40 Jahre EcoSolidar 

12 Monate, viele Überraschungen und 1 besonderes Jubiläum!

Anlässlich unseres 40-jährigen Bestehens möchten wir euch das ganze Jahr über begleiten. Mit monatlichen Videos geben wir Einblicke in unsere Arbeit, stellen die Menschen vor, die hinter unseren Projekten stehen, und erzählen die Geschichten, die unser Engagement lebendig machen.

Januar
#1

Wie alles begann – ein Blick hinter die Kulissen

Wie entstehen aus Begegnungen Geschichten, die berühren?
 In unserem ersten Film der Videoreihe stellen wir Bopha aus dem Projekt BSDA beim Hanchey Bamboo Resort vor. Ihre Geschichte steht beispielhaft für die Chancen, die Bildung und Vertrauen eröffnen.

Vor zwei Jahren entstand bei EcoSolidar die Idee, unsere Projekte nicht nur zu begleiten, sondern ihre Wirkung auch filmisch festzuhalten. Ziel war es, die Menschen, ihre Geschichten und ihr Engagement sichtbar und direkt erlebbar zu machen.

André hat die Aufnahmen selbst übernommen. Zwischen Projektbesuchen, Evaluationen und alltäglichen Aufgaben hat er die Kamera in die Hand genommen, um besondere Momente einzufangen – darunter auch Menschen wie Bopha aus dem Projekt BSDA beim Hanchey Bamboo Resort. Dort haben Jugendliche und junge Erwachsene die Möglichkeit, eine Berufsausbildung in Gastronomie und Hotellerie zu absolvieren.

In unserem ersten Video lernt ihr Bopha kennen. Ihre Geschichte zeigt, wie Bildung, Unterstützung und Vertrauen Türen öffnen und Perspektiven verändern können. Bopha ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie die Zusammenarbeit mit unseren Partnerorganisationen Chancen schafft und das Leben junger Menschen nachhaltig verändert.

Februar
#2

Wie alles begann – unsere Wurzeln

Seit 1986 setzt EcoSolidar auf Projekte, die Menschen vor Ort stärken und langfristig Wirkung entfalten. Doch was braucht es, damit Zusammenarbeit wirklich nachhaltig ist?

Das erfahrt ihr mit dem zweiten Video, in dem ihr Sushma aus Indien kennenlernt – eine junge Frau, die dank SIEDS, unserer langjährigen Partnerorganisation, nicht nur neue Perspektiven erhält, sondern selbst aktiv Veränderungen gestaltet.

Seit 1986 verfolgt EcoSolidar einen klaren Grundsatz: Projekte sollen Menschen stärken, von lokalen Gruppen oder Organisationen umgesetzt werden und langfristige Wirkung entfalten. Die Idee entstand aus der Erfahrung, dass viele Entwicklungsprojekte von aussen vorgegeben wurden und deshalb oft nicht nachhaltig waren – so erzählt Diether Grünenfelder, Gründer von EcoSolidar. Mit EcoSolidar wollte er einen anderen Weg gehen: Menschen vor Ort sollen ihre Ideen selbst entwickeln, voneinander lernen und ihre eigenen Projekte gestalten.

Diether sagt dazu: «Wir machen nur das, was die Menschen vor Ort wirklich wollen. Wenn sie ihre eigenen Ideen formulieren, stehen sie dahinter – dann ist es ihr Projekt, nicht unseres. Wir unterstützen, begleiten und diskutieren gemeinsam über die Umsetzung, aber es muss immer so sein, dass sie sich wohlfühlen und ihr Projekt selbst vorantreiben können.»

Dieses Prinzip prägt unsere Arbeit bis heute: voneinander lernen, Verantwortung übernehmen und Perspektiven eröffnen – das sind die Werte, die EcoSolidar seit 40 Jahren leiten.
Das zeigt auch Sushma im Video. Sie ist eine junge Frau aus dem Projekt von SIEDS in Indien, die sich für Gerechtigkeit und Frauenrechte einsetzt. Seit 28 Jahren arbeiten wir mit SIEDS zusammen – unsere längste Partnerschaft. Sie verdeutlicht eindrücklich: Nur wer die Bedürfnisse und Initiativen der Menschen vor Ort unterstützt, die Expertise der Partnerorganisationen einbezieht und gemeinsam lernt, kann Projekte entwickeln, die wirklich nachhaltig wirken – und das über Generationen hinweg.

März
#3

Verantwortung übernehmen! Eine Perspektive aus der Projektarbeit 

Wie wird Verantwortung bei EcoSolidar gelebt? Caroline begleitet CIFA in Kambodscha und erzählt, wie Partnerschaft, Teilhabe und Engagement umgesetzt werden. Diese Werte werden im dritten Jubiläumsfilm lebendig: Lynat berichtet, wie sie mit ihrer Familie eine kleine Farm mit der Unterstützung von CIFA bearbeitet: ein Beispiel dafür, wie Verantwortung konkret spürbar wird.

Bei EcoSolidar bedeutet Verantwortung, Partner:innen aktiv zu begleiten, ihre Anliegen ernst zu nehmen und die Lebensbedingungen vor Ort nachhaltig zu stärken. Caroline, Projektverantwortliche im EcoSolidar-Team, begleitet die Organisation CIFA in Kambodscha und teilt ihre Erfahrungen: «Verantwortung heisst für mich, präsent zu sein, zuzuhören und die Perspektiven der Menschen vor Ort in meine Arbeit einfliessen zu lassen. Auch wenn ich viel am Schreibtisch arbeite, fühle ich mich den Menschen vor Ort eng verbunden.»

Während ihres zweiten Besuchs bei CIFA im vergangenen Jahr wurde Caroline besonders bewusst, wie wichtig Nähe und Verständnis sind. Die Arbeit von CIFA reicht von Landbewirtschaftung über traditionelles Handwerk bis hin zu gemeinschaftsbasiertem Ökotourismus, eine Vielschichtigkeit, die in Berichten oft schwer abzubilden ist. «Wer sich wirklich auf ein Projekt einlässt, versteht, was Verantwortung konkret bedeutet», sagt sie.

Der dritte Jubiläumsfilm erzählt die Geschichte von Lynat, einer jungen Bunong-Frau, die mit ihrer Familie ihre kleine Farm bewirtschaftet und das Land so vor Landgrabbing schützt. Dabei wird sie von CIFA unterstützt: Ein praktisches Beispiel dafür, wie Verantwortung Tag für Tag gelebt wird.

Gerechte Zugänge, Teilhabe und echte Partnerschaften bilden für EcoSolidar die Grundlage der Zusammenarbeit und zeigen: Verantwortung geht weit über finanzielle Unterstützung hinaus.