklich auf Augenhöhe begegnen sollen, ja müssen. Dies finde ich in der Umsetzung tatsächlich eine grosse Herausforderung.Wir (älteren) «Weissen» sind ja gross geworden mit der Gewissheit, dass WIR die Welt «richtig» sehen und wir, weil wir so christlich und nett sind, den «armen Negerlein» helfen und sie auf den «richtigen» Weg bringen müssen. 
Zum Glück geht ihr das anders an! Und genau deswegen habe ich euch gewählt! Ich bin mir ganz sicher, dass «Hilfe» nur dann nachhaltig Sinn macht, wenn sie mit dem aushilft, was den Menschen die ein bestimmtes Projekt verwirklichen wollen eben gerade fehlt – und wir umgekehrt auch die Augen offen halten, wie sie die Welt angehen und uns davon inspirieren lassen.
Mir gefällt auch, dass ihr die Projekte eher klein und überschaubar behält. So ist der persönliche Kontakt weiterhin möglich.Bitte macht weiter so.
Vielleicht fragt ihr euch nun, warum ich dann (immer noch) Bio Vision unterstütze. Diese Organisation ist ja in den letzten Jahren sehr stark gewachsen. Mich beeindruckt bei Bio Vision, wie eine NGO sich die Möglichkeit erarbeitet und auch nutzt, auf höchster staatlicher ja sogar weltpolitischen Ebene zu interagieren. Ich finde es auch wichtig, dass die Weltgemeinschaft umdenkt und sich neu organisiert. Und wenn nachhaltiges Denken und Handeln auch auf strategischer Ebene Einzug halt und die Biolandwirtschaft dabei «salonfähig» und auch wirklich umgesetzt wird, finde ich das grossartig und ebenso wichtig.
Das eine schliesst das andere nicht aus. Im besten Fall profitieren alle von der Arbeit von beiden…
Ich hoffe, ihr könnt mit meinem Feedback etwas anfangen. Falls ihr Fragen hättet, könnt ihr gerne nachfragen.Ich wünsche euch allen viel Freude, kreative Ideen und bereichernde Begegnungen bei der Arbeit – und natürlich auch genug Geld und Mitarbeitende für alle Projekte, die ihr unterstützen wollt.
Mit herzlichen Grüssen, Brigitte Eggenberger


Weiter so! Ich finde Euer Engagement bewundernswert und teile Euer Verständnis für die EZA voll und ganz!
Sue Furler


Sehr geehrter Herr Affentranger
Aufgrund der ausgezeichneten INFO-Ausgabe, welche wirklich mit viel Herzblut geschrieben wurde, das spürte ich, werde ich Val. 18.12.20 nochmals Fr. 50.—an EcoSolidar überweisen, obwohl ich schon 50.—am 31.8. gespendet hatte. Sie machen wirklich eine ganz tolle Arbeit und mir gefällt Ihre Arbeitsweise. Danke Ihnen.
Freundliche Grüsse
Bernadette Kehl


Dankschön für die ausführliche Darlegung des Hintergrunds von EcoSolidar ! 
Wie Ihr Projekte auswählt, begleitet, weiterentwickelt; Wie Ihr versucht wirklich Partner zu sein, mit kritischen Blick vielleicht, aber ohne Besserwisserei: Wie ihr lieber kleine, lokale Projekte begleitet statt grossartig gleich «die Welt“ retten zu wollen und ohne zu bemerken die Menschen vor Ort überfährt; Und nicht zuletzt, wie Ihr uns schweizer Spender nicht mit teurer (und allzuoft dummer) Werbung bedrängt, sondern schlicht informiert, wo und wie ihr dran seid. IAls Künstler und Kulturschaffener nerv ich mich schon genug über die tägliche Werbeflut. Grad jetzt, wo im Abstimmungskampf um die Konzernverantwortungsinitiative so viel Geschirr zerschlagen wird, ist mir auch das Getöse von Seiten der Initianten viel zu plakativ. 
Was ihr ein nächstes Mal vielleicht besser machen könnt: 6 Seiten Text ist auch für einen interesseirten Leser etwas viel. Vieles beschreibt ihr doppelt und dreifach, man hätte bestimmt auf die Hälfte kürzen können.
Mit einem herzlichen Gruss
Samuel Eugster


Guten Tag
vielen Dank für Ihre Info zum Konzept der EZA.
Ich finde es sehr informativ und einleuchtend.
Eine Idee: Sie schreiben auch über die Konkurrenz unter der Hilfswerken und NGO’s, aber auch von den Chancen eines gegenseitigen Austauschs. Mich würde interessieren, wo und wie ein solcher Austausch schon praktiziert wird.
Mit freundlichen Grüssen
Christoph Müller


Guten Tag
Auf der letzten Seite Ihres jüngsten Infos wird Gardi Hutter zitiert. Genau so sehe ich es. Deshalb werde ich die Arbeit. von EcoSolidar weiterhin gerne jährlich mit einem einmaligen Betrag von ca. Fr. 120.- unterstützen.
Sie sind auf einem guten Weg unterwegs!
Freundliche Grüsse
Vreni Beringer


Liebe Leute von ECOSOLIDAR
auf dem Tisch liegt Euer Info-Blatt Nr 140, UNSERE WELT, Zeitschrift der Friedensbewegung nebst all den andern täglichen, wöchentlichen Informationsblätter. Im Computer wartet ebenfalls eine Menge an Informationsträgern. Ich schreibe Euch das, weil ich mit grossem Glück Euer Blatt nicht nur überflogen habe, sondern durch-ge-lesen habe. Es hätte genau so gut, nur schnell von der Plastikhülle befreit, im Papierabfall landen können! Wie vieles heute! Und ich bin sehr beeindruckt! Chapeau! 
Dieser Text sitzt! Er ist mit unglaublich kritischer, fragender, einfühlsamer Haltung geschrieben! Wer getraut sich ein so unermesslich komplexes Thema zu beschreiben, in dem eines sicher ist: Die Fehler sind schnell grösser und von grösserer Tragweite, wie der Nutzen. Und dazu mit diesem Grundlagenpapier zur Diskussion auffordern! Das zeugt von ausgeprägtem Problembewusstsein. Schafft Glaubwürdigkeit.
Grundsätzlich stellt sich die Frage:  Welche Voraussetzungen brauchen Mensch in der EZA, die in einer Kultur aufwachsen, die alarmierende Situationen produziert. Womit legitimieren sie sich? Braucht es vor der partizipatorischen Wirkungsmessung und der Abklärung der Sinnfrage für die „Begünstigten» nicht die Klärung der selbstverständlichen Wertehaltungen von uns. Ist es möglich, dass wir helfen können, wenn wir mit unseren selbst produzierten Problemen nicht „zschlag“ kommen?! Ein paar Beispiele zur Veranschaulichung, die Euch ja allen bekannt sind:
– Die sich anbahnende Klimakatastrophe.
– Resourcenverschwendung: Metalle, Erdöl, Sand, Wasser …
– Energieproblematik: Atomkraft, fossile Brennstoffe …
– Landwirschaft: Bodenfruchtbarkeit. Wasserqualität und – Knappheit. Ernährungsproblematik: Bsp. China in Afrika und Südamerika. Etc
– Luftqualität …
– Medizin: Bsp. Antibiotika-Resistenz …
– Demokratie-Abbau:  >> Julian Assange. >> Wahlen in den USA …
Das ist kein Vorwurf an Euch, gar nicht. Es ist nur der Gedanke ausgesprochen: Sind wir dazu berechtigt und in der Lage dies zu tun? Ich bin froh über einige Sätze in Eurem Blatt, die dieses Gebiet tangieren:
– Überfinanzierung und seine Folgen. 
– Sinnfrage und Voraussetzung seitens der „Begünstigten!?» sorgfältig klären. >>>Und was, wenn sie es nicht sind? Was macht Ihr dann?
Ihr wisst, solche Briefe sind aufwendig zu schreiben, jedenfalls für mich.
Ich schick ihn Euch im Wissen, dass er nicht durchgekämmt und abgerundet ist.
Einen Beitrag zur Diskussion kann er vielleicht sein.
Mit freundlichen Grüßen 
Viktor Krummenacher 


Guten Tag, 
mit Interesse habe ich Ihre Sonderausgabe gelesen, dies weil Sie im Begleitbrief geschrieben haben, dass Sie die Text mit viel Herzblut geschrieben hätten. Ihre Art der Entwicklungs-Zusammenarbeit gefällt mir sehr. 
Vor vielen Jahren habe ich eine sehr kleine Gruppe von Leuten unterstützt, die mit Einheimischen in der Sahara Brunnen geflickt haben. Ihr Konzept der Entwicklungshilfe ist in grösserem, aber überblickbarem Rahmen, ähnlich aufgebaut.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!
Liebe Grüsse
Hugo Kropf


Lieber André,
Liebes EcoSolidar-Team,
Der Arbeits-Ansatz und das Vorgehen von EcoSolidar hat mich schon immer überzeugt. Das neuste Info habe ich aber mit besonderem Interesse und grosser Freude gelesen. Es ist eine Zusammenfassung all jener Aspekte, die ich – und wohl viele andere – bei der allgemeinen Entwicklungs-Zusammenarbeit vermissen. Macht weiter so! meine Unterstützung ist zugesichert.
Herzliche Grüsse
Hape Grünenfelder


Hallo Zusammen!
Ich habe den Flyer gelesen – man merkt, dass Ihr Euch sehr Mühe gegeben habt. Ich weiss, dass man leicht reden kann über solche Themen – aber wenn man es dann schriftlich festhalten soll… ;-). Ist aber gut gelungen. War ja ein Spagat, insofern, als Ihr die anderen Organisationen nicht schlechtmachen durftet (darum gings ja auch gar nicht). Es kommt klar raus, dass man sich grundsätzlich entscheiden muss zwischen grossen, effizienten Organisationen, die nach standardisierten Vorgaben möglichst vielen Leuten das Leben erleichtern sollen – oder eben: einer kleinen (feinen!) Organisation, die sich individuell und persönlich um überschaubare Projekte kümmert, die dann aber ganz von „einheimischen“ Leuten entwickelt, getragen und umgesetzt werden. Es hat beides seine Berechtigung, finde ich. Der Nachteil ist halt, dass Ihr zwar mit tollen Leuten tolle Projekte unterstützen könnt, die total „verheben“, aber halt im Wissen drum, dass davon im Vergleich zu den grossen Organisationen nur relativ wenig Leute profitieren. Und dass es hunderte anderer kleiner Projekte gäbe, die man auch noch unterstützen könnte / sollte. Aber Ihr macht topseriös, was Ihr machen könnt, und das merkt man beim Lesen…!
Glückwunsch!
Marc Keller


Liebes Ecosolidar-Team,
ich finde dieses Bulletin ausgezeichnet. Einzige Kritik wäre, dass etwas gar oft geschrieben steht: «wir machen es nicht so, wie die grossen Hilfsorganisationen….., sondern eben besser». Das stimmt sicher, es genügt aber, wenn Ihr schreiben könnt, wo die Schwerpunkte bei Ecosolidar sind. Diese Schwerpunkte sind gut, und die sollen wir Spender kennen.
Gratulationen und weiter Kraft, die Arbeit fortzusetzen.
Grüsse
Thomas Voegeli


Mes Chères. 
Das ist ja ein Freude, das neue Info in den Händen zu halten und es zu lesen. Ich denke, es ist auch eine wichtige und reife Leistung des Teams die Grundgedanken der Entwicklungszusammenarbeit sich bewusst zu machen und zu formulieren und zur Diskussion zu stellen. Natürlich fühle ich mich auch ein bisschen geschmeichelt, weil der manchmal steinige Weg weitergeht und ich bestens einverstanden sein kann. 
Also habt Dank.
Liebe Grüsse
Diether Grünenfelder 
P.S. und die Fotos sind diesmal wieder ausgezeichnet. 

Unsere INFO-Sonderausgabe als PDF

Unser Entwicklungsbegriff – ein Positionspapier

INFO-Sonderausgabe zu Entwicklungszusammenarbeit: Unterwegs mit EcoSolidar

Das neue INFO ist da, und diese Ausgabe ist anders. Wir haben die Texte mit viel Herzblut geschrieben, und sie hat eine besondere Bedeutung für uns. Für einmal stellen wir nämlich die Art und Weise vor, wie wir die Entwicklungszusammenarbeit verstehen und umsetzen. Es geht also um unser Selbstverständnis.

INFO Sonderausgabe – wie EcoSolidar die Entwicklungszusammenarbeit verstehen und umsetzen

INFO-Sonderausgabe: Unterwegs mit EcoSolidar

Das neue INFO ist da, und diese Ausgabe ist anders. Wir haben die Texte mit viel Herzblut geschrieben, und sie hat eine besondere Bedeutung für uns. Für einmal stellen wir nämlich die Art und Weise vor, wie wir die Entwicklungszusammenarbeit verstehen und umsetzen. Es geht also um unser Selbstverständnis.

In einer Zeit, in der die Entwicklungszusammenarbeit verstärkt unter Druck gerät, ist eine Diskussion über verschiedene Ansätze und Herangehensweisen besonders wichtig. Kritik ist berechtigt, und offen darüber zu reden ist dringend nötig. Die aktuelle Diskussion wird der komplexen Thematik und den vielen unterschiedlichen Arbeitsansätzen jedoch nicht gerecht. Es fehlt eine differenzierte und konstruktive Kritik. Darum möchten wir uns hiermit positionieren und aufzeigen, wo wir im grossen und teils unübersichtlichen Feld der Entwicklungszusammenarbeit verortet sind. 

Besonderes Augenmerk legen wir in dieser Ausgabe auf das «Wie», also die Art und Weise, wie eine bestimmte Wirkung erreicht und dabei den Eigenheiten der Projekte und Partnerorganisationen Rechnung getragen wird. Wir zeigen auf, weshalb wir uns nicht immer an die Norm halten und wie wir in unserer Arbeit eine Veränderung von unten anstreben. Wie wir unsere Projekte auswählen und unsere Partnerschaften konkret leben, genauso wie wir Projekte begleiten und weiterentwickeln, erfahren Sie in diesem Spezial-INFO!

Hier geht es zur INFO-Sonderausgabe.

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