Weiterbildung im «Paradies»

Unseren ProjektpartnerInnen von KODO und ASUD in Malawi konnten wir im Mai 2021 eine Permakultur-Weiterbildung finanzieren und freuen uns sehr, dass sie so viel Wissen aus dem Kurs mitnehmen konnten und neue Ideen daraus entstanden sind. Vom 9. – 21. Mai verbrachten unsere PartnerInnen zwei Wochen am «Permaculture Paradise Institute» im Westen Malawis.

Weiterbildung im «Paradies»

Unseren ProjektpartnerInnen von KODO und ASUD in Malawi konnten wir im Mai 2021 eine Permakultur-Weiterbildung finanzieren und freuen uns sehr, dass sie so viel Wissen aus dem Kurs mitnehmen konnten und neue Ideen daraus entstanden sind. Vom 9. – 21. Mai verbrachten sie zwei Wochen am «Permaculture Paradise Institute» im Westen Malawis. George Chimpiko von KODO reiste gemeinsam mit einer Mitarbeiterin und einer Leadfarmerin aus dem Projekt an und Thomas Ngwira von ASUD kam in Begleitung von zwei MitarbeiterInnen sowie dem Direktor und zwei LehrerInnen der Dorfschule.

Wer bereits einmal in einem Permakulturgarten war, der weiss, wie passend der Name «Paradise Institute» ist. Die Garten sind üppig, farbig und voller Leben! George Chimpiko von KODO war beeindruckt bei seiner Ankunft und erklärt in seinem Bericht zur Weiterbildung begeistert: «[this] is how bushy the Paradise is at every place one looks. Bird’s, Animals, Bees have all found a home to stay here. This tells the whole story why this place is a paradise …».

Das ASUD-Team ist vor Ort am Permaculture Paradise Institute eingetroffen. Das Ausbildungszentrum wird von einem jungen malawischen Paar geleitet. Sie gehören zu den Pionieren in der Permakultur in Malawi und haben bereits viel Wissen angesammelt, dass sie nun leidenschaftlich gerne teilen in ihren Weiterbildungen.

In den zwölf Tagen am Institut lernte die ganze Gruppe um George Chimpiko und Thomas Ngwira vielseitige Praktiken der Permakultur: Kompostierungsmethoden, Düngerherstellungsverfahren, die Wichtigkeit einer sorgfältigen Standortanalyse, Solartrocknungsverfahren um Tomaten und anderes Gemüse länger haltbar zu machen und noch vieles mehr!

Hier lernen die TeilnehmerInnen eine neue Art von Kompostherstellung.

Hier wird der Kompost gerade gewendet, denn wie uns Thomas Ngwira von ASUD erklärt, ist es sehr wichtig, dass der Kompost in periodische Abständen gewendet wird.

Hier sehen wir die Herstellung von flüssigem Dünger.

Auf diesem Bild ist der Herstellungsprozess von Gülle zu sehen.

Auch Bienenhaltung war Teil des umfassenden Programms.

Das Wissen, das am Permaculture Paradise Institute in Malawi weitergegeben wird, ist enorm vielseitig. Hier geht es um Obstveredelungsprozesse.

Zurück zuhause konnte es das Team von KODO kaum abwarten, ihr neues Wissen umzusetzen. Am ersten Tag nach ihrer Rückkehr sammelten sie Tierdung und am zweiten gab es bereits ein erstes Training zur neuen Kompostierungsmethode! Dazu schickten sie uns dieses Bild.

Wir freuen uns, dass die Weiterbildung bereichernd für unsere PartnerInnen war und sie so motiviert und inspiriert sind, die neu gelernten Methoden in den eigenen Projekten umzusetzen!

Projektrundgang bei ASUD in Malawi

Wie sieht es vor Ort im Schulgartenprojekt unserer Partnerorganisation ASUD aus? In diesem Video geht es auf einen virtuellen Projektrundgang in den Norden Malawis. Der Geschäftsführer Thomas Ngwira und die am Projekt beteiligten Menschen erzählen von ihren Erfahrungen und erklären, worum es im Biolandbau-Projekt geht.

Projekt in Malawi Biolandbau

Wie sieht es vor Ort im Schulgartenprojekt unserer Partnerorganisation ASUD aus? In diesem Video geht es auf einen virtuellen Projektrundgang in den Norden Malawis. Der Geschäftsführer Thomas Ngwira und die am Projekt beteiligten Menschen erzählen von ihren Erfahrungen und erklären, worum es im Biolandbau-Projekt geht.

Unsere Partnerorganisation ASUD (Action for Sustainable Development) bewirtschaftet einen Permakultur-Schulgarten in Ngongo, Mzimba, im Norden Malawis. Durch die Förderung von organischen Anbaumethoden will ASUD Hunger und Mangelernährung bekämpfen.

Mit biologischem Landbau in eine unabhängige Zukunft

Die Farm von LOMADEF (Lipangwe Organic Manure Demonstration Farm) wurde von 40 Bauernfamilien gemeinsam aufgebaut. Im Laufe der Jahre ist ein Schulungszentrum mit 69 Clubs entstanden. Diese Clubs bestehen aus Frauen und Männern aus verschiedenen Dörfern der Region.

Mit biologischem Landbau in eine unabhängige Zukunft

In Matale, Malawi, führt unsere Partnerorganisation LOMADEF ein Schulungszentrum für biologischen Landbau mit einer Demonstrationsfarm.

Die Farm von LOMADEF (Lipangwe Organic Manure Demonstration Farm) wurde von 40 Bauernfamilien gemeinsam aufgebaut. Im Laufe der Jahre ist ein Schulungszentrum mit 69 Clubs entstanden. Diese Clubs bestehen aus Frauen und Männern aus verschiedenen Dörfern der Region. Sie kommen ins Schulungszentrum, um Kurse im lokal angepassten biologischen Landbau zu besuchen; oder Fachpersonen der Farm besuchen die Clubmitglieder in ihren Dörfern und geben dort Workshops.

Das Ziel, Einkommen und Nahrungsmittelproduktion der Bauernfamilien zu steigern, wird konsequent verfolgt. Nicht nur um Einkommen zu generieren, sondern auch um den Nahrungsmittelmangel in der ganzen Region zu bekämpfen.Es werden nachhaltige Anbaumethoden erforscht, eigene Samen angebaut und Kompostierungs- und Bewässerungsmethoden vermittelt. Dadurch sind die beteiligten Menschen nicht mehr von Nahrungsmittelhilfe oder teuren Hybridsamen, Kunstdünger und Pestiziden abhängig, sondern leben vom Ertrag ihrer nachhaltig bewirtschafteten Böden und können Überschüsse verkaufen.

Henderson Chiliza

Geschäftsleiter LOMADEF, Malawi

„Wir fördern die organische Landwirtschaft, damit arme Bauernfamilien kostengünstige Methoden kennen lernen und ihren Lebensunterhalt verbessern können.“

Nahrungssicherheit für Gehbehinderte

KODO Tereza und Kollegin

Nahrungssicherheit für Gehbehinderte

KODO unterstützt in Salima, Malawi, Bäuerinnen und Bauern mit einer Gehbehinderung im Bereich der Mobilität, der Einkommensgenerierung und der Nahrungssicherheit.

Das Ziel von KODO ist, dass Menschen mit einer Gehbehinderung mobiler werden, eine grössere finanzielle Unabhängigkeit erreichen, selbst für ihre Nahrung aufkommen können und im öffentlichen Raum einen Platz finden. EcoSolidar unterstützt die Organisation im Bereich der biologischen Landwirtschaft. Seither lernen gehbehinderte Bäuerinnen und Bauern Techniken des Kompostierens und der Agroforstwirtschaft und werden bei der Anwendung dieser Techniken von KODO unterstützt.

Die biologische Landwirtschaft ist für die gehbehinderten Bäuerinnen und Bauern — die meist über wenig finanzielle Mittel verfügen — eine Möglichkeit, trotz geringen finanziellen Ressourcen Landwirtschaft zu betreiben und nicht viel Geld für teures Hybridsaatgut und chemische Düngemittel auszugeben. Für Menschen mit einer Gehbehinderung und deren Angehörigen ist dies ein grosser Schritt in Richtung Unabhängigkeit. KODO unterstützt im Bereich der biologischen Landwirtschaft jährlich insgesamt 150 Familien in 5 Gemeinden in der Region Salima.

Im Ausbildungszentrum in Salima finden zudem 6-monatige Ausbildungen in Schneiderei und Korbstuhlflechten statt. Die Auszubildenden werden ausserdem in Techniken des biologischen Landbaus geschult. Sie vermitteln das Erlernte in ihren Gemeinden weiter und stärken so ihre eigene soziale Integration.

George Chimpiko - KODO Partnerprojekt

George Chimpiko

Geschäftsleiter KODO, Malawi

„Ich bin mit einem Klumpfuss zur Welt gekommen und kann die Schwierigkeiten von Menschen mit einer Gehbehinderung sehr gut verstehen. Deshalb konzentriere ich mich als Geschäftsleiter von KODO auf diese Zielgruppe. Ich bin sehr glücklich, dass wir zu ihrer Ernährungssicherheit beitragen können. Das erfüllt meinen Traum, Menschen mit einer Gehbehinderung zu unterstützen.“

Permakultur-Schulgarten gegen Hunger

In der ländlichen Gegend um Ng’ongo sind Hunger und Mangelernährung weit verbreitet. Unsere Partnerorganisation ASUD (Action for Sustainable Development) bewirtschaftet einen Permakultur-Garten an der Schule in Ng’ongo mit ca. 450 Schülerinnen und Schüler. Durch die Erträge aus dem Schulgarten erhalten die Kinder ausgewogene Mahlzeiten, was ein Anreiz für den Schulbesuch ist.

Permakultur Schulgarten Malawi

Permakultur-Schulgarten gegen Hunger

Unsere Partnerorganisation ASUD bewirtschaftet einen Permakultur-Schulgarten in Ngongo, Mzimba, im Norden Malawis. Durch die Förderung von organischen Anbaumethoden will ASUD Hunger und Mangelernährung bekämpfen.

In der ländlichen Gegend um Ng’ongo sind Hunger und Mangelernährung weit verbreitet. Unsere Partnerorganisation ASUD (Action for Sustainable Development) bewirtschaftet einen Permakultur-Garten an der Schule in Ng’ongo mit ca. 450 Schülerinnen und Schüler. Durch die Erträge aus dem Schulgarten erhalten die Kinder ausgewogene Mahlzeiten, was ein Anreiz für den Schulbesuch ist.

Gleichzeitig dient der Garten als Demonstrationsfeld und Trainingsort: Die lokale Bevölkerung lernt hier, wie Hunger und Mangelernährung mit lokal verfügbaren Mitteln und wenig Geld bekämpft werden können. Dabei steht der Anbau von einheimischen Gemüsesorten und Früchten mit hohem Nährwert im Fokus. Diese Sorten sind nicht zuletzt resistenter gegen die Auswirkungen des Klimawandels. ASUD zeigt zudem, wie organischer Dünger als Alternative zu teurem Kunstdünger selbst produziert werden kann. Als Quelle für den Dünger dient ein Schweinestall.

2018 baute die Organisation neben der Schule einen Tiefbohrbrunnen, durch den die Pflege des Gartens nun deutlich erleichtert wurde. Das Wasser wird ausserdem zum Trinken, Kochen, Putzen und für die tägliche Hygiene wie Händewaschen genutzt.

In der Gemeinschaft um Ng’ongo initiierte die Organisation 15 Permakultur-Clubs. In diesen Clubs unterstützen sich die Mitglieder gegenseitig dabei, die gelernten Methoden anzuwenden und eigene Permakultur-Gärten zu bewirtschaften.

Thomas Ngwira – Projektpartner Malawi

THOMAS NGWIRA

Geschäftsleiter von ASUD, Malawi

„Ich liebe es, mit ländlichen Gemeinschaften zusammenzuarbeiten und Lösungen zu suchen im Bereich Ernährungssicherheit, Ernährungsweise und Umwelt. Insbesondere die Arbeit mit Frauen und Kindern liegt mir am Herzen. Ich habe gelernt, dass von der Förderung der Frauen der gesamte Haushalt profitiert, da sie direkt für das Wohl der Familie verantwortlich sind. Ebenso profitiert die Gemeinschaft langfristig von der Förderung der Kinder.“ines der Grundprinzipien unserer Arbeit in den Gemeinden ist die Überzeugung, dass jede Frau das Recht und die Fähigkeit hat, selbst über ihr Leben zu bestimmen; unsere Rolle ist es, diesen Entscheidungsprozess zu erleichtern.“

Pilotprojekt: Solarpumpe für Chioneone

Die Bewohner und Bewohnerinnen des Dorfes Chioneone haben eine Lösung für ihr Wasser-Problem gefunden: ein solarbetriebenes Wasser-Pumpsystem. Sie haben uns von ihrer Idee überzeugt und wir haben das Pumpsystem sowie eine ausführliche Schulung zur Nutzung und Wartung des Pumpsystems finanziert.

ASUD Brunnen

Pilotprojekt: Solarpumpe für Chioneone

Die Bewohner und Bewohnerinnen des Dorfes Chioneone haben eine Lösung für ihr Wasser-Problem gefunden: ein solarbetriebenes Wasser-Pumpsystem. Sie haben uns von ihrer Idee überzeugt und wir haben das Pumpsystem sowie eine ausführliche Schulung zur Nutzung und Wartung des Pumpsystems finanziert.

Immer mehr Bauernfamilien rund um Ng’ongo, einem abgelegenen Dorf  im Norden Malawis begeistern sich für Permakultur, so wie sie im Garten der Primarschule betrieben wird. Amaranth, Kürbisse, Süsskartoffeln, Senfblätter und Bohnen: Durch den Permakultur-Anbau können sie mit weniger Geld und mit lokal verfügbaren Mitteln mehr anpflanzen. Es gibt weniger Hunger und weniger Mangelernährung durch eine ausgewogenere Ernährung. Damit sich die Familien aber das ganze Jahr hindurch von ihren Gärten ernähren können, brauchen sie Wasser zur Bewässerung und Wasser ist in dieser Gegend immer wieder ein grosses Problem.

Mehrere Familien des Dorfes Chioneone haben sich zusammengeschlossen und mit unserer Partnerorganisation ASUD nach einer Lösung gesucht – und gefunden: Ein solarbetriebenes Wasser-Pumpsystem. In der Nähe ihrer Felder ausserhalb des Dorfes gibt es nämlich einen kleinen Fluss. Es gibt jedoch ein Gefälle von den Feldern zum Fluss hinab, weshalb keine Kanäle gelegt werden können.

Die Bewässerung der Felder war bisher eine schwere und zeitaufwändige Aufgabe. Durch das solarbetriebene Pumpsystem jedoch kann das ganze Jahr hindurch Flusswasser auf alle Felder gepumpt werden. Das erspart grosse Anstrengung und Zeit, etwa für die Gartenarbeit zuhause und die Betreuung des Viehs. Vor allem aber wird es möglich, grossflächiger anzupflanzen und mehr zu ernten. In dieser Gegend sind Hunger und Mangelernährung weit verbreitet, was sich nicht zuletzt auch auf die Schulbildung auswirkt. Die Gärten sorgen dafür, dass die Kinder regelmässige und ausgewogene Mahlzeiten erhalten, regelmässig die Schule besuchen und besser lernen können.

Durch den erhöhten Anbau kann sogar ein Überschuss produziert und auf dem Markt verkauft werden. Durch die zusätzlichen Einnahmen aus dem Gemüseverkauf können die Familien ihren Grundbedarf besser decken, etwa einen Arztbesuch zahlen oder alltägliche Dinge kaufen wie Seife. Sie sind nicht wie bisher gezwungen, etwas von ihrem Mais-Vorrat zu verkaufen, den sie selber als Nahrung benötigen. Für den Unterhalt der Pumpe legt das Dorf einen kleinen Mitgliederbeitrag fest. 22 Familien profitieren nun vom Wasser und können der Trockenzeit zuversichtlicher entgegenblicken.

EcoSolidar hat diese Idee überzeugt und dieses Pilotprojekt finanziert. Das Pumpsystem ist eine unkomplizierte und relativ günstige Möglichkeit, das Wasserproblem anzugehen und die lokale Gemeinschaft zu stärken. Es gibt weitere Dörfer, die in Flussnähe liegen und die sich sehr für eine solche Solarpumpe interessieren. Unser Projektpartner Thomas Ngwira steht mit diesen Dörfern in Kontakt und EcoSolidar wird abklären ob und wie die Multiplizierung dieses Systems im Rahmen des Projektes möglich ist.

Die Wasserpumpe wird von einem Solarpanel angetrieben. Auf einfache Weise gelangt das Wasser zu den Feldern. Insbesondere für ältere oder schwächere Menschen ist die Pumpe eine grosse Erleichterung.

Dalitso Matupi ist Field Officer bei unserer Partnerorganisation ASUD. Regelmässig bespricht sie mit den Bauernfamilien von Chioneone das gemeinsame Vorgehen. Die Familien unterstützen sich in der Bewirtschaftung der Felder wie etwa im Unkrautjäten, der Verteilung von Kompost, bei der Ernte und im Verkauf des Gemüses.

Eine Familie ist in der Lage, ihre Parzellen in kürzester Zeit zu bewässern und hat daneben Zeit für andere Arbeiten zu Hause. «Das Bewässerungssystem hat dem Dorf Wohlstand gebracht und gleichzeitig für ihre Gesundheit gesorgt», freut sich Thomas Ngwira, Geschäftsleiter unserer Partnerorganisation ASUD.

Ein Schulgarten mit Strahlkraft

An der Primarschule in Ng’ongo im Norden Malawis hat unsere Partnerorganisation ASUD einen Permakutlurgarten aufgebaut. Die kleine Initiative ist eine Erfolgsgeschichte: Der Garten versorgt heute rund 450 SchülerInnen mit ausgewogenen Mahlzeiten. Die lokale Bevölkerung kommt hierher um zu lernen und wird bei der Umsetzung von ASUD begleitet. Das wertvolle Wissen wird verbreitet. In immer mehr Haushalten in Ng’ongo entstehen kleine Gärten nach dem Vorbild des Schulgartens. Für die Familien ist das neue Wissen von enormer Bedeutung. Sie wissen dadurch, wie sie mit lokal verfügbaren Mitteln und mit wenig Geld mehr und gesündere Nahrung anpflanzen können.

Spendenaufruf Masken und Händewasch-Stationen

Unsere Partnerorganisation KODO arbeitet mit gehbehinderten Bauern und Bäuerinnen in der Region Salima in Malawi. Weil sich die Menschen keine Masken leisten können, hat KODO begonnen, Masken selber zu nähen. Und weil es in den Dörfern kaum die Möglichkeit gibt, sich die Hände zu waschen, stellt KODO Händewasch-Stationen auf. Wir sind auf eure Unterstützung angewiesen!

Spendenaufruf Masken Malawi

Spendenaufruf Masken und Händewasch-Stationen

Unsere Partnerorganisation KODO arbeitet mit gehbehinderten Bauern und Bäuerinnen in der Region Salima in Malawi. Weil sich die Menschen keine Masken leisten können, hat KODO begonnen, Masken selber zu nähen. Und weil es in den Dörfern kaum die Möglichkeit gibt, sich die Hände zu waschen, stellt KODO Händewasch-Stationen auf. Wir sind auf eure Unterstützung angewiesen!

*** Update August 2020 ***

Dank der grossartigen Unterstützung unserer Spender und Spenderinnen konnten die Projektteilnehmenden von KODO bis Ende Juli bereits 950 Stoffmasken nähen. Diese wurden an Bauernfamilien in der Umgebung von Salima, Malawi, verteilt. In den Dörfern baute KODO 81 einfache Händewasch-Stationen auf. Die Zusammenarbeit mit den gehbehinderten Bauern und Bäuerinnen des Projektes wird zurzeit so gut es geht weitergeführt. Gleichzeitig herrscht grosse Sorge über die nun täglich steigende Anzahl von bestätigten COVID-19 Infektionen in Malawi. Wir stehen in engem Austausch mit George Chimpiko und wollen das proaktive Handeln von ihm und seinem Team weiterhin unterstützen.

👉KODO will weitere 800 Masken nähen, 100 Händewaschstationen aufbauen sowie 4 Infrarot-Thermometer kaufen. Dazu brauchen wir nochmals eure Unterstützung!
Jeder Betrag hilft! Schon mit 30 Franken kann KODO z.Bsp. 50 Schutzmasken nähen.

***

 Das Trainingszentrum von KODO musste wegen Corona vorübergehend schliessen. George Chimpiko, Gründer und Geschäftsleiter, steht in engem Kontakt mit den Bauern und Bäuerinnen. Nach einem Besuch in den Dörfern erzählt er uns auf Whatsapp:

«Die Menschen wissen zu wenig über Corona und wie sie sich davor schützen können. Sie haben keine Möglichkeit, sich die Hände zu waschen und für die meisten Menschen in Malawi sind Schutzmasken viel zu teuer. Ausserdem können sie nicht zu Hause bleiben, sie müssen jeden Tag Geld verdienen, damit sie etwas zu essen kaufen können.»

Was will George Chimpiko erreichen?

Mit seinem kleinen Team überlegte George Chimpiko, wie KODO die Bauernfamilien in dieser Situation unterstützen kann. Die Idee war naheliegend: Warum nicht selber Masken nähen? Bauern und Bäuerinnen, die früher bei KODO neben Biolandbau auch in Schneiderei ausgebildet worden waren, können die Schutzmasken nähen. Diese Masken sind eine ganz entscheidende Möglichkeit für die Menschen, sich vor dem Virus zu schützen! Weil es in den Dörfern kaum die Möglichkeit gibt zum Händewaschen, sollen zudem einfache Wasch-Stationen aufgebaut werden.

Spendenaufruf Masken Malawi
Spendenaufruf Masken Malawi
Spendenaufruf Masken Malawi

Wir brauchen eure Mithilfe!

Helft mit und spendet Masken und Händewasch-Stationen für die Dörfer um Salima! Schon mit 30 Franken finanziert KODO die Herstellung von 5 Masken und einer Händewasch-Station!

Das erste Etappenziel sind 500 Masken und 100 Plastikeimer mit Seife zum Händewaschen. Wenn mehr Geld zusammenkommt, kann KODO auch noch mehr Masken produzieren. Diese sind zwar nicht perfekt, aber sie sind – zusammen mit den Händewasch-Stationen – eine ganz entscheidende Möglichkeit für die Menschen, sich vor dem Virus zu schützen!

Eure Spende für KODO könnt ihr einfach und sicher über unsere Website machen! Gebt im Feld «Bemerkungen» das Stichwort «Masken Malawi» an.

EcoSolidar und die Menschen in Malawi danken euch herzlich für eure Hilfe! 💚

Spendenaufruf Masken Malawi

Video: Kaikeni Labasi ist ein ehemaliger Trainee von KODO, der jetzt Schutzmasken näht. 

Wie ist die Situation in Malawi?

Die Menschen in Malawi sind sehr besorgt um ihre Gesundheit. Ebenso besorgt sind sie aber auch über die Auswirkungen eines möglichen Lockdowns. George Chimpiko erklärte am Telefon:

„Es ist wichtig, die Verbreitung des Virus zu kontrollieren. Gleichzeitig machen sich die Menschen grosse Sorgen um einen möglichen Lockdown. In Malawi leben unzählige Menschen quasi von der Hand in den Mund. Sie können nicht zu Hause bleiben, sie müssen jeden Tag Geld verdienen, damit sie etwas zu essen kaufen können.»

Worum geht es bei KODO?

Hunger und Mangelernährung sind in Malawi weit verbreitet und für gehbehinderte Kleinbauern und -bäuerinnen ist die Situation besonders schwierig. Hier setzt unsere Partnerorganisation KODO an: Menschen mit einer Gehbehinderung erhalten während 6 Monaten eine Ausbildung in Biolandbau. Sie lernen, wie sie mit einfachen Mitteln und wenig Geld Nahrungsmittel produzieren können. Ein wichtiger Aspekt ist die Herstellung von organischem Kompost, der den teuren chemischen Dünger ersetzt. Daneben werden Techniken für Bewässerung und Anpflanzung vermittelt. Nach der Ausbildung geben sie als „Leadfarmer“ ihr Wissen an andere weiter. So vervielfacht sich die Wirkung des Gelernten. Die gehbehinderten Bauern und Bäuerinnen stärken ihre soziale Stellung in der Gemeinschaft und werden unabhängiger.

Erste Masken und Händewasch-Stationen konnten an Familien der Trainees von KODO verteilt werden. Diese Fotos aus den Dörfern schickte uns George Chimpiko per Whatsapp.

George Chimpiko mit seinem Team an der Corona-Sitzung, an welcher sich KODO entschied, Masken zu nähen und Händewasch-Stationen aufzubauen. George Chimpiko mit selbstgenähter Maske. Die rote Farbe symbolisiere, dass das Corona Virus tödlich ist.

Weiterbildung für die Malawi-Projekte

Für unsere Projektpartner in Malawi war der August ein besonderer Monat: Sie trafen sich zum ersten Mal und fuhren gemeinsam nach Tansania ans SAT-Ausbildungszentrum für ökologische Landwirtschaft (Sustainable Agriculture Tanzania).

Weiterbildung für die Malawi-Projekte 

Für unsere Projektpartner in Malawi war der August ein besonderer Monat: Sie trafen sich zum ersten Mal und fuhren gemeinsam nach Tansania ans SAT-Ausbildungszentrum für ökologische Landwirtschaft (Sustainable Agriculture Tanzania).

ASUDKODO und LOMADEF vermitteln Methoden des biologischen Landbaus an Kleinbauernfamilien mittels Schulgärten, mit einer Demonstrationsfarm und durch die Ausbildung von gehbehinderten Bauern und Bäuerinnen zu Leadfarmers. Der Wunsch nach neuem Wissen war von allen Projektpartnern während den letzten Jahren geäussert worden. Neues Wissen ist für diese Arbeit zwingend notwendig und der Austausch von Erfahrungen enorm wertvoll.

Die Rückmeldungen sind sehr positiv und der Enthusiasmus der Teilnehmenden deutlich spürbar. Wir sind überzeugt, dass diese Weiterbildung, die durch EcoSolidar ermöglicht wurde, starke Impulse für die Projekte bringen wird. Die Reise war eine wichtige Lebenserfahrung für alle und hat die Organisationen einander näher gebracht.

Die Reise begann in Mzuzu, wo sich die insgesamt elf Mitarbeitenden unserer drei Partnerorganisationen trafen. Hier besuchten sie zunächst alle das Schulgarten-Projekt von ASUD und tauschten sich über die Projektarbeit und über Permakultur aus.

Thomas Ngwira, Geschäftsleiter von ASUD, führte durch den Permakultur-Schulgarten. Durch die Erträge aus dem Garten erhalten die Kinder ausgewogene Mahlzeiten, was ein Anreiz für den Schulbesuch ist. Gleichzeitig dient der Garten als Demonstrationsfeld und Trainingsort für die lokale Bevölkerung.

Danach reiste die Gruppe weiter nach Morogoro, Tansania, ans Biolandbau-Trainingszentrum SAT (Sustainable Agriculture Tanzania). 10 Tage lang besuchten sie Kurse, betätigten sich aktiv auf den Demonstrationsfeldern und bildeten sich weiter in der Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte.

Sie lernten neue Methoden kennen wie etwa Sackgärtnerei: Unabhängig vom Boden kann auf einfache Weise zuhause ein Küchengarten angelegt werden.

Ein Schulgarten als Zentrum der Gemeindeentwicklung

Vor drei Jahren startete unser Projektpartner ASUD in Ng’ongo, einem Dorf im Norden Malawis, ausgehend von der Schule ein Biolandbau-Projekt. Die Ziele waren, einen biologischen Schulgarten aufzubauen, die Schulabstinenz zu verringern und den Eltern technisches Wissen über Biolandbau zu vermitteln.
Bei unserem Projektbesuch im April waren wir beeindruckt davon, was die Gemeinde in kurzer Zeit erreicht hat.

Ein Schulgarten als Zentrum der Gemeindeentwicklung

Vor drei Jahren startete unser Projektpartner ASUD in Ng’ongo, einem Dorf im Norden Malawis, ausgehend von der Schule ein Biolandbau-Projekt. Die Ziele waren, einen biologischen Schulgarten aufzubauen, die Schulabstinenz zu verringern und den Eltern technisches Wissen über Biolandbau zu vermitteln.
Bei unserem Projektbesuch im April waren wir beeindruckt davon, was die Gemeinde in kurzer Zeit erreicht hat. Sowohl die Entwicklung des Schulgartens wie auch die Umsetzung dieses Wissens in den umliegenden Dörfern sind weit fortgeschritten. Die Schulabstinenz der SchülerInnen hat klar ab- und die Leistungsfähigkeit zugenommen. Diese Erfolge sind keineswegs auf eine grosse Finanzierung zurückzuführen. Im Gegenteil: die Projektkosten, inkl. Weiterbildung, betrugen jährlich 7’000 Franken. Der Hauptgrund des Erfolgs liegt eindeutig darin, dass ASUD der Dorfgemeinde die Hauptrolle im Projekt zugestanden und nicht von oben herab Projektziele definiert hat.

Die Lehrerin Ellen Magawa erklärt den SchülerInnen die Bedeutung von Kompost für den Schulgarten.

Der Lehrer Yona Ndau führt die SchülerInnen durch den Bananengarten und spricht über die Anwendung von Kompost.

Im Permakulturgarten erklärt er den SchülerInnen die Bedeutung der Pflanzenvielfalt und geht auch auf einzelne Medizinalpflanzen ein.

Auch die Fruchtbäume – hier ein Papayabaum vor der Schule – , die letztes Jahr unter Anwendung von Kompost gepflanzt wurden, gedeihen prächtig.

Vor der Ng’ongo-Schule wurde eben gerade Gemüse und Mais geerntet und junge Fruchtbäume angepflanzt.

Witness Ngwira, links im Bild, ist Leadfarmerin. Sie hat im Schulgarten neue Biolandbautechniken erlernt und gibt das neue Wissen an die Followfarmerinnen in ihrem Club weiter. Hier sehen wir sie in ihrem eigenen Permakulturgarten.

Die Mütter, die in Clubs organisiert sind, haben kleine Gruppen mit 3 bis 4 Bäuerinnen gegründet. Diese Gruppen haben von ASUD je ein Schwein erhalten. Zwischen den einzelnen Gruppen wurden die Schweine zur Reproduktion gekreuzt, die Jungen wurden dann in der Gruppe verteilt. Heute haben alle Bäuerinnen mindestens ein Schwein und damit auch Dung zur Kompost-Herstellung.

Im Club von Witness Ngwira und ihren Followfarmerinnen herrscht gute Stimmung. Da darf auch ab und zu getanzt werden. Sie sind gut organisiert und dürfen stolz darauf sein, was sie in kurzer Zeit schon erreicht haben.

Die Kleingruppe von Witness Ngwira (Mitte), Towera Chavula (links) und Rose Mhango ist Teil des Mlokota Thupa Village Clubs. Alle Club-Mitglieder zahlen wöchentlich am Donnerstag 100 Kwachas ein (das sind ca. 15 Rappen). Das gesammelte Geld wird zum Beispiel verwendet, wenn der Club einen Veterinär für die Schweine aus der Stadt herbestellen muss.

Witness Ngwira teilt ihr Wissen rund um Gemüse- und Medizinalpflanzenanbau mit ihrer Nachbarin Rose Mhango, die in derselben Kleingruppe mitarbeitet.

In der Kleingruppe wird nicht nur gemeinsam gelernt, sondern auch gearbeitet und die Freizeit verbracht.

Die geernteten Sojabohnen werden im Hof getrocknet.

Rose Mhango bringt Feuerholz zum Kochen nach Hause.

Das Team von ASUD, unserem Projektpartner, arbeitet zurzeit an zwei Projekten. Eines davon ist das Schulgartenprojekt, das von EcoSolidar finanziert wird.

Thomas Ngwira, der Geschäftsleiter von ASUD, im Gespräch mit zwei Mitarbeitern, die für internes Monitoring & Evaluation zuständig sind.

Dorothy Chiumia ist Vorstandsmitglied von ASUD. An einer offiziellen Veranstaltung in Ng’ongo, an der das Projekt den Vertretern des Landwirtschafts- und Bildungsministeriums auf Distriktsebene vorgestellt wurde, hielt sie eine eindrückliche Rede.

An dieser Veranstaltung war auch ein nationaler TV-Kanal anwesend. Es wurde gezeigt, wie Ng’ongo einen Vergleich zwischen Maisanbau mit und Maisanbau ohne Kompost anlegte und dass die Ernte bei der Produktion mit Kompost viel höher ausfällt.

Frauen mehrerer Clubs stellen verschiedene Gerichte vor, die mit den Produkten aus dem Garten hergestellt werden können. In einem Kurs zu ausgewogener Ernährung haben sie gelernt, wie wichtig das Wissen über die Nährstoffe in den verschiedenen Lebensmitteln ist. Hier wird ein Saft vorgestellt, der unter anderem mit Frucht und Blättern von Süsskartoffeln hergestellt werden kann.

An jeder Veranstaltung sind auch Kinder präsent, die immer mitlernen.

Photoshooting im Garten von Rose Mhango.

Projektbesuch in Malawi und Eswatini

Im April 2019 ging es für uns wieder in den Südosten Afrikas, nach Malawi und Eswatini. Hier setzen sich unsere lokalen Projektpartner für die Ernährungssicherheit von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen mittels Biolandbau ein.

Projektbesuch in Malawi und Eswatini

Im April 2019 ging es für uns wieder in den Südosten Afrikas, nach Malawi und Eswatini. Hier setzen sich unsere lokalen Projektpartner für die Ernährungssicherheit von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen mittels Biolandbau ein. Wir besuchten die BäuerInnen zuhause in ihren Dörfern und auf ihren Feldern. Dieser direkte und persönliche Austausch mit den Menschen an der Basis ist uns enorm wichtig, denn dadurch werden das Erreichte wie auch Probleme sichtbar. Die gemeinsam festgesetzten Zielen lassen sich so überprüfen und wir können die Arbeit unserer Partnerorganisationen messen.

In Ntonda/Malawi unterhält unser Projektpartner LOMADEF eine Demonstrations- und Versuchsfarm, wo Bauern und Bäuerinnen aus der Umgebung Trainings in modernen Biolandbaumethoden besuchen.

Zurück in ihren Dörfern teilen diese LeadfarmerInnen ihr neues Wissen mit ihren FollowfarmerInnen im Rahmen von regelmässigen Treffen auf den Feldern.

Im Sekho Village bringt LOMADEF das neue Wissen über Teresa (rechts) zu den DorfbewohnerInnen. Teresa ist eine der Leadfarmerinnen, die auf LOMADEF’s Demofarm Trainings zu Anbau- und Bewässerungstechniken, Tierhaltung und Ernährungslehre besucht hat.

Die Leadfarmerin Teresa zusammen mit ihrem Mann und den beiden Kindern. Sie haben vor knapp drei Jahren auf Biolandbaumethoden umgestellt. Durch die ertragreicheren Ernten haben sie bei sich zu Hause Ernährungssicherheit erreicht und können sogar einen Überschuss verkaufen. Mit dem Ertrag aus dem Verkauf konnten sie vor zwei Monaten mit dem Bau eines etwas grösseren Hauses beginnen. 

Singend und tanzend führte uns das Sekho Village zum Gemeinschaftsfeld, wo das Dorf zusammen mit unserer Partnerorganisation Lomadef Trainings in Kompostierung und Anbautechniken abhält. Wir waren beeindruckt vom Wissensdurst und der Freude der Teilnehmenden. 
https://www.facebook.com/183548065028571/videos/1097534163787322/

LOMADEF arbeitet in sehr abgelegenen Gebieten, wo die BäuerInnen keinen Zugang zu Beratungen über neue und alternative Landwirtschaftsmethoden und –techniken haben. Diese sind aber existentiell wichtig für sie, um aus der Abhängigkeit von Saatgutabgaben durch die Regierung und internationale Konzerne zu gelangen und um den Herausforderungen des Klimawandels gewachsen zu sein. Die Präsenz von LOMADEF hat für die BäuerInnen deshalb eine existentielle Bedeutung.

Chauchau, ein Leadfarmer in Sekho, erzählt den Anwesenden, wie sich die wirtschaftliche Situation seiner Familie in knapp drei Jahren verbessert hat, nachdem er begann auf die neuen Anbautechniken umzustellen.

Während dem Aufenthalt bei unserem Projektpartner LOMADEF in Malawi haben wir Miriam Chidothi besucht. Sie wohnt in Kakodwa, zusammen mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern und neben ihren Eltern und Geschwistern.

Miriam ist in ihrem Dorf eine Leadfarmerin. Auf der Demonstrationsfarm von LOMADEF hat sie verschiedene Kurse rund um Biolandbau besucht. Ihr neues Wissen gibt sie in Kakodwa an FollowerfarmerInnen weiter, die sich in einer Gruppe organisiert haben.

Sie selbst pflanzt mit ihrer Familie Mais, Süsskartoffeln, Erdnüsse und verschiedene Gemüse an.

Agnes Mapanga erntet in ihrem Permakulturgarten Spinat, Kohl und Süsskartoffeln. In Eswatini bildet unsere Partnerorganisation ACAT Kleinbäuerinnen in organischer Landwirtschaft aus, damit sie mit wenig Geld und mit lokal verfügbaren Mitteln die Ernährungssituation ihrer Familie verbessern können. Mit dem Biolandbau sind sie nicht abhängig von teuren chemischen Pestiziden, Dünger oder von Hybridsaatgut. Nicht zuletzt unterstützt der ökologische Landbau die BäuerInnen in der Anpassung an den Klimawandel. Die ausgebildeten Frauen verbreiten das erlangte Wissen in ihren Dörfern langfristig weiter.

Margaret Sibandze und ihr Mann zeigen stolz, wie gross ihre Kürbisse gworden sind. Vor zwei Jahren ist sie durch das Projekt auf Permakultur umgestiegen. Am Anfang brauche es mehr Arbeit, dann weniger. Die Nachbarn interessieren sich für ihren Garten und Margaret gibt ihnen ihr Wissen gerne weiter.

Coco Sibandze ist überzeugte Bio-Bäuerin und sagt, sie habe schon mehrere Nachbarn motiviert mitzumachen: «I am a community motivator».

Agnes freut sich über ihre gute Ernte. Sie ist die einzige in ihrem Haushalt von 5 Personen, die den Garten bewirtschaftet.