Das zweisprachige Radio

Radio Indigene Peru

Das zweisprachige Radio

Während Jahrhunderten wurde in Peru die indigene Kultur unterdrückt. Diese Unterdrückung dauert bis heute an, insbesondere im Bildungssystem und in den Medien. Hier setzt das Radioprojekt von Pukllasunchis an.

Kinder produzieren in der Schule bilinguale und interkulturelle Radioprogramme. Sie werden somit aktiv in den Schulunterricht einbezogen und setzen sich mit indigenen Weltanschauungen und Wissen auseinander. Das Radioprojekt erleichtert den Lehrpersonen den Zugang zum interkulturellen und bilingualen Unterrichten. Die Kinder stärken ihr Selbstbewusstsein, festigen ihre Muttersprache und setzen sich mit ihrem kulturellen Hintergrund auseinander. Im Teilprojekt „Kommunikationsleaderinnen“ werden indigene Frauen zu kommunalen Kommunikatorinnen ausgebildet und produzieren ebenfalls mehrsprachige und interkulturelle Radioprogramme.

Die Radioprogramme werden in lokalen und regionalen Radiosendern ausgestrahlt und geben den Kindern, den Frauen und den indigenen Gemeinschaften in den Medien eine hörbare Stimme. Das Projekt liefert den Schlüssel zu Gleichheit und Gerechtigkeit im Bildungssystem, gibt den Frauen in den Medien eine hörbare Stimme und indigenem Wissen einen Platz. Die Radioprogramme werden von Pukllasunchis gesammelt und von Bildungseinrichtungen als interkulturelles Lehrmaterial eingesetzt. Das Projekt unterstützt den dringend notwendigen Demokratisierungsprozess in der peruanischen Gesellschaft.

Christine Appenzeller

Geschäftsleiterin von PUKLLASUNCHIS, Peru

„Seit 1980 pflegt Pukllasunchis menschliche Werte, setzt sich für die Gleichberechtigung von allen Menschen ein und sieht in der Diversität eine Bereicherung für alle.“

«Las Pioneras» für ein besseres Leben

«Las Pioneras» für ein besseres Leben

Unsere Partnerorganisation IDEMNNA (Instituto de Desarrollo „Maria Elena Moyano“) arbeitet in Peru in einem Aussenviertel der Hauptstadt Lima, wo Migrantenfamilien aus verschiedenen Teilen des Landes leben. Ziel des Projektes ist es, die Lebensbedingungen von Frauen und ihren Kindern ganzheitlich zu verbessern. Die persönliche Entwicklung der Frauen steht im Zentrum und ihre Selbstständigkeit soll durch den Aufbau von eigenen Kleinunternehmen gefördert werden.

In der Hoffnung auf ein besseres Leben und Zukunftsperspektiven ziehen tausende Menschen aus allen Landesteilen Perus in die Hauptstadt Lima. Aufgrund der massiven Zuwanderung und des unkontrollierten Siedlungsbaus ist rund um Lima in den letzten Jahrzehnten regelrecht eine zweite Stadt entstanden. Unsere Partnerorganisation IDEMNNA arbeitet in der Gemeinde „Villa El Sol“ in Jicamarca, die im östlichen Grossraum von Lima liegt und wo Migrantenfamilien aus verschiedenen Regionen Perus wohnen. Die Lebensbedingungen hier sind äusserst prekär: Die Grundversorgung – Wasser, Abwasser, Elektrizität, Gesundheit, Grünflächen – fehlt. Gewalt, Alkohol, Drogen und der Landhandel verursachen massive Probleme. Die meisten Familien leben in bitterer Armut. Viele Frauen sind alleinerziehend und die Mehrheit von ihnen hat psychische oder physische Gewalt erlebt.

Unsere Partnerorganisation IDEMNNA arbeitet hier mit Frauen und deren Kindern. Ziel des Projektes ist es, das Zusammenleben in den Familien zu verbessern, die Frauen in ihrer persönlichen Entwicklung und in ihrer Selbstständigkeit zu fördern und die Solidarität im Viertel zu stärken. Bei IDEMNNA finden die Frauen einen sicheren Ort, wo sie sich über ihre Gewalterfahrungen und über Erziehungsprobleme austauschen können. Dieser Austausch unter den Frauen ist ein wichtiges Prinzip. Die Frauen, die durch IDEMNNA unterstützt werden, gründeten eine Gruppe und gaben sich den Namen „Las Pioneras“ – Pionierinnen. Sie erhalten psychosoziale Beratung sowie praktische Tipps zur Selbsthilfe. Gleichzeitig geht es darum, die Frauen in ihrer finanziellen Eigenständigkeit zu unterstützen, über die Entwicklung von eigenen Geschäftsideen und mit Kleinkrediten als Starthilfe. Neben der Arbeit mit den Frauen vor Ort sucht IDEMNNA konsequent die Kooperation mit den zuständigen Behörden und öffentlichen Autoritäten, was in diesem Kontext nicht einfach zu erreichen ist.

Das Projekt startete 2017 mit zwei Mitarbeitenden, die freiwillig und mit viel Eigeninitiative und Engagement das Projekt ins Leben riefen. 2018 unterstützte EcoSolidar zunächst ein Pilotprojekt zur Stärkung der Frauen. Der engagierte Start der kleinen Organisation überzeugte uns: IDEMNNA leistet ganzheitliche Arbeit «von unten» und orientiert sich dabei an den Ressourcen der Frauen. 2019 entschied EcoSolidar, ein 3-Jahresprojekt zu unterstützen.

Sandra Tabita Lozano Rodriguez

Projektkoordinatorin, IDEMNNA, Peru

„Unser Ziel ist es, dass Frauen, Kinder und Jugendliche ihre menschlichen und unternehmerischen Fähigkeiten unter würdigen Bedingungen stärken und entwickeln können. Dazu schaffen und fördern wir Raum zur Selbsthilfe. Wir wollen zum Aufbau einer gerechten, solidarischen, gewaltfreien und gesunden Gesellschaft in Koexistenz mit ihrer Umwelt beitragen“.

Unterstützung für indigene Studierende in der Stadt

Unterstützung für indigene Studierende in der Stadt

Immer mehr Jugendliche aus indigenen Dorfgemeinschaften im peruanischen Amazonasgebiet ziehen für eine Ausbildung nach Puerto Maldonado. In der Stadt angekommen, stehen viele vor existenziellen Problemen. Unsere Partnerorganisation FENAMAD unterstützt die Jugendlichen in ihrem Lebensalltag so, dass sie ihr Studium abschliessen können.

In den letzten Jahren ist die Zahl indigener Jugendlicher, die für das Studium nach Puerto Maldonado ziehen, konstant gestiegen. Für sie und ihre Familien ist das eine Chance, um sich beruflich zu entwickeln und ein besseres Leben führen zu können. Die Absprungrate der Jugendlichen aus dem Studium ist jedoch hoch: Viele indigene Familien sind arm, den Studierenden fehlt es in der Stadt an einer stabilen Wohnsituation, gesunder Ernährung und einer adäquaten Betreuung. Hinzu kommt, dass die Diskriminierung der Indigenen und die sozialen Probleme in Puerto Maldonado wie Kriminalität, Prostitution und fehlende Freizeitangebote, sehr gross sind.

Das Wohnhaus, das von FENAMAD gemeinsam mit den Jugendlichen renoviert wurde, bietet den Studierenden einen geschützten Raum, wo sie wohnen und lernen können. Eine psychologische Fachperson betreut sie individuell, um sie in ihrem Selbstbewusstsein und bei der Entwicklung ihrer Zukunftspläne zu unterstützen. Ausserdem erhalten sie Nachhilfeunterricht und können künstlerische Workshops besuchen.

Mit der Unterstützung dieses Projektes wollen wir auch einem Missstand entgegentreten, mit dem sich unsere Partnerorganisation FENAMAD konfrontiert sieht: Bei internationalen Organisationen haben Projekte zum Schutz des Regenwaldes und zur Verteidigung der Rechte indigener Gemeinschaften klar Präferenz. Solche Projekte sind zweifellos wichtig, doch finden daneben die Probleme indigener Menschen im städtischen Umfeld kaum Beachtung und finanzielle Mittel für solche Projekte sind nur sehr schwer zu finden. EcoSolidar hat sich für dieses Projekt entschieden, weil es einem dringenden Bedürfnis der betroffenen Bevölkerung entspringt, das bisher vernachlässigt wird.

Julio Cusurichi

Präsident von FENAMAD, Peru

„Das Hauptziel von FENAMAD ist die Verteidigung der Rechte der indigenen Gemeinschaften auf Selbstbestimmung, Territorium und kulturelle Identität. Es hat für uns Priorität, die jungen Menschen unserer Gemeinschaften in unser Engagement einzubeziehen. Sie sind es, die unsere Geschichte erben und von denen unsere Zukunft abhängt.“

Eine starke Gruppe: Neuigkeiten von den Pioneras in Lima

Die „Pioneras“ sind 32 Frauen, Mütter, die in den Hügeln von Jicamarca leben, am Rande der peruanischen Hauptstadt Lima. Sie haben sich zu einer Gruppe zusammengeschlossen und sich den Namen „Las Pioneras – die Pionierinnen“ gegeben. Denn zusammen wollen sie neue Wege gehen und die Lebenssituationen ihrer Familien verbessern.

Eine starke Gruppe: Neuigkeiten von den Pioneras in Lima

Die „Pioneras“ sind 32 Frauen, Mütter, die in den Hügeln von Jicamarca leben, am Rande der peruanischen Hauptstadt Lima. Sie haben sich zu einer Gruppe zusammengeschlossen und sich den Namen „Las Pioneras – die Pionierinnen“ gegeben. Denn zusammen wollen sie neue Wege gehen und die Lebenssituationen ihrer Familien verbessern.

Peru Lima Pioneras

Das Leben hier war schon vor Corona nicht einfach – es gibt kaum fliessendes Wasser, es fehlen Elektrizität und Grünflächen und die Gesundheitsversorgung ist sehr schlecht. Viele von ihnen sind alleinerziehend. Durch den Lockdown ist die Situation für die Familien absolut prekär geworden. Doch die Pioneras wären nicht die Pioneras, würden sie nicht auch jetzt zusammenhalten und ihre Ideen weiterverfolgen.

Vor Corona bauten einige der Frauen mit Unterstützung unserer Projektpartnerinnen Tabita Lozano und Carmen Velasquez von IDEMNNA kleine Geschäfte auf. Durch den Lockdown wurden die meisten Geschäfte unterbrochen und Ideen mussten vorerst auf Eis gelegt werden. Die Pioneras mussten schnell reagieren und sich alternative Geschäftspläne ausdenken. Besonders auch welche, die sich gut übers Internet abwickeln lassen.

Peru Lima Pioneras

Virginia musste ihr Recycling-Geschäft aufgrund des Lockdwons unterbrechen. Da auch ihre erwachsenen Kinder arbeitslos geworden sind, musste sie schnell reagieren. Sie stellte einen Geschäftsplan für den An- und Verkauf von Plastiktüten auf und bedient nun die Märkte in ihrem Quartier.

Peru Lima Pioneras

In den meisten Geschäften werden die Produkte in Plastiktüten verkauft. Virginia bietet in verschiedensten Geschäften ihre Plastiktüten an.

Auf diesem Bild ist Virginia mit zwei ihrer Kinder und einer Freundin zu sehen, bevor sie zur Arbeit geht. Vor ihnen viele Pakete mit Plastiksäcken. Virginia hat die Freundin bei sich zuhause aufgenommen, als diese im Zuge des Lockdowns ihre Stelle verlor. Die junge Frau hilft ihr im Verkauf von Plastiktüten.

Peru Lima Pioneras

In Peru ist es Winter geworden und es fehlt an warmen Kinderkleidern. Gloria kauft Stoffe und organisiert die Herstellung von Winterkleidern.

Peru Lima Pioneras

Auch Eulalia, die mit Hilfe von IDEMNNA ein Nähatelier aufbaute, hat nun begonnen, Winterkleidung für die Kinder herzustellen. Ausserdem näht sie weiter Stoffmasken für die Pioneras und ihre Familien sowie große Handtücher.

EcoSolidar finanzierte die Herstellung der ersten 150 Schutzmasken aus Stoff sowie 80 Handtücher mit einem Spendenaufruf, den unsere Spender und Spenderinnen grossartig unterstützten! Dieser Aufruf finanzierte zudem Nahrungsmittel und Hygieneartikel für die Familien der Pioneras. An dieser Stelle noch einmal ein riesiges Danke an alle, die uns unterstützt haben! Danke für euer Vertrauen!

Peru Lima Pioneras

Fiorella begann mit dem Verkauf von Mobiltelefonen. Viele Familien mussten sich aufgrund des Online-Schulunterrichts ein Handy kaufen. Gleichzeitig begann sie mit dem Verkauf von Kindermöbeln über Facebook, was sich ebenfalls als rentabel erweist. Hier steht sie mit ihrem Sohn vor einem der Kinderschränke. Die Möbel werden in der Schreinerei eines Verwandten ihres Partners hergestellt. Dank dieser Geschäfte ist es ihr gelungen, ein Einkommen für ihre Familie zu erzielen.

Peru Lima Pioneras

Seit Juli können sich die Pioneras wieder in kleinen Gruppen und unter Einhaltung der Schutzmassnahmen in ihrem Treffpunkt, der «Casa de las Pioneras» treffen. Die Casa ist ein wichtiger Ort der Begegnung und Reflexion, wo die Frauen mit ihren Kindern herkommen und sich austauschen können. Die Casa wurde im Juni von drei Pioneras eingeweiht.

Zusammen richten sie die «Casa de las Pioneras» ein. Die Pioneras stehen zudem in engem Kontakt über ihre Whatsapp-Chatgruppe, unterstützen und motivieren sich gegenseitig. Hier werden Ratschläge, Hygienemassnahmen und Gedanken zur Situation ausgetauscht. Auch Tipps zu Gartenarbeit und Backstunden wurden schon online abgehalten.

Auf Initiative einer Pionierin nahm IDEMNNA Kontakt mit 12 weiteren Frauen aus einem anderen Quartier auf. Sie haben Interesse daran, sich nach dem Vorbild der Pioneras als Selbsthilfe-Gruppe zu organisieren. Tabita und Carmen lernen diese Frauen nun kennen, das Bild zeigt ein Treffen mit ihnen in ihrem Quartier.

Wir haben unsere Projektpartnerin Tabita Lozano nach ihren liebsten Fotos gefragt. Sie hat uns diese beiden geschickt und erklärt, weshalb sie diese so mag.

«Auf diesem Bild sind wir in der «Casa de Las Pioneras». An diesem Tag hatte Carmen Geburtstag und wir haben ihn mit Kuchen und Joghurt zusammen gefeiert. An der Wand des Hauses hängen die Zeichnungen der Kinder, auch sie sind begeistert von der «Casa de Las Pioneras»». Auf dem Bild sind: Lorena, ihre Tochter und ihr Sohn, Virginia, Carmen, ich und Eulalia. Gloria, hat das Foto gemacht.

«Dieses Bild zeigt die Vorstandssitzung nach dem Lockdown. Dieses Bild steht dafür, dass wir ein Team sind, dass wir uns gegenseitig dabei unterstützen, die Probleme zu bewältigen, als Menschen zu wachsen und bessere Bürger zu werden.”

Spendenaufruf: Nothilfe für die Pioneras in Peru!

In Peru erreicht der Corona-Notstand dramatische Ausmasse. Trotz der Maßnahmen ist die Zahl der Corona-Fälle auf über 200’000 gestiegen und das Gesundheitssystem kollabiert. Damit ist Peru nach Brasilien das von der Pandemie am zweitstärksten betroffene Land in Südamerika. Der Notstand wurde vorerst bis zum 30. Juni verlängert.

Spendenaufruf Lima

Spendenaufruf: Nothilfe für die Pioneras in Peru!

In Peru erreicht der Corona-Notstand dramatische Ausmasse. Trotz der Maßnahmen ist die Zahl der Corona-Fälle auf über 200’000 gestiegen und das Gesundheitssystem kollabiert. Damit ist Peru nach Brasilien das von der Pandemie am zweitstärksten betroffene Land in Südamerika. Der Notstand wurde vorerst bis zum 30. Juni verlängert.

Die Situation ist für die „Pioneras“ in Lima’s Aussenbezirk Jicamarca besonders prekär. Sie haben keinen Zugang zu Wasser und Strom, durch den Lockdown fällt ihr Einkommen komplett weg, und sie können ihr Überleben nicht mehr finanzieren. Die Frauen versuchen, sich mit Aktionen in der Gemeinschaft untereinander zu organisieren, z.B. indem sie eine öffentliche Suppenküche einrichten.

Tabita von unserer Partnerorganisation IDEMNNA hat nun einen Plan ausgearbeitet, um die Frauen und deren Familien ganz konkret mit einer Nothilfe zu unterstützen. Dazu brauchen wir euch alle!
Insgesamt sollen 30 Familien mit Hygieneartikeln unterstütz werden, 15 Familien brauchen auch bei der Grundversorgung mit Nahrungsmitteln eine Nothilfe.

Hier seht ihr aufgelistet, was ihr mit eurer Spende genau erreichen könnt:

Spendenaufruf Lima Maskenset

Masken: Peru hat die Maskentragepflicht verordnet. Damit sich die Frauen wieder auf der Strasse bewegen können und so wieder minimale Einkünfte erzielen können, sind sie auf die Masken angewiesen.
• Mit einer Spende von 30.- ermöglicht ihr die Anfertigung von 12 Masken.
• Mit 250.- kann die gesamte Produktion von 100 Masken finanziert werden.


Spendenaufruf Lima Hygieneset

Hygieneset: Hygienemassnahmen sind grundlegend im Kampf gegen das Virus.
• Mit 60.- kann IDEMNNA ein komplettes Hygieneset für eine Familie kaufen. Dieses besteht aus Desinfektionsmittel, Seifen, Waschmittel, Spül- und Reinigungsmittel usw. Gemeinsam schaffen wir es, allen Familien ein solches Set zu schenken!


Spendenaufruf Lima Handtücherset

Handtücher: Damit die Familienmitglieder persönliche Handtücher verwenden können, müssen 90 Handtücher angefertigt werden. Mit einer Spende von 30.- sind bereits 10 Tücher finanziert!
Eine der Pioneras fertigt die Masken und Handtücher selber an!


Spendenaufruf Lima Lebensittel

Grundnahrungsmittel: Ausserdem benötigen 15 der Familien Unterstützung bei der Beschaffung von Grundnahrungsmittel, vorerst geplant ist eine Nothilfe für die nächsten drei Monate.
• Mit 100.- unterstützt ihr eine Familie mit der Nothilfe an Nahrungsmitteln
• Mit 180.- sichert ihr diese für eine Familie die kompletten drei Monate lang

Zusammen können wir viel bewegen und zur Sicherheit der „Pioneras“ beitragen. Jetzt mitmachen und spenden! Natürlich können auch freie Beträge gewählt werden. Wichtig: Im Spendenformular unter «Bemerkung» bitte «Nothilfe für Pioneras» vermerken. Danke für eure Unterstützung!


Jetzt die Pioneras unterstützen!

Projektbesuch in Peru

Im Oktober besuchten wir unseren Projektpartner Pukllasunchis in Peru. An den Primarschulen in Ccoñamuro und Chillihuani produziert die Organisation Radioprogramme, die in der ganzen Region ausgestrahlt werden. Parallel dazu bildet Pukllasunchis die LehrerInnen in interkultureller Pädagogik aus. Für die SchülerInnen, die aus indigenen Gemeinschaften kommen und Quechua sprechend sind, ist das von grosser Bedeutung: Bis vor kurzem war die Schule in Peru ein Ort, wo Kindern vor allem Spanisch und die westlich geprägte urbane Kultur gelehrt wurden. Dank dem Radioprojekt können die Kinder ihre Lebenswelt in den Unterricht einbringen und ihr Selbstvertrauen und ihre kommunikativen Kompetenzen stärken. Wir haben zwei der Kinder in ihrem Schulalltag begleitet – Henry, der die Schule in Ccoñamuro besucht und Ermelinda, die in Chillihuani zur Schule geht.

Projektbesuch in Peru

Im Oktober besuchten wir unseren Projektpartner Pukllasunchis in Peru. An den Primarschulen in Ccoñamuro und Chillihuani produziert die Organisation Radioprogramme, die in der ganzen Region ausgestrahlt werden. Parallel dazu bildet Pukllasunchis die LehrerInnen in interkultureller Pädagogik aus. Für die SchülerInnen, die aus indigenen Gemeinschaften kommen und Quechua sprechend sind, ist das von grosser Bedeutung: Bis vor kurzem war die Schule in Peru ein Ort, wo Kindern vor allem Spanisch und die westlich geprägte urbane Kultur gelehrt wurden. Dank dem Radioprojekt können die Kinder ihre Lebenswelt in den Unterricht einbringen und ihr Selbstvertrauen und ihre kommunikativen Kompetenzen stärken. Wir haben zwei der Kinder in ihrem Schulalltag begleitet – Henry, der die Schule in Ccoñamuro besucht und Ermelinda, die in Chillihuani zur Schule geht.

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Henry hat nicht weit zur Schule. Zu Fuss ist er in drei Minuten dort.

Die Schule von Ccoñamuro liegt auf 3’900 M.ü.M.

Für die Tonaufnahmen studieren die Schulklassen ganze Theaterstücke zu einem bestimmten Thema ein. Meistens machen sie die Aufnahmen unter freiem Himmel. Henry und ein Schulkollege transportieren den Lautsprecher, über den sie die nötige Musik für ihr «Theaterstück» abspielen werden.

Die Kinder wissen genau, wie sie besimmte Geräusche für die Tonaufnahmen immitieren können.

Alle Aufnahmen werden immer im Beisein von allen SchülerInnen gemacht. Die LehrerInnen, die am Projekt teilnehmen, sind engagiert und wissen ganz genau, für was sie ihren Einsatz leisten.

Henry übernimmt auch die Rolle des Kommentators.

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Zwischen den einzelnen Tonaufnahmen gibt es oft Zeit für Spiel, Spass und Tanz.

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Zuhause erledigt Henry verschiedene Aufgaben. Neben jenen für die Schule hilft er auch im Haushalt mit. Wenn seine Eltern nicht zu Hause sind, ist er auch für Anliegen der Nachbarn zuständig.

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Die Meerschweinchen, die seine Eltern züchten und an Restaurants verkaufen, füttert er besonders gern.

Im Unterricht verbindet der Lehrer das Thema des Radioprogramms mit Schulstoff, oft auch mit Mathematik. Rechenaufgaben machen Henry dann besonders Spass, wenn sie mit einer Geschichte verbunden werden können.

Fürs Mittagessen sorgen die Mütter der SchülerInnen, die sich in dieser Aufgabe regelmässig abwechseln.

Im Nachbarsdorf befindet sich das Studio des «Radio Ausangate». Hier werden die Radioprogramme der Landschulen regelmässig ausgestrahlt. Radio Ausangate ist ein Radiosender unter vielen, die diese Radioprogramme ausstrahlen.

Ermelinda und ihre Kolleginnen auf dem Weg zur Schule in Chillihuani. Das Dorf liegt etwa eine dreistündige Autofahrt von Ccoñamuro entfernt.

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Die Mädchen versuchen immer, in einer möglichst grossen Gruppe zur Schule zu gehen. Das macht viel mehr Spass.

Um noch rechtzeitig zum Unterricht zu kommen, müssen die letzten Meter dann jeweils sehr schnell zurückgelegt werden. Heute erst recht, denn Pukllasunchis kommt für die Tonaufnahmen.

Die letzten Vorbereitungen dafür werden noch im Klassenzimmer getroffen. Die LehrerInnen Delia Espinoza sagt: «Für mich als Lehrerin gibt es eine Zeit vor und eine nach dem Radioprojekt. Das Projekt gibt den indigenen Kindern und ihrer Kultur Anerkennung. Sie öffnen sich und fühlen sich Teil des Unterrichts und der Gruppe. Dies fördert ihre Bereitschaft zum Lernen und das zählt unglaublich viel hier.»

Das Thema für die Radiosendung, für das sich die Klasse entschieden hat, ist die «Heirat». Sie wollen aufnehmen, wie in ihrer Dorfgemeinschaft geheiratet wird. Vor den Aufnahmen noch stehen die Buben auf einer Seite…

… und die Mädchen auf der anderen Seite.

Als die Aufnahmen dann beginnen, mischt sich die Gruppe allmählich.

Jetzt treten verschiedene Akteure auf: hier zum Beispiel der Ritualführer …

… die Erzählerin, …

… eine Köchin, …

… die Chicha (Maisbier), das an keinem Fest fehlen darf, …

… die tanzenden Gäste, …

… und immer wieder Ermelinda, die bei diesen Tonaufnahmen, die aber in Tat und Wahrheit ein phantastisches Theaterstück sind, voll aus sich herauskommt.

Die Lehrerin Delia geht auch voll mit und freut sich, als ob sie Teil der Klasse wäre.

Nach dem eigentlichen Stück stellen sich alle Kinder noch vor. Das Wichtigste dabei sind für die Kinder die Grüsse an ihre Eltern, Geschwister und Verwandten, die in ein paar Wochen diese Sendung über das Radio hören werden.

Zum Schluss dann noch ein Gruppenbild. Die Kinder sind stolz darauf, dass sie ein äusserst gutes Feedback von Pukllasunchis erhalten haben.

Delia, die Lehrerin, besucht regelmässig die Eltern ihrer SchülerInnen. Ermelinda spielt in ihrer Freizeit mit ihren Cousinnen und Freundinnen, und sie hilft zu Hause im Haushalt. Zum Beispiel unterstützt sie ihre Mutter beim Kochen.

An Besuch fehlt es nie bei Ermelinda, denn sie und ihre Mutter sind  bekannt als gute Gastgeberinnen. Wenn alle gerade Zeit haben, zeigt Ermelindas Mutter den Mädchen ein paar Tricks in der Textilkunst.

Und wenn es kühler wird, unterhalten sie sich im etwas wärmeren Esszimmer.

Jasmin bei den Pioneras

«Heute waren wir in den staubigen Hügeln von Jicamarca unterwegs. Läuft man durch diese karge Gegend, glaubt man kaum, auf eine so energievolle & positive Gruppe zu treffen, wie wir sie mit den «Pioneras» kennengelernt haben. Die Umgebung verschwindet und es entsteht ein Raum, wo Solidarität und Freundschaft stark spürbar werden.»

Jasmin bei den Pioneras

«Heute waren wir in den staubigen Hügeln von Jicamarca unterwegs. Läuft man durch diese karge Gegend, glaubt man kaum, auf eine so energievolle & positive Gruppe zu treffen, wie wir sie mit den «Pioneras» kennengelernt haben. Die Umgebung verschwindet und es entsteht ein Raum, wo Solidarität und Freundschaft stark spürbar werden.»

Als Praktikantin bei EcoSolidar hat Jasmin Schraner im letzten Jahr viel über unsere Projekte erfahren. Wir freuen uns sehr, dass sie in ihren Semesterferien eines besuchen konnte! Diese Fotos hat sie uns aus Peru geschickt und kommentiert. «Las Pioneras» ist ein neues Projekt von EcoSolidar in Peru.

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Jicamarca ist eine karge Gegend am Rande von Lima. Grundlegende Infrastruktur wie Wasserversorgung ist hier kaum vorhanden, was das Leben schwierig macht. In den letzten zwei Jahren hat sich hier eine Frauengruppe gebildet, die den stolzen Namen „Las Pioneras“ – die Pionierinnen – trägt.

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Gemeinsam mit Tabita, Mitinitiantin der Partnerorganisation INDEMNNA, fahren wir mit Zug und Bus nach Jicamarca.

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In Jicamarca werden wir von den Compañeras, wie sich die Frauen untereinander nennen, und ihren Kindern erwartet. In der Vorstellungsrunde kommen alle zu Wort, auch die Kinder. Dass sie ebenso einbezogen und in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt werden, ist zentral für das Projekt, erklärt uns Tabita, die Projektleiterin. Wir spüren das starke Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe – und den Stolz, Teil von etwas besonderem zu sein. Nein, etwas wie die Pioneras gebe es weit und breit nicht, sagt Gloria, die mit ihrer Tochter am Treffen teilnimmt.

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Wir besuchten die Kleinunternehmen von zwei Compañeras. Das ist Vicky, die ein Recycling-Kleinunternehmen aufbaut. INDEMNNA unterstützt sie bei der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsideen und leistete finanzielle Starthilfe. Ein Ziel von Vicky ist, dass sie schon bald andere Compañeras bei sich anstellen kann.

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Vicky kauft Plastiksäcke ein, die sie dann säubert, zum Beispiel von Bostitch. Die sauberen Plastiksäcke kann sie an ein Recyclingunternehmen verkaufen. In Jicamarca ist es extrem schwierig Arbeit zu finden. Für Vicky ist das ein Schritt in die Unabhängigkeit.

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Wir besuchten auch Eulalia (rechts) in ihrer kleinen Schneiderei. INDEMNNA unterstützte auch sie bei der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsidee und leistete finanzielle Starthilfe.

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Hier sind wir im Schneiderei-Atelier von Eulalia.

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Eulalia pflanzt vor ihrem Haus Blumen und Kräuter. Tabita freut sich über die Begrünung, welche in dieser kargen Gegend besonders auffällt. Es ist so beeindruckend zu sehen, wie viel entstehen kann trotz der schwierigen Bedingungen in Jicamarca und den vielen weiteren Hürden, welche die Frauen überwinden müssen. Dass sie das hierfür nötige Vertrauen in sich und ihre Fähigkeiten gewinnen, ist ein wichtiges Ziel des Projekts.

Projektbesuch in Peru

Im August 2018 besuchte ich unsere Projekte in Peru: das Radioprojekt an Landschulen in Cusco und die indigenen Studierenden in Puerto Maldonado. Besonders beeindruckt haben mich die Besuche in zwei indigenen Dorfgemeinschaften woher die jungen Studierenden herkommen.

Projektbesuch in Peru

Im August 2018 besuchte ich unsere Projekte in Peru: das Radioprojekt an Landschulen in Cusco und die indigenen Studierenden in Puerto Maldonado. Besonders beeindruckt haben mich die Besuche in zwei indigenen Dorfgemeinschaften woher die jungen Studierenden herkommen. Mir wurde einmal mehr bewusst, was für einen Spagat sie schaffen müssen zwischen ihrer Herkunft und dem Stadtleben in Puerto Maldonado. In den Gesprächen mit ihnen wurde deutlich, wie schwierig es für sie ist, ihre Familie und Gemeinschaft zu verlassen und in der Stadt zu leben. Es ist offensichtlich, dass ihnen der Halt hier lange Zeit fehlt und eine Orientierung in dieser neuen Welt für sie extrem schwierig ist. Auf die Frage, was ihnen am meisten fehlt, kommt als Antwort zum Beispiel «das Fischen», mit Tränen in den Augen.

Projektbesuch in Peru

Die indigenen Studierenden kommen aus Dörfern, die weit weg liegen. Mit dem Boot sind wir auf dem Weg nach Palma Real und Santa Teresita, Dorfgemeinschaften, aus welchen einige der Jugendlichen herkommen, die in Puerto Maldonado studieren. Palma Real liegt etwa 3 Bootsstunden von Puerto Maldonado entfernt, Santa Teresita etwa 1.5 Bootsstunden.
Video: Auf dem Weg nach Palma Real

Es ist ein eindrücklicher Besuch in Palma Real. Nach einer Versammlung mit den Eltern der Jugendlichen führen wir mit ihnen zu Hause persönliche Gespräche. Die meisten Eltern sind Fischer und können sich das Leben in der Stadt nicht vorstellen.

Wir besuchen die Familie von Maribel Meshi Shanocua, die zur indigenen Gemeinschaft der Ese Eja gehört. Die Eltern sind froh, dass ihre Tochter eine Ausbildung zur Krankenpflegerin machen kann und kümmern sich während ihrer Abwesenheit um die 5-jährige Enkelin.

Zusammen mit Segundo Rogelio Zumaeta Saavedra besuchen wir seine Mutter im Dorf Santa Teresita. Es ist ein relativ kleines Dorf mit einer Primarschule. Es wird nun an einer grösseren Schule gebaut, die dann auch die Sekundarstufe einschliessen soll. Weil in seiner Gemeinschaft zweisprachige Lehrpersonen fehlen, macht Rogelio eine Ausbildung in interkultureller zweisprachiger Erziehung.  Rogelio gehört zur indigenen Gemeinschaft der Yine und ist das jüngste von zehn Kindern.

Signal suchen in Santa Teresita: Auf diesem Baumstrunk erhält Rogelio manchmal doch noch Handyempfang.

Auf der Fahrt zurück in die Stadt denke ich darüber nach, wie gross der Spagat ist, den die Jugendlichen bei ihrem Schritt zum Studium in der Stadt machen müssen. Und wie existentiell es für die ganze Gemeinschaft ist, dass dieser Schritt gelingt. Die Bedeutung der enorm engagierten Betreuungsarbeit unseres Projektpartners FENAMAD kann nicht überschätzt werden.

In Puerto Maldonado besuche ich das Studentenwohnhaus Casa Miraflores, wo die Studierenden während ihrer Ausbildung leben können. Das Haus sieht nun anders aus als vor einem Jahr. Mit Unterstützung von EcoSolidar wurden die Küche und die WC/Duschen renoviert sowie die Sicherheit verbessert (neue Türen, Hag, Schlösser). Die Studierenden halfen engagiert mit. In der Küche kochen sie zusammen, putzen und tauschen sich über den Tag aus.

Katya Mallea ist Projektleiterin und Psychologin bei unserer Partnerorganisation FENAMAD. Sie stammt selber aus Puerto Maldonado und engagiert sich mit Herzblut dafür, dass sich die indigenen Jugendlichen in der Stadt und im Studium zurechtfinden.

Als Psychologin betreut Katya die Jugendlichen individuell, um sie in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken und organisiert Gruppen-Workshops zur Förderung der Sozialkompetenz und der Persönlichkeitsentwicklung. Auch das Zusammenleben der Studierenden als Gemeinschaft steht im Zentrum. 

Die Casa Miraflores liegt in einer sehr schwierigen und gefährlichen Umgebung. Die Jugendlichen bewegen sich vorsichtig und sind froh, dass das Wohnheim aus Sicherheitsgründen neue Türen und Schlösser erhalten hat.

Katya ist für die Jugendlichen Ansprechsperson und Vertraute. Auf dem Besuch wird schnell klar, wie wichtig die Beziehung zu ihr für die jungen Studierenden ist. Hier warten wir am Fluss auf die Fahrt zu einer der Dorfgemeinschaften, aus der die Jugendlichen kommen.

Nach meinem Besuch im peruanischen Amazonas geht es weiter nach Cusco. Das Radio-Projekt, das EcoSolidar unterstützt, läuft weiterhin sehr erfolgreich und in Cusco geht es dieses Mal vor allem um organisatorische und strategische Fragen. In einer 8-stündigen Sitzung – vom Frühstück bis zum Sonnenuntergang – bespreche ich diese mit der Leitung.

Nach einer 4- stündigen Wanderung komme ich in Huch‘uy Qosqo an. Dort lerne ich zufällig Frau Cano und Herrn Huaman Quispe kennen, die mir erzählen, dass sie täglich das Radioprogramm Sisichakuna unserer Partnerorganisation Pukllasunchis hören, zusammen mit ihren Kindern. Den kleinen Radio haben sie immer mit dabei, auch wenn sie auf dem Feld arbeiten.

Mit dem Velo auf Projektbesuch

Auf dem Fahrrad schaute bisher noch keiner vorbei: Maurizio Ceraldi besucht auf seiner abenteuerlichen Reise durch die Anden auch unsere Projekte in Peru und berichtet über seine Begegnungen mit Ruben, Elder und Rosita.

Mit dem Velo auf Projektbesuch in Peru

Auf dem Fahrrad schaute bisher noch keiner vorbei: Maurizio Ceraldi besucht auf seiner abenteuerlichen Reise durch die Anden auch unsere Projekte in Peru und berichtet über seine Begegnungen mit Ruben, Elder und Rosita.

Der Baselbieter Maurizio Ceraldi unternahm schon so manche abenteuerliche Reise. Doch was uns bereits zu Fuss herausfordert, meistert er mit dem Fahrrad. Zuletzt umrundete er damit ganz Afrika im Gegenuhrzeigersinn. Er startete in Liestal, Baselland, und kam dort nach 748 Tagen wieder an. Auch für seine jüngste Reise hat er sich viel vorgenommen: Mit dem Mountainbike durchquert er die südamerikanischen Anden. Gestartet ist er Anfang Oktober in Ecuador, von wo aus er nun in Richtung Peru, Bolivien, Chile und Argentinien fährt. Weitab von asphaltierten Strassen, über Stock und Stein. Eindrücklich sind nicht nur Maurizios abenteuerliche Strecken, sondern auch seine Bilder und Geschichten von unterwegs. Maurizio interessiert sich für die Menschen und die fremden Kulturen, die ihm auf seiner Reise begegnen, und lässt uns in farbigen Berichten an seinen Erlebnissen teilhaben.
Wir begleiten Maurizio via Facebook und auf seiner Homepage berichtet er ausführlich über seine Erlebnisse.