FILMPREMIERE GLOBAL VIDEO PROJECT

Das Global Video Project ist 2021 in eine neue Runde gestartet. Am Donnerstag 25. November 2021 findet die Filmpremiere statt. Anschliessend gibt es einen Apéro und die Möglichkeit, sich darüber auszutauschen.

FILMPREMIERE GLOBAL VIDEO PROJECT

Das Global Video Project ist 2021 in eine neue Runde gestartet. Junge Menschen aus der Schweiz, Kambodscha, Malawi und Peru haben sich mit dem Thema „Meine Umwelt und ihre Veränderungen“ auseinandergesetzt. Daraus sind vier spannende Kurzfilme entstanden, die zu einem ganzen Film zusammengestellt wurden. Alle vier Gruppen sahen sich diesen Film an und tauschten sich dazu aus. Sie stellten sich Fragen wie: Was haben sich die Jugendlichen aus den anderen Ländern zu diesem Thema überlegt? Beschäftigen uns ähnliche Themen? Die Gedanken der Jugendlichen zum Film wurden erneut aufgenommen und so entstand das Endprodukt: Ein Film, der sowohl die Perspektiven der Jugendlichen aus den verschiedenen Ländern wie auch ihre Reflektionen über die anderen Beiträge und Lebenswelten zeigt.

Am Donnerstag 25. November 2021 findet die Filmpremiere statt. Anschliessend gibt es einen Apéro und die Möglichkeit, sich darüber auszutauschen. 

Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

FILMPREMIERE GLOBAL VIDEO
Do. 25.11.2021 / 19:00 Uhr
BARAKUBA
Gundeldinger Feld
Dornacherstrasse 192, Basel

Bitte beachten Sie, dass im BARAKUBA die Zertifikatspflicht gilt.

Einladung: EcoSolidar-Filmabend

Am Donnerstag 28. Oktober 2021 zeigen wir im Museum der Kulturen in Basel einen Kurzfilm, den die indigenen Jugendlichen aus unserem Projekt im peruanischen Amazonas gemacht haben. Sie sind für ihr Studium in die Stadt Puerto Maldonado gezogen. Im Film reflektieren sie über den „kulturellen Spagat“ zwischen dem Leben in ihrer Gemeinschaft und jenem in der Stadt.

Einladung:
EcoSolidar-Filmabend

Am Donnerstag 28. Oktober 2021 zeigen wir im Museum der Kulturen in Basel einen Kurzfilm, den die indigenen Jugendlichen aus unserem Projekt im peruanischen Amazonas gemacht haben. Sie sind für ihr Studium in die Stadt Puerto Maldonado gezogen. Im Film reflektieren sie über den „kulturellen Spagat“ zwischen dem Leben in ihrer Gemeinschaft und jenem in der Stadt. Anschliessend schalten wir live zu den Jugendlichen nach Puerto Maldonado und es besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich mit ihnen auszutauschen. 

Dieser Anlass findet im Rahmen des diesjährigen CULTURESCAPES Festivals statt. Die 16. Ausgabe des Festivals ist dem Amazonasgebiet gewidmet und bildet den Auftakt zu einer neuen Reihe, die Regionen von globaler Bedeutung in den Fokus nimmt. Wir freuen uns, gemeinsam mit unserer Partnerorganisation FENAMAD Teil des diesjährigen Programms zu sein. FENAMAD arbeitet im peruanischen Amazonas mit indigenen Gemeinschaften der Region Madre de Dios. Sie setzt sich für indigene Rechte und für Projekte ein, die das Wohlergehen der indigenen Gemeinschaften fördern. 

In der Stadt Puerto Maldonado führt FENAMAD ein Wohnhaus für indigene Jugendliche, die für Studienmöglichkeiten in die Stadt ziehen. Das Wohnhaus Casa Miraflores bietet den Jugendlichen einen geschützten Raum zum Wohnen, gemeinsamen Essen und Lernen. Zudem steht ihnen eine psychologische Fachperson zur Seite. Nebst der Unterstützung im Umgang mit alltäglichen Herausforderungen hilft sie ihnen bei der Entwicklung von Zukunftsplänen. Diese Form der Unterstützung ist enorm wertvoll für die Jugendlichen, da viele von ihnen aus armen Verhältnissen kommen und in der städtischen Umgebung ohne diese Hilfe nur schlecht zurechtkommen würden. Indigene sehen sich zudem nach wie vor Diskriminierungen ausgesetzt und in Puerto Maldonado gibt es eine hohe Kriminalitätsrate sowie viele soziale Probleme. Das Leben in der Gemeinschaft unterscheidet sich stark vom Leben in der Stadt und die Jugendlichen befinden sich in einem kulturellen Spagat zwischen den zwei Lebenswelten. In der Casa Miraflores finden sie einen sicheren Raum, wo sie gemeinsam mit anderen indigenen Jugendlichen leben und den Spagat so gut es geht meistern. 


CULTURESCAPES 2021 Amazonas / Filmvorführung und Gespräch
«Ein kultureller Spagat im peruanischen Amazonas
Do. 28.10. 21 / 18:00 – 19:30 / Museum der Kulturen / Eintritt frei

Bitte beachten Sie: Da die Platzzahl beschränkt ist, bitten wir Sie um Voranmeldung. Diese nehmen wir gerne entgegen unter: Tel.: +41 61 266 56 00 oder E-Mail: info@mkb.ch
Im Museum der Kulturen gilt die Zertifikatspflicht.

Einladung zur Generalversammlung 2021 Online

Die Generalversammlung 2021 findet voraussichtlich statt am: MITTWOCH, 2. JUNI, 20:00 UHR im HOTTINGERSAAL, GZ Hottingen, Gemeindestrasse 54, Zürich.

Generalversammlung Online Einladung

Einladung zur Generalversammlung 2021 Online

Aufgrund der Corona-Massnahmen ist die Durchführung leider nicht wie geplant in Zürich möglich, sondern wird am selben Termin – am MITTWOCH, 2. JUNI um 20:00 Uhr – als Videokonferenz auf Zoom durchgeführt.

Schicken Sie uns bis spätestens eine halbe Stunde vor der Generalversammlung eine E-Mail mit folgenden Angaben an info@ecosolidar.ch: Vorname, Nachname, Strasse, Hausnummer und Wohnort. Sie erhalten von uns einen Link zur Zoom-Sitzung.

Bei allfälligen Fragen zur Nutzung von Zoom können Sie sich im Vorfeld gerne via Email bei uns melden. 

Anträge und Kandidaturen müssen bis vier Wochen vor der GV eingereicht werden. Mitglieder haben an der GV Stimmrecht. Alle Spender und Spenderinnen sind herzlich zur GV eingeladen.

Während der Konferenz

• Um allfällige Störgeräusche zu vermeiden, bitten wir Sie darum, Ihr Mikrophon stummzuschalten, wenn Sie nicht sprechen.
• Mitglieder haben an der GV Stimmrecht. Öffnen Sie das Chatfenster für die Abstimmungen. Wir werden die betreffenden Traktanden jeweils mündlich besprechen und für die Abstimmungen schriftlich im Chatfenster kommunizieren. Sie können dort ihre Stimme mit „Ja“, „Nein“ oder «Enthaltung» abgeben. So können wir die Ergebnisse korrekt protokollieren und auszählen.

Traktanden und Unterlagen

1. Protokoll der GV 2020
2. Abnahme Leistungsbericht, Jahresabrechnung und Revisionsstellenbericht 2020
3. Wahlen: Vorstand und Revisionsstelle
4. Festsetzung des Mitgliederbeitrags
5. Projekte: aktueller Stand und Strategie
6. Varia

Die Dokumente, die den Mitgliedern und SpenderInnen für die GV zur Verfügung stehen müssen, werden per E-Mail zusammen mit dem Zoom-Link zur Videokonferenz zugestellt. Dazu gehören das Protokoll der GV 2020, der Leistungsbericht und die Jahresrechnung 2020 (INFO Nr. 141) sowie der Revisionsbericht 2020.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Reaktionen auf unsere INFO-Sonderausgabe

Unsere letzte INFO-Ausgabe war besonders: Für einmal haben wir den Fokus auf uns selber gelegt und die Art und Weise beschrieben, wie wir Entwicklungszusammenarbeit verstehen und umsetzen.

Entwicklungszusammenarbeit Info  – Reaktionen auf unsere Soderausgabe

Reaktionen auf unsere INFO-Sonderausgabe

Unsere letzte INFO-Ausgabe war besonders: Für einmal haben wir den Fokus auf uns selber gelegt und die Art und Weise beschrieben, wie wir Entwicklungszusammenarbeit verstehen und umsetzen.

In einer Zeit, in der die Entwicklungszusammenarbeit verstärkt unter Druck gerät, ist eine Diskussion über verschiedene Ansätze und Herangehensweisen umso wichtiger. Indem wir uns positionieren, wollen wir zu einer offenen und konstruktiven Kritik an der Entwicklungszusammenarbeit beitragen. Zu diesem Zweck haben wir auch unsere Spenderinnen und Spender explizit um ihre Meinung gebeten. Was denken Sie zu unserer Arbeitsweise und welche Art der Entwicklungszusammenarbeit finden Sie gut?

Wir freuen uns ausserordentlich über die zahlreichen Rückmeldungen, die wir erhalten haben und die wir an dieser Stelle gerne teilen. Herzlichen Dank!


Liebe Xenia, lieber André
Endlich bin ich dazu gekommen, die Sonderausgabe eures Newsletter zu lesen. Mega interessant und toll geschrieben! Die EZA ist ja «mein täglich Brot», da wird man schnell mal ein wenig zum Fachidioten. Alleine die Reaktionen auf den Newsletter (die ich auch alle gelesen habe) zeigen aber, dass die Debatte nötig ist und v.a. eben auch dem Kleinspender vor Augen führt, was Entwicklungszusammenarbeit bedeutet, ohne die kleinen Organisationen gegen die grossen ausspielen zu wollen. Ich finde, euch gelingt es sehr gut zu zeigen, dass es beide Formen der EZA braucht, euer Ansatz aber ganz klar definiert ist und ihr wisst, warum ihr was wie macht. Man spürt, dass ihr eine enge Beziehung mit euren Partnern unterhält und das ist schön und wichtig.
Im grossen Netzwerk meines Arbeitgebers habe ich manchmal auch Zweifel, wie bedeutend meine Arbeit schlussendlich wohl ist. Aber wenn ich dann wieder mit den Projektpartnern direkt telefoniere, von ihnen berichtet bekomme, welche Erfolge sie mit den Projekte erzielen, oder zu einem Jahresabschluss-Gespräch eingeladen werden, um  «darte gracias por todo el apoyo que hemos recibido de parte de tu organización, y por la maravillosa gestión que tú haces en pro de los niños y jóvenes más desfavorecidos y vulnerables de nuestro territorio nacional» (Mail aus Kolumbien), dann weiss ich wieder, dass ich doch ein kleines, aber wichtiges Zahnrädchen im ganzen Getriebe bin. Ein schönes Gefühl.
In dem Sinn wünsche ich euch weiterhin viel Freude an eurer wichtigen Arbeit! Caroline Imesch


Ihr Lieben
Jetzt habe ich endlich das EZA-Info gelesen. Es ist wirklich toll geworden und beschreibt auf den Punkt eure Arbeit. Die selbstbewusste Stimme einer kleinen NGO im grossen EZA Dschungel: Ich hoffe, sie findet noch viel Gehör! Den Kern eures Ansatzes möchte ich mittragen auf meinem weiteren Arbeitsweg und ihn nutzen um immer wieder Strukturen zu hinterfragen. Mit dem Info habe ich ihn als Gedankenstütze nun auch auf Papier, wie praktisch. 
Ich wünsche euch ein erholsames Jahresende! 
Lieber Gruss
Jasmin


Endlich hatte ich Gelegenheit das neue Ecosolidarheft zu lesen. Ich finde es gewinnt mit jeder Zeile an Wichtigkeit und Dringlichkeit ohne schwer zu wirken. Man versteht Euer Anliegen an der Zusammenarbeit danach wirklich noch besser. Katia Moser


In weiten Teilen gehe ich total einig mit Euch. Euer Ansatz ist nicht nur EZA, sondern eigentlich eine Solidarische Zusammenarbeit, die Ihr klar aus einer Position der Gebenden weil Starken tut: es ist klar das Verantwortungsgefühl der privaten SpenderInnen, das hier angesprochen wird.
Es geht bei kleineren, örtlichen Projekten auch immer darum, dass  auch jede globale Innovation der EZA ursprünglich ja aus solchen lokalisierten Erfahrungen hervorgeht. Ihr verweigert Euch danach allerdings der Standardisierung – klassisches „small is beautiful», statt up-scaling. Für mich gehört es beim lokalen Denken sehr dazu, dass die Partner sich dabei aber nicht nur in ihrem lokalen Kontext auskennen, sondern ihre Praxis auch im globalen Raum reflektieren – und ich hab ja gesehen, bei Euch ist das auch so. Hier könnte man etwas tiefer denken, denn es geht um ganz heikle, auch politische Prozesse (die Amerikanisierung/Europäisierung/Chinaisierung/etc), respektive um unseren Kampf dafür, dass alternative Entwicklungsmodelle und -ideen von unten her wachsen, das geht dann weit über die Projektdimension hinaus und ist der politische Raum, in dem wir uns als kleine Organisationen gemeinsam beteiligen. Es geht um Basisdemokratie und Anarchie.
Im Versprechen der kritischen Auseinandersetzung fehlt mir fast ein wenig die Selbstkritik: eine Auslegeordnung der heiklen Fragen, die Ihr auch anpackt: Gibt es z.B. eine Gefahr, sich so sehr auf die Eigenheiten eines Partners einzulassen, dass Trägheit statt Innovation passiert? Wie entscheidet man sich für einen Partner und seinen Ansatz und nicht für andere? Dazu hätte ich insgesamt gerne etwas mehr über das Modell der „partizipativen Evaluation“ erfahren: Welche Fragen werden hier gestellt, welche vielleicht die ‚Grossen‘ nicht stellen würden?
Bei den Geldfragen habe ich mir angewöhnt immer in ‚Ressourcen‘ zu denken. Knappes Gut ist ja oft nicht nur das Geld, sondern ‚human‘ Zeit oder Skills oder Vernetzung. Was Ihr ansprecht ist eine selbstkritische Reflexion und eine Praxis der Accountability, die dadurch, dass die Mittelverteilung immer neu verhandelt werden muss, deutlich erhöht und damit auch demokratischer wird.
Wollen wir einmal eine Weiterbildungs-Zoomtagung machen für Geberinnen, z.B. in Kirchgemeinden etc., über «small is beautiful» und die Fragen, die sie so beschäftigen? Denn mir scheint die Grossen sind aktiv dabei, die GeberInnen mit „Wirkung“ usw zu bewirtschaften – aber wer stellt noch die Fragen ins Zentrum, die ihr hier so bringt? Dabei würde es vielleicht viele noch recht interessieren? Marcel Dreier, Geschäftsleiter von fepa (www.fepafrika.ch


Guten Abend 
Vielen Dank für die Sonderausgabe des Info-Bulletins. 
Leider komme ich nicht immer dazu, ihre Infos alle anzuschauen. 
Doch habe ich als langjährige Gönnerin grosses Vertrauen in Ihre Arbeit. 
Aber dieses Mal habe ich mir Zeit genommen, um das ganze Bulletin von vorne nach hinten durchzulesen. 
Ich fand es eine sehr gute Idee, dass Sie Ihr Verständnis von Entwicklungszusammenarbeit aufgezeigt haben und auch wie Sie mit den Partnern vor Ort zusammenarbeiten. 
Ihr partizipativer, sehr lokal verankerter Ansatz gefällt mir sehr gut und deckt sich sehr mit meinen Vorstellungen von Entwicklungszusammenarbeit. 
Ich glaube, dass auf diese Weise gemeinsam mit den Menschen vor Ort Projekte zu entwickeln, die Bedürfnisse der Menschen am besten getroffen werden und Projekte für sie so wirklich auch nützlich sind. 
Auch die Kleinheit – und der bewusste Entscheid, nicht um jeden Preis wachsen zu wollen –  ihrer NGO und die dadurch gewonnene Flexibilität und Möglichkeit, immer nahe dran zu bleiben und pragmatisch reagieren zu können, auf das was gebraucht wird, spricht mich an. 
Ich danke Ihnen für Ihre Arbeit und Ihr Engagement und wünsche Ihnen weiterhin viel Energie für diese Arbeit. 
Meinen Anteil werde ich weiterhin gerne leisten. 
Freundliche Grüsse, Brigitte Aschwanden


Liebes Team von Ecosolidar
Wie immer habe ich Euer Heft mit grossem Interesse gelesen! Vielen Dank!
Es ist interessant, berührend,  auch manchmal erheiternd  für mich von Zeit zu Zeit darüber zu lesen und zu sehen (Photos) wie Eure Projektpartner*Innen zusammenarbeiten, welche Erfolge sie haben und mit welchen Schwierigkeiten sie sich auseinandersetzten müssen und immer wieder Lösungen finden. 
Dieses neue Heft hat mich sehr zum Denken angeregt was der Umgang mit Spendengeldern und die Art und Weise der Unterstützung und Begleitung der Menschen in unterschiedlichen Ländern betrifft. 
Mir gefällt Eure Vorgehensweise, welche die Begleitung zur Selbsthilfe zum Ziel hat und Projekte unterstützt welche von den betroffenen Menschen selber iniziiert wurden. Lokale Projekte, Kleinbauern…Und dass Ihr Euch Zeit nehmt für Gespräche und Austausch und stets ein offenes Ohr habt für das was an der Basis läuft.
Folgende Fragen habe ich mir gestellt (Ich weiss, sie sind etwas krass und pauschal, aber ich musste sie trotzdem aufschreiben):
Übernehmen  NGO`s die Sozialarbeit in einem Land wofür eigentlich die Regierung zuständig wäre?
Warum der Name „Entwicklung“? Als ich gelesen habe, dass grosse Organisationen nach sog. „Managerpraktiken“ (meine Interpretation) arbeiten, z.B. Projekte „aufblasen“ für die gerne gespendet wird, Druck, erwartete Zahlen zu liefern, teure Fachkräfte mit wenig Bezug zur Basis einzustellen usw.) fragte ich mich ob wir wirklich dieses Denken entwicklungswürdig und nachhaltig finden?
Sind wir es, die am Ende der sogenannten „Entwicklung“ Unterstützung Bio-Kleinbauern brauchen, welche solidarisch und ganzheitlich denken können?
Gute Zeit Euch und herzliche Grüsse, Astrid Keller


Liebe Leute von Ecosolidar
Mit grossem Interesse habe ich euer neues Heft gelesen. Es war mal was ganz Anderes, nicht aus Projekten sondern von eurer Arbeit zu erfahren. Zur gleichen Zeit habe ich die Beilage in der Sonntagszeitung durchgelesen, bei der sich die grossen Hilfswerke versuchen für den Weihnachtsspende-Marathon ins Gespräch zu bringen.
Wie wohltuend hebt sich da euer Ansatz ab. Nahe bei den Menschen, dort sich engagieren, wo bereits eigene Anstrengungen unternommen wurde, arbeiten auf Augenhöhe aber trotzdem mit einem kritischen Blick.
Eigentlich würde ich mir mehr von dem wünschen: ein Netzwerk von kleinen Organisationen, die einen ähnlichen Ansatz vertreten und das vielleicht sogar gemeinsam gegen aussen zeigen…
Bei Ecosolidar weiss ich, dass die kritischen Einwände bei der Entwicklungszusammenarbeit ernst genommen werden!
Weiterhin gutes Arbeiten, Urs Kaegi


Habe das Heft über eure Arbeit mit Interesse gelesen und ‚euer Herzblut‘, mit dem Ihr euch engagiert, gespürt. Dieses nicht über die Köpfe Hinwegverfügen, sondern bei dem unterstützen, das vorhanden ist, das gewünscht wird, entspricht auch mir.
Kann mich dem Zitat von Gardi Hutter anschliessen und werde weiterhin spenden.
Gute weitere solche Arbeit wünsche ich euch.
herzliche Grüsse
Caroline Hager


Liebes Ecosolidar-Team
ich habe den neuesten Newsletter von vorne bis hinten studiert (wie jedes Mal). 
Ihr bittet darin um ein Feedback. 
Dies berührt mich und ich bin auch überrascht und ein bisschen irritiert, denn ich wurde als Spenderin noch nie so konkret um etwas anderes als Geld gebeten.Darum erst Mal: Danke schön für euer Interesse an mir und meinen Beweggründen Ecosolidar zu unterstützen!
Ich bin 56 Jahre alt und ich unterstütze Ecosolidar wohl fast schon so lange, wie es Ecosolidar gibt. Eventuell war auch einmal ein Jahr dabei, in dem ich nichts oder nur den Mitgliederbeitrag einzahlte, weil ich selber grad sehr knapp dran war (für schweizer Verhältnisse). Aber ansonsten blieb ich euch all die Jahre treu. Dies finde ich sehr wichtig, da ihr ja auch regelmässig das Geld braucht für die Projekte.
Das Spenden habe ich von meinen Eltern gelernt. Als sie mir in der Pubertät den Umgang mit Geld vertiefter erklärten, zeigten sie mir auch, dass sie im Sinne des christlichen Gebots, den 10. des Lohnes für Bedürftige zu spenden, auch regelmässig (und tatsächlich auch viel) an diverse Organisationen und für Patenschaften spenden. Ich selber bin nicht mehr christlich und mit 18 jahren so schnell wie möglich aus der Kirche ausgetreten aber dieser Gedanke ist mir geblieben. Ich muss aber bemerken, dass ich niemals 10% meines Einkommens spende aber wenigstens etwas…
Ich beschloss auch, dass ich nur wenige Organisationen unterstütze, diese dafür regelmässig. Ich habe mich damals (vor 25? oder 30? Jahren) für Ecosolidar und ein paar Jahre später auch noch für Bio Vision entschieden.
Kennen gelernt habe ich Ecosolidar via WOZ. Mir gefiel von Anfang an der partizipative Grundgedanke und die Überzeugung, dass alle involvierten sich auch wirklich auf Augenhöhe begegnen sollen, ja müssen. Dies finde ich in der Umsetzung tatsächlich eine grosse Herausforderung.Wir (älteren) «Weissen» sind ja gross geworden mit der Gewissheit, dass WIR die Welt «richtig» sehen und wir, weil wir so christlich und nett sind, den «armen Negerlein» helfen und sie auf den «richtigen» Weg bringen müssen. 
Zum Glück geht ihr das anders an! Und genau deswegen habe ich euch gewählt! Ich bin mir ganz sicher, dass «Hilfe» nur dann nachhaltig Sinn macht, wenn sie mit dem aushilft, was den Menschen die ein bestimmtes Projekt verwirklichen wollen eben gerade fehlt – und wir umgekehrt auch die Augen offen halten, wie sie die Welt angehen und uns davon inspirieren lassen.
Mir gefällt auch, dass ihr die Projekte eher klein und überschaubar behält. So ist der persönliche Kontakt weiterhin möglich.Bitte macht weiter so.
Vielleicht fragt ihr euch nun, warum ich dann (immer noch) Bio Vision unterstütze. Diese Organisation ist ja in den letzten Jahren sehr stark gewachsen. Mich beeindruckt bei Bio Vision, wie eine NGO sich die Möglichkeit erarbeitet und auch nutzt, auf höchster staatlicher ja sogar weltpolitischen Ebene zu interagieren. Ich finde es auch wichtig, dass die Weltgemeinschaft umdenkt und sich neu organisiert. Und wenn nachhaltiges Denken und Handeln auch auf strategischer Ebene Einzug halt und die Biolandwirtschaft dabei «salonfähig» und auch wirklich umgesetzt wird, finde ich das grossartig und ebenso wichtig.
Das eine schliesst das andere nicht aus. Im besten Fall profitieren alle von der Arbeit von beiden…
Ich hoffe, ihr könnt mit meinem Feedback etwas anfangen. Falls ihr Fragen hättet, könnt ihr gerne nachfragen.Ich wünsche euch allen viel Freude, kreative Ideen und bereichernde Begegnungen bei der Arbeit – und natürlich auch genug Geld und Mitarbeitende für alle Projekte, die ihr unterstützen wollt.
Mit herzlichen Grüssen, Brigitte Eggenberger


Weiter so! Ich finde Euer Engagement bewundernswert und teile Euer Verständnis für die EZA voll und ganz!
Sue Furler


Sehr geehrter Herr Affentranger
Aufgrund der ausgezeichneten INFO-Ausgabe, welche wirklich mit viel Herzblut geschrieben wurde, das spürte ich, werde ich Val. 18.12.20 nochmals Fr. 50.—an EcoSolidar überweisen, obwohl ich schon 50.—am 31.8. gespendet hatte. Sie machen wirklich eine ganz tolle Arbeit und mir gefällt Ihre Arbeitsweise. Danke Ihnen.
Freundliche Grüsse
Bernadette Kehl


Dankschön für die ausführliche Darlegung des Hintergrunds von EcoSolidar ! 
Wie Ihr Projekte auswählt, begleitet, weiterentwickelt; Wie Ihr versucht wirklich Partner zu sein, mit kritischen Blick vielleicht, aber ohne Besserwisserei: Wie ihr lieber kleine, lokale Projekte begleitet statt grossartig gleich «die Welt“ retten zu wollen und ohne zu bemerken die Menschen vor Ort überfährt; Und nicht zuletzt, wie Ihr uns schweizer Spender nicht mit teurer (und allzuoft dummer) Werbung bedrängt, sondern schlicht informiert, wo und wie ihr dran seid. IAls Künstler und Kulturschaffener nerv ich mich schon genug über die tägliche Werbeflut. Grad jetzt, wo im Abstimmungskampf um die Konzernverantwortungsinitiative so viel Geschirr zerschlagen wird, ist mir auch das Getöse von Seiten der Initianten viel zu plakativ. 
Was ihr ein nächstes Mal vielleicht besser machen könnt: 6 Seiten Text ist auch für einen interesseirten Leser etwas viel. Vieles beschreibt ihr doppelt und dreifach, man hätte bestimmt auf die Hälfte kürzen können.
Mit einem herzlichen Gruss
Samuel Eugster


Guten Tag
vielen Dank für Ihre Info zum Konzept der EZA.
Ich finde es sehr informativ und einleuchtend.
Eine Idee: Sie schreiben auch über die Konkurrenz unter der Hilfswerken und NGO’s, aber auch von den Chancen eines gegenseitigen Austauschs. Mich würde interessieren, wo und wie ein solcher Austausch schon praktiziert wird.
Mit freundlichen Grüssen
Christoph Müller


Guten Tag
Auf der letzten Seite Ihres jüngsten Infos wird Gardi Hutter zitiert. Genau so sehe ich es. Deshalb werde ich die Arbeit. von EcoSolidar weiterhin gerne jährlich mit einem einmaligen Betrag von ca. Fr. 120.- unterstützen.
Sie sind auf einem guten Weg unterwegs!
Freundliche Grüsse
Vreni Beringer


Liebe Leute von ECOSOLIDAR
auf dem Tisch liegt Euer Info-Blatt Nr 140, UNSERE WELT, Zeitschrift der Friedensbewegung nebst all den andern täglichen, wöchentlichen Informationsblätter. Im Computer wartet ebenfalls eine Menge an Informationsträgern. Ich schreibe Euch das, weil ich mit grossem Glück Euer Blatt nicht nur überflogen habe, sondern durch-ge-lesen habe. Es hätte genau so gut, nur schnell von der Plastikhülle befreit, im Papierabfall landen können! Wie vieles heute! Und ich bin sehr beeindruckt! Chapeau! 
Dieser Text sitzt! Er ist mit unglaublich kritischer, fragender, einfühlsamer Haltung geschrieben! Wer getraut sich ein so unermesslich komplexes Thema zu beschreiben, in dem eines sicher ist: Die Fehler sind schnell grösser und von grösserer Tragweite, wie der Nutzen. Und dazu mit diesem Grundlagenpapier zur Diskussion auffordern! Das zeugt von ausgeprägtem Problembewusstsein. Schafft Glaubwürdigkeit.
Grundsätzlich stellt sich die Frage:  Welche Voraussetzungen brauchen Mensch in der EZA, die in einer Kultur aufwachsen, die alarmierende Situationen produziert. Womit legitimieren sie sich? Braucht es vor der partizipatorischen Wirkungsmessung und der Abklärung der Sinnfrage für die „Begünstigten» nicht die Klärung der selbstverständlichen Wertehaltungen von uns. Ist es möglich, dass wir helfen können, wenn wir mit unseren selbst produzierten Problemen nicht „zschlag“ kommen?! Ein paar Beispiele zur Veranschaulichung, die Euch ja allen bekannt sind:
– Die sich anbahnende Klimakatastrophe.
– Resourcenverschwendung: Metalle, Erdöl, Sand, Wasser …
– Energieproblematik: Atomkraft, fossile Brennstoffe …
– Landwirschaft: Bodenfruchtbarkeit. Wasserqualität und – Knappheit. Ernährungsproblematik: Bsp. China in Afrika und Südamerika. Etc
– Luftqualität …
– Medizin: Bsp. Antibiotika-Resistenz …
– Demokratie-Abbau:  >> Julian Assange. >> Wahlen in den USA …
Das ist kein Vorwurf an Euch, gar nicht. Es ist nur der Gedanke ausgesprochen: Sind wir dazu berechtigt und in der Lage dies zu tun? Ich bin froh über einige Sätze in Eurem Blatt, die dieses Gebiet tangieren:
– Überfinanzierung und seine Folgen. 
– Sinnfrage und Voraussetzung seitens der „Begünstigten!?» sorgfältig klären. >>>Und was, wenn sie es nicht sind? Was macht Ihr dann?
Ihr wisst, solche Briefe sind aufwendig zu schreiben, jedenfalls für mich.
Ich schick ihn Euch im Wissen, dass er nicht durchgekämmt und abgerundet ist.
Einen Beitrag zur Diskussion kann er vielleicht sein.
Mit freundlichen Grüßen 
Viktor Krummenacher 


Guten Tag, 
mit Interesse habe ich Ihre Sonderausgabe gelesen, dies weil Sie im Begleitbrief geschrieben haben, dass Sie die Text mit viel Herzblut geschrieben hätten. Ihre Art der Entwicklungs-Zusammenarbeit gefällt mir sehr. 
Vor vielen Jahren habe ich eine sehr kleine Gruppe von Leuten unterstützt, die mit Einheimischen in der Sahara Brunnen geflickt haben. Ihr Konzept der Entwicklungshilfe ist in grösserem, aber überblickbarem Rahmen, ähnlich aufgebaut.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!
Liebe Grüsse
Hugo Kropf


Lieber André,
Liebes EcoSolidar-Team,
Der Arbeits-Ansatz und das Vorgehen von EcoSolidar hat mich schon immer überzeugt. Das neuste Info habe ich aber mit besonderem Interesse und grosser Freude gelesen. Es ist eine Zusammenfassung all jener Aspekte, die ich – und wohl viele andere – bei der allgemeinen Entwicklungs-Zusammenarbeit vermissen. Macht weiter so! meine Unterstützung ist zugesichert.
Herzliche Grüsse
Hape Grünenfelder


Hallo Zusammen!
Ich habe den Flyer gelesen – man merkt, dass Ihr Euch sehr Mühe gegeben habt. Ich weiss, dass man leicht reden kann über solche Themen – aber wenn man es dann schriftlich festhalten soll… ;-). Ist aber gut gelungen. War ja ein Spagat, insofern, als Ihr die anderen Organisationen nicht schlechtmachen durftet (darum gings ja auch gar nicht). Es kommt klar raus, dass man sich grundsätzlich entscheiden muss zwischen grossen, effizienten Organisationen, die nach standardisierten Vorgaben möglichst vielen Leuten das Leben erleichtern sollen – oder eben: einer kleinen (feinen!) Organisation, die sich individuell und persönlich um überschaubare Projekte kümmert, die dann aber ganz von „einheimischen“ Leuten entwickelt, getragen und umgesetzt werden. Es hat beides seine Berechtigung, finde ich. Der Nachteil ist halt, dass Ihr zwar mit tollen Leuten tolle Projekte unterstützen könnt, die total „verheben“, aber halt im Wissen drum, dass davon im Vergleich zu den grossen Organisationen nur relativ wenig Leute profitieren. Und dass es hunderte anderer kleiner Projekte gäbe, die man auch noch unterstützen könnte / sollte. Aber Ihr macht topseriös, was Ihr machen könnt, und das merkt man beim Lesen…!
Glückwunsch!
Marc Keller


Liebes Ecosolidar-Team,
ich finde dieses Bulletin ausgezeichnet. Einzige Kritik wäre, dass etwas gar oft geschrieben steht: «wir machen es nicht so, wie die grossen Hilfsorganisationen….., sondern eben besser». Das stimmt sicher, es genügt aber, wenn Ihr schreiben könnt, wo die Schwerpunkte bei Ecosolidar sind. Diese Schwerpunkte sind gut, und die sollen wir Spender kennen.
Gratulationen und weiter Kraft, die Arbeit fortzusetzen.
Grüsse
Thomas Voegeli


Mes Chères. 
Das ist ja ein Freude, das neue Info in den Händen zu halten und es zu lesen. Ich denke, es ist auch eine wichtige und reife Leistung des Teams die Grundgedanken der Entwicklungszusammenarbeit sich bewusst zu machen und zu formulieren und zur Diskussion zu stellen. Natürlich fühle ich mich auch ein bisschen geschmeichelt, weil der manchmal steinige Weg weitergeht und ich bestens einverstanden sein kann. 
Also habt Dank.
Liebe Grüsse
Diether Grünenfelder 
P.S. und die Fotos sind diesmal wieder ausgezeichnet. 

Unsere INFO-Sonderausgabe als PDF

Unser Entwicklungsbegriff – ein Positionspapier

INFO-Sonderausgabe zu Entwicklungszusammenarbeit: Unterwegs mit EcoSolidar

Das neue INFO ist da, und diese Ausgabe ist anders. Wir haben die Texte mit viel Herzblut geschrieben, und sie hat eine besondere Bedeutung für uns. Für einmal stellen wir nämlich die Art und Weise vor, wie wir die Entwicklungszusammenarbeit verstehen und umsetzen. Es geht also um unser Selbstverständnis.

INFO Sonderausgabe – wie EcoSolidar die Entwicklungszusammenarbeit verstehen und umsetzen

INFO-Sonderausgabe: Unterwegs mit EcoSolidar

Das neue INFO ist da, und diese Ausgabe ist anders. Wir haben die Texte mit viel Herzblut geschrieben, und sie hat eine besondere Bedeutung für uns. Für einmal stellen wir nämlich die Art und Weise vor, wie wir die Entwicklungszusammenarbeit verstehen und umsetzen. Es geht also um unser Selbstverständnis.

In einer Zeit, in der die Entwicklungszusammenarbeit verstärkt unter Druck gerät, ist eine Diskussion über verschiedene Ansätze und Herangehensweisen besonders wichtig. Kritik ist berechtigt, und offen darüber zu reden ist dringend nötig. Die aktuelle Diskussion wird der komplexen Thematik und den vielen unterschiedlichen Arbeitsansätzen jedoch nicht gerecht. Es fehlt eine differenzierte und konstruktive Kritik. Darum möchten wir uns hiermit positionieren und aufzeigen, wo wir im grossen und teils unübersichtlichen Feld der Entwicklungszusammenarbeit verortet sind. 

Besonderes Augenmerk legen wir in dieser Ausgabe auf das «Wie», also die Art und Weise, wie eine bestimmte Wirkung erreicht und dabei den Eigenheiten der Projekte und Partnerorganisationen Rechnung getragen wird. Wir zeigen auf, weshalb wir uns nicht immer an die Norm halten und wie wir in unserer Arbeit eine Veränderung von unten anstreben. Wie wir unsere Projekte auswählen und unsere Partnerschaften konkret leben, genauso wie wir Projekte begleiten und weiterentwickeln, erfahren Sie in diesem Spezial-INFO!

Hier geht es zur INFO-Sonderausgabe.

Sagen Sie uns Ihre Meinung! Was denken Sie über unsere Arbeitsweise? Welche Art der Entwicklungszusammenarbeit finden Sie gut? Schreiben Sie uns: info@ecosolidar.ch Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen!

Engagement in der Schweiz

Wir unterstützen Organisationen und politische Initiativen in der Schweiz, wenn sie ein Ziel verfolgen oder ein Thema zum Inhalt haben, das in unseren Projekten und unserer Arbeit auch zentral ist. Das sind zum Beispiel soziale und ökologische Ziele oder generell der Kampf gegen sozial ungerechte Strukturen in der Schweiz und weltweit. Bei der Unterstützung von lokalen sozialen Organisationen mit einem Mitgliederbeitrag geht es uns zudem um die Vernetzung innerhalb der Region.

Engagement in der Schweiz

Wir unterstützen Organisationen und politische Initiativen in der Schweiz, wenn sie ein Ziel verfolgen oder ein Thema zum Inhalt haben, das in unseren Projekten und unserer Arbeit auch zentral ist. Das sind zum Beispiel soziale und ökologische Ziele oder generell der Kampf gegen sozial ungerechte Strukturen in der Schweiz und weltweit. Bei der Unterstützung von lokalen sozialen Organisationen mit einem Mitgliederbeitrag geht es uns zudem um die Vernetzung innerhalb der Region.

Anlaufstelle Sans-Papiers Basel

Die Anlaufstelle für Sans-Papiers Basel ist eine Beratungsstelle für Menschen ohne geregelten Aufenthalt. Sie bietet einen Raum, an dem sich Sans-Papiers austauschen können und sich sicher fühlen. Die Anlaufstelle unterstützt die Menschen mit professionellem Rat, bietet Unterstützung in verschiedenen Lebensbereichen und bei der Selbstorganisation. Die Schweizer Bevölkerung soll für die Situation der Sans-Papiers solidarisiert werden. Das Ziel ist es, bessere Lebensbedingungen für Menschen ohne Aufenthaltsrecht in der Schweiz zu schaffen.

Wir unterstützen die Anlaufstelle Sans-Papiers Basel, da wir ihre Arbeit für die Menschen am Rande der Gesellschaft, die hier arbeiten und viel beitragen aber keine Rechte haben, als sehr wichtig erachten. Das Angebot ist niederschwellig und richtet sich nach den Bedürfnissen der betroffenen Menschen. Unsere Unterstützung geht in den Bereich Organisationsentwicklung, denn wir sind der Überzeugung, dass die Stärkung einer Organisation zentral ist, um langfristig gute und wichtige Arbeit zu leisten.

www.sans-papiers-basel.ch

SAG – Schweizer Allianz Gentechfrei

Die Schweizer Allianz Gentechfrei SAG ist eine Plattform der Diskussion, Information und Aktion für Organisationen und Einzelmitglieder, die der Gentechnologie kritisch gegenüberstehen. Sie ist Dachorganisation von rund 25 Schweizer Verbänden aus den Bereichen Umwelt, Naturschutz, Tierschutz, Medizin, Entwicklungszusammenarbeit, Biologischer Landbau und KonsumentInnenschutz.

Mit der 1990 gegründeten Schweizerischen Arbeitsgruppe Gentechnologie verbindet EcoSolidar seit den Anfängen eine Solidarität und wir unterstützen die Schweizer Allianz Gentechfrei SAG seit vielen Jahren mit einer Mitgliedschaft. In unseren Projekten z.B. in Afrika sehen wir, was gentechnisch verändertes Saatgut für die Kleinbauernfamilien bedeutet, da es langfristig grosse Kosten für Dünger und Pestizide mit sich bringt und die Böden unfruchtbar werden. Auch in der Schweiz stehen wir ein für einen Schutz vor gentechnisch veränderten Produkten.

www.gentechfrei.ch/de/

Verein soziale Ökonomie Basel – NetzBon

Der Verein Soziale Ökonomie Basel entwickelt auf lokaler und regionaler Ebene existenzsichernde, integrierte und basisdemokratisch ausgerichtete Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensformen. Er fördert lokale Märkte mit dem Kredo: «local work for local people using local resources» und orientiert sich an Kriterien von Ökologie und Nachhaltigkeit.

EcoSolidar ist Mitglied und unterstützt das alternative Zahlungsmittel NetzBon, das seit 2005 als Alternativwährung in der Region Basel genutzt wird. Die Mitglieder, Geschäfte und Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Bereichen in der Region Basel, nehmen NetzBon als Geld entgegen und können diese auch selbst nutzen. Diese Idee finden wir unterstützungswürdig, da einerseits eine lokale solidarische Vernetzung angestrebt wird und andererseits das Geld in Form des NetzBon ganz direkt funktioniert und unabhängig von der Geldwirtschaft ist.

www.netzbon.ch

Multiwatch

MultiWatch ist eine breite Koalition von Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Gewerkschaften, Parteien und Organisationen der globalisierungskritischen Bewegung. MultiWatch wurde im März 2005 gegründet mit dem Ziel, multinationale Konzerne mit Sitz in der Schweiz zu beobachten, Menschenrechtsverletzungen durch diese zu dokumentieren und öffentlich bekannt zu machen sowie den Kampf der Betroffenen für Gerechtigkeit zu unterstützen.

Multiwatch unterstützen wir mit einem Unterstützungsbeitrag, da wir auch der Überzeugung sind, dass multinationale Konzerne die Menschenrechte einhalten und für die Verletzung von Menschenrechten zur Rechenschaft gezogen werden müssen. Wir sehen auch in unserer Projektarbeit solche Ungerechtigkeiten, wenn beispielsweise in Peru Minen grosser Konzerne die Flüsse verseuchen und die Menschen kein sauberes Trinkwasser mehr haben. Oder wenn multinationale Konzerne in Kambodscha Indigenen Land wegnehmen, das für sie Nahrungsquelle und ein spiritueller Ort in einem ist, um Kautschukplantagen zu pflanzen.

www.multiwatch.ch

Konzernverantwortungsinitiative

Darum geht es auch bei der Konzernverantwortungsinitiative: Konzerne mit Sitz in der Schweiz sollen bei ihren Geschäften und denen ihrer Tochterfirmen sicherstellen, dass sie die Menschenrechte respektieren und Umweltstandards einhalten. Verstösse müssen Konsequenzen haben und Konzerne sollen für verursachte Schäden haften. Menschen, die im Ausland von Konzernen geschädigt wurden, sollen in der Schweiz eine Klage einreichen können.

Diese Initiative unterstützen wir mit einem Beitrag im Jahr 2020, da sie ein konkretes rechtliches Vorgehen anstrebt, um Verletzungen von Menschenrechten durch multinationale Konzerne, wie sie Multiwatch dokumentiert, gesetzlich zu ahnden. Sie soll dazu beitragen, dass gegen solche Ungerechtigkeiten gegenüber Menschen in Ländern des Globalen Südens, die nicht vom eigenen Staat geschützt werden und keine Chance haben, sich vor Gericht Gehör zu verschaffen, vorgegangen werden kann.

www.konzern-initiative.ch

Schweizer Koalition Recht auf Saatgut

Die Schweizer Koalition Recht auf Saatgut setzt sich dafür ein, dass Bauern und Bäuerinnen in Ländern des Globalen Südens die Verfügungsgewalt über ihr Saatgut nicht verlieren. Die vielfältigen, bäuerlichen Saatgutsysteme sind Garant für Ernährungssicherheit und biologische Vielfalt. Deshalb setzt sich die Koalition dafür ein, dass Recht auf Saatgut langfristig anerkannt und nicht durch Freihandelsabkommen eingeschränkt oder zerstört werden.

Dieses Anliegen unterstützt EcoSolidar, weil das Recht auf Saatgut auch in all unseren Biolandbauprojekten ein Thema ist. Von Indien wissen wir, wie gross die Abhängigkeit von Saatgutfirmen sein kann und wie sehr die Bauernfamilien durch die Abhängigkeit vom Kauf von Saatgut, Dünger und giftigen Pestiziden in den Abgrund gedrängt werden. In unseren Biolandbauprojekten in Malawi erleben wir, was der andere Weg sein kann, wenn Kleinbauernfamilien lokales Saatgut benutzen und mit selbst hergestelltem Kompost und schädlingsabweisenden Pflanzen gute Erträge erzielen und sich gesünder ernähren können.

www.recht-auf-saatgut.ch

GV per Videokonferenz: 25. Mai, 20 Uhr

Die Mitglieder und SpenderInnen von EcoSolidar wurden Ende März zur GV eingeladen. Aufgrund der Corona-Massnahmen ist die Durchführung der GV leider nicht wie geplant im «Zentrum Karl der Grosse» möglich, sie wird aber am selben Termin – am 25. Mai um 20 Uhr – per Zoom-Videokonferenz durchgeführt.

GV per Videokonferenz: 25. Mai, 20 Uhr

Die Mitglieder und SpenderInnen von EcoSolidar wurden Ende März zur GV eingeladen. Aufgrund der Corona-Massnahmen ist die Durchführung der GV leider nicht wie geplant im «Zentrum Karl der Grosse» möglich, sie wird aber am selben Termin – am 25. Mai um 20 Uhr – per Zoom-Videokonferenz durchgeführt.

Anleitung

Zugang zur Videokonferenz:
1) Die GV wird per «Zoom» abgehalten. Registrieren Sie sich per folgendem Link bei Zoom: https://zoom.us/signup.
Wenn der Registrierungsprozess abgeschlossen ist, werden Sie aufgefordert, an einem Meeting teilzunehmen. Beim Anklicken wird der Installationsprozesses der Zoom-App auf Ihrem Computer gestartet. Bestätigen Sie, dass Sie die Installation ausführen möchten.
Sollten Sie sich registriert haben, ohne direkt anschliessend die Zoom-App runterzuladen, können Sie das später über folgenden Link immer noch tun: https://zoom.us/download#client_4meeting. Wählen Sie „Zoom-Client für Meetings“.
Wichtig: Bitte frühzeitig installieren! Bei Schwierigkeiten können Sie uns gerne kontaktieren.
2) Schicken Sie uns bis spätestens eine halbe Stunde vor der Versammlung eine e-mail mit folgenden Angaben an info@ecosolidar.ch: Vorname, Nachname, Strasse, Hausnummer und Wohnort. Sie erhalten von uns ca. 10 Minuten vor der GV ein Passwort per e-mail.
3) Starten Sie die Zoom-App und wählen Sie «Einem Meeting beitreten». Geben Sie nun die Meeting-ID 981-6435-0199 ein sowie ihren Vor- und Nachnamen, den Sie in der e-mail an uns angegeben haben. Klicken Sie auf «Teilnehmen» und geben Sie im nächsten Fenster das Passwort ein, das wir Ihnen geschickt haben. Damit erhalten Sie Zugang zum «Warteraum». Haben Sie bitte einen Moment Geduld und warten Sie, bis wir Ihnen definitiv den Zutritt zur GV geben.

Während der Konferenz:
• Um allfällige Störgeräusche zu vermeiden, bitten wir Sie darum, Ihr Mikrophon stummzuschalten, wenn Sie nicht sprechen.
• Mitglieder haben an der GV Stimmrecht. Öffnen Sie das Chatfenster für die Abstimmungen. Wir werden die betreffenden Traktanden jeweils mündlich besprechen und für die Abstimmungen schriftlich im Chatfenster kommunizieren. Sie können dort ihre Stimme mit „Ja“, „Nein“ oder «Enthaltung» abgeben. So können wir die Ergebnisse korrekt protokollieren und auszählen.

Traktanden und Unterlagen:
Wie in der „Einladung GV“ erwähnt, müssen Anträge und Kandidaturen bis 4 Wochen vor der GV eingereicht worden sein. In der Einladung finden Sie die Traktanden, die unverändert bleiben.
Die Dokumente, die den Mitgliedern und SpenderInnen für die GV zur Verfügung stehen müssen, werden per e-mail zusammen mit dem Passwort für den Zugang zur Videokonferenz zugestellt. Dazu gehören das Protokoll der GV 2019, der Leistungsbericht und die Jahresrechnung 2019 (INFO Nr. 137) sowie der Revisionsbericht 2019.

Einladung zur Generalversammlung

Die Generalversammlung 2020 findet VORAUSSICHTLICH statt am: Montag, 25. Mai 2020, 20.00 Uhr
Ort: Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14, Zürich
EcoSolidar informiert an dieser Stelle, falls die Generalversammlung aufgrund der Massnahmen bezüglich COVID-19 verschoben werden muss.
Traktanden
1. Protokoll der GV 2019
2. Abnahme Leistungsbericht
3. Jahresrechnung und Revisionsstellenbericht 2019
4. Wahlen: Vorstand und Revisionsstelle
5. Festsetzung des Mitgliederbeitrages
6. Projekte: aktueller Stand und Strategie
7. Varia
Apéro und Fotopräsentation Peru
Nach dem offiziellen Teil laden wir Sie herzlich zu einem Apéro ein. Danach zeigen wir Fotografien aus unseren Projekten in Peru und erzählen von unserem Projektbesuch vor Ort im Oktober 2019. Die Präsentation vermittelt einen aktuellen Einblick in drei Projekte: In einem Armenviertel in Lima organisieren sich Frauen, um sich bessere Lebensbedingungen zu verschaffen. In Landschulen in Cusco produzieren indigene SchülerInnen Radioprogramme über ihre Alltagsrealität, wodurch ein wichtiger Schritt für interkulturelle Bildung gemacht wird. Und in Puerto Maldonado erhalten indigene Jugendliche die Chance, ihre Ausbildung an einer Hochschule abzuschliessen.
Anträge und Kandidaturen müssen bis vier Wochen vor der GV eingereicht werden. Mitglieder haben an der GV Stimmrecht. Alle Spender und Spenderinnen sind herzlich zur GV eingeladen.
Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Generalversammlung

Einladung zur Generalversammlung

Die Generalversammlung 2020 findet VORAUSSICHTLICH statt am: Montag, 25. Mai 2020, 20.00 Uhr
Ort: Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14, Zürich

EcoSolidar informiert an dieser Stelle, falls die Generalversammlung aufgrund der Massnahmen bezüglich COVID-19 verschoben werden muss.

Traktanden
1. Protokoll der GV 2019
2. Abnahme Leistungsbericht
3. Jahresrechnung und Revisionsstellenbericht 2019
4. Wahlen: Vorstand und Revisionsstelle
5. Festsetzung des Mitgliederbeitrages
6. Projekte: aktueller Stand und Strategie
7. Varia

Apéro und Fotopräsentation Peru
Nach dem offiziellen Teil laden wir Sie herzlich zu einem Apéro ein. Danach zeigen wir Fotografien aus unseren Projekten in Peru und erzählen von unserem Projektbesuch vor Ort im Oktober 2019. Die Präsentation vermittelt einen aktuellen Einblick in drei Projekte: In einem Armenviertel in Lima organisieren sich Frauen, um sich bessere Lebensbedingungen zu verschaffen. In Landschulen in Cusco produzieren indigene SchülerInnen Radioprogramme über ihre Alltagsrealität, wodurch ein wichtiger Schritt für interkulturelle Bildung gemacht wird. Und in Puerto Maldonado erhalten indigene Jugendliche die Chance, ihre Ausbildung an einer Hochschule abzuschliessen.

Anträge und Kandidaturen müssen bis vier Wochen vor der GV eingereicht werden. Mitglieder haben an der GV Stimmrecht. Alle Spender und Spenderinnen sind herzlich zur GV eingeladen.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Covid-19

Die Corona Krise löst bei unseren Partnerorganisationen grosse Besorgnis und Verunsicherung aus. Vermehrt melden sie sich bei uns. Zum einen, um uns mitzuteilen, dass sie die für dieses Jahr gesetzten Projektziele aufgrund der Corona-Massnahmen nicht vollständig erreichen werden können. Zum anderen aber auch schlichtweg aus Verunsicherung und Sorge: Sie wissen nicht, was noch kommt (gesundheitlich, politisch, gesellschaftlich etc.); sie machen sich Sorgen, dass die Projekte aufgrund von fehlenden Finanzmitteln in Zukunft teilweise oder ganz eingestellt werden müssen; die Begünstigten wenden sich an sie mit Fragen, die sie selber nicht vollständig beantworten können.

EcoSolidar und Covid-19

Covid-19

Die Corona Krise löst bei unseren Partnerorganisationen grosse Besorgnis und Verunsicherung aus. Vermehrt melden sie sich bei uns. Zum einen, um uns mitzuteilen, dass sie die für dieses Jahr gesetzten Projektziele aufgrund der Corona-Massnahmen nicht vollständig erreichen werden können. Zum anderen aber auch schlichtweg aus Verunsicherung und Sorge: Sie wissen nicht, was noch kommt (gesundheitlich, politisch, gesellschaftlich etc.); sie machen sich Sorgen, dass die Projekte aufgrund von fehlenden Finanzmitteln in Zukunft teilweise oder ganz eingestellt werden müssen; die Begünstigten wenden sich an sie mit Fragen, die sie selber nicht vollständig beantworten können.

Wir lassen unsere PartnerInnen in dieser schwierigen Zeit nicht im Stich und werden möglichst eng mit ihnen in Kontakt stehen und regelmässig Gespräche über WhatsApp und Skype führen. Es gilt jetzt, die Solidarität aufrecht zu erhalten und uns gegenseitig Mut zu geben – und sicherzustellen, dass ihre engagierte Arbeit auch nach Corona Bestand hat!

Hier in der Schweiz und in Europa gibt es viele Leute, die wissen möchten, wie sich die Corona-Pandemie an Orten auswirkt, wo die Konditionen viel schwieriger sind als bei uns. Deshalb wollen wir die Situation unserer Projektpartner, ihre Gedanken, Überlegungen und Sichtweisen mit allen Interessierten teilen. Wir informieren darüber auf Facebook und in unserem Newsletter.

Zudem: Eine Übersicht aller Facebook-Beiträge gibt es hier.

Mit Ihrer Spende helfen Sie unseren Partnerorganisationen ganz konkret dabei, dass sie ihre Organisationen und Projekte über die Krise hinweg retten können. Sie ermöglichen zudem, dass sie wichtige Informationsarbeit über Corona in ihren Projekten leisten können. Und dass sie notwendige Hygieneprodukte wie Seife und Desinfektionsmittel, deren Preise überall steigen, für die Menschen in ihren Projekten kaufen können.

Helfen Sie mit: Jede Spende ist Ausdruck von Solidarität und eine direkte Hilfe, die Projekte vor Ort aufrechtzuerhalten und zu unterstützen.

Herzlich Danke!

Das war eine fantazztische Premiere, Circo!

Es ist einer der letzten heissen Sommertage des Jahres und im Zelt des Station Circus in Basel sitzen die ZuschauerInnen Knie an Knie. Die Tribüne ist bis auf den letzten Platz besetzt und die Stimmung aufgeheizt: Kaum betritt in der ersten Szene der lustige Postbote die Bühne, klatscht das Publikum begeistert mit. Was darauf folgt, ist ein fantastischer Zirkusabend, an dem nicht nur Jonglierkeulen spektakulär durch die Luft fliegen sondern auch ArtistInnen.

Das war eine fantazztische Premiere, Circo!

Es ist einer der letzten heissen Sommertage des Jahres und im Zelt des Station Circus in Basel sitzen die ZuschauerInnen Knie an Knie. Die Tribüne ist bis auf den letzten Platz besetzt und die Stimmung aufgeheizt: Kaum betritt in der ersten Szene der lustige Postbote die Bühne, klatscht das Publikum begeistert mit. Was darauf folgt, ist ein fantastischer Zirkusabend, an dem nicht nur Jonglierkeulen spektakulär durch die Luft fliegen sondern auch ArtistInnen.

Mit der Premiere am 31. August in Basel hat für den Jugendzirkus Circo Fantazztico die zweimonatige Europatournee 2019 gestartet. Dreizehn ArtistInnen und vier MusikerInnen sind Teil des diesjährigen Tournee-Ensembles. Zuhause in San Isidro, Costa Rica, hatten sie monatelang für das aktuelle Stück «Rondoland» trainiert. Für die meisten von ihnen ist es die erste Gelegenheit, ihr artistisches Können im Ausland zu zeigen. Nach den Schweizer Auftritten in Basel, Bern und Uster (Zirkus filacro) ist die Gruppe in Frankreich, Deutschland und Österreich unterwegs. Wir wünschen dem Circo Fantazztico eine grossartige weitere Europatournee!

Uns bleibt jetzt nur noch der Blick zurück mit den Bildern von Christian Jaeggi und dem Film von Julian Gresenz – euch beiden ein herzliches Dankeschön!

Für einen Auftakt mit vielen Lachern sorgt der charmante Postbote mit seinen geheimnisvollen Paketen.

Valeria Elizondo (hier als Schriftstellerin) ist seit sechs Jahren Teil des Circo Fantazztico.

Stürmige Zeiten im Pariser Cabaret Odeon, wo im Mai 1968 ArtistInnen, AktivistInnen und zwielichtige Gestalten aufeinander treffen.

Kevin Benavides (rechts im Bild) spielt Rodo, ein Idealist und unermüdlicher Kämpfer, der 1968 beschliesst, sein kleines Dorf zu verlassen und eine abenteuerliche Reise in ein fernes Land zu unternehmen.

Der Kampf um soziale Gerechtigkeit und Freiheit in Lateinamerika ist das zentrale Thema im Stück «Rondoland».

Neben sozialkritischen Themen bringt der Jugendzirkus immer auch beeindruckende Artistik auf die Bühne.

Gerade einmal 10 Jahre jung ist Axel Picado, der entweder durch die Luft fliegt…

…oder in schwindelerregender Höhe getragen wird. Der Träger Jeudy Estrada (unten) ist seit 13 Jahren Teil des Circo Fantazztico.

Dasselbe gilt für Byron Marin. Heute trainieren er und Jeudy selbst die jüngeren TeilnehmerInnen.

Manche Akrobatikszenen des Circo Fantazztico sind definitiv nichts für schwache Nerven.

Das Ensemble für die Europatournee setzt sich aus neuen und erfahrenen ArtistInnen zusammen. Dabei zählen aber nicht nur die artistischen Fähigkeiten, sondern auch, ob sich jemand gut in die Gemeinschaft des Circo Fantazztico einbringt und regelmässig die Schule besucht.

Die familiären Hintergründe der teilnehmenden Jugendlichen sind sehr unterschiedlich. Eine Geschichte ist jene von Adriana Bermudez – sie hat dem Uster Anzeiger ein Interview gegeben, welches ihr unter diesem Link lesen könnt.

Adriana (links) sammelt am Schluss der Aufführung die Kollekte ein. Diese fliesst direkt in das sozialpädagogische Zirkusprojekt des Circo Fantazztico in Costa Rica. An dieser Stelle Danke an alle UnterstützerInnen!

Das Zelt des Station Circus in Basel sorgt an diesem Abend für die perfekte Zirkusatmosphäre.

Adiós und bis zum nächsten Mal, Circo Fantazztico!