Mit einer Geschenkspende von EcoSolidar können Sie ihren Liebsten und noch vielen weiteren Menschen eine Freude machen. Sie unterstützen damit im Namen der beschenkten Person eines unserer Projekte in den Bereichen Bildung für Kinder und Jugendliche, Stärkung von Frauen oder biologischer Landbau.
Schenken Sie weitreichende Freude
Es ist wieder soweit: Die Weihnachtszeit lädt dazu ein, Licht zu teilen und Freude zu schenken. Dieses Jahr bieten wir Ihnen die Möglichkeit, weitreichende Freude zu verschenken – an Ihre Liebsten und an Menschen weltweit, die besonders Unterstützung brauchen. Mit einer Geschenkspende über EcoSolidar schenken Sie mehr als nur ein Geschenk – Sie geben Menschen Hoffnung und Perspektiven.
Ein Geschenk, das weit über den Moment hinaus wirkt Stellen Sie sich vor, im Namen einer besonderen Person in Ihrem Leben spenden Sie für die Bildung benachteiligter Kinder und Jugendlicher, für die Stärkung von Frauen oder für nachhaltigen Landbau. Mit einer solchen Geste schenken Sie nicht nur der beschenkten Person Freude, sondern auch Zukunft und Chancen für Menschen in unseren Partnerprojekten. Es ist ein Zeichen der Solidarität, das über die Festtage hinaus wirkt.
Wie es funktioniert Sei spenden im Namen der beschenkten Person einen Betrag Ihrer Wahl. Die Person, in deren Namen gespendet wurde, erhält eine persönliche Dankeskarte mit Informationen zu den unterstützten Projekten. Als kleines Extra legen wir eine Kostprobe von Bio-Pfeffer aus Kambodscha und getrockneten Chilischoten aus Malawi bei – ein kulinarisches Dankeschön von Menschen, die direkt von Ihrer freien Spende profitieren.
Das bewirkt beispielsweise Ihr ecosolidarisches Weihnachtsgeschenk:
* Mit 50 Franken schenken Sie Kindern in Peru den Zugang zu Schulbildung und eröffnen ihnen so neue Perspektiven.
*Mit 100 Franken fördern Sie Frauenprojekte in Indien und Peru, die Gewaltopfern eine Beratung und neue Einkommensmöglichkeiten bieten.
*Mit 150 Franken ermöglichen Sie Bauernfamilien in Kambodscha oder Malawi eine Ausbildung in nachhaltigem Landbau – für eine sichere Zukunft.
CIFA (Cambodia Indigenous Friendship Association) arbeitet im Nordosten Kambodschas mit der indigenen Gemeinschaft der Bunong. Das Projekt unterstützt die Bunong mit verschiedenen Strategien bei der Bewirtschaftung des verbliebenen Landes zur Ernährungssicherung, bei der Sicherung von Landtiteln und bei der Bewahrung ihrer Kultur.
Ziel ist der Erhalt der indigenen Kultur
CIFA (Cambodia Indigenous Friendship Association) arbeitet im Nordosten Kambodschas mit der indigenen Gemeinschaft der Bunong. Das Projekt unterstützt die Bunong mit verschiedenen Strategien bei der Bewirtschaftung des verbliebenen Landes zur Ernährungssicherung, bei der Sicherung von Landtiteln und bei der Bewahrung ihrer Kultur.
Fotoreportage aus dem Projekt in Kambodscha
CIFA schult und berät die Familien in Techniken des ökologischen Landbaus sowie in der Produktion und Vermarktung von Cash Crops wie Pfeffer, Kaffee und auch Kautschuk, die von den indigenen Bäuerinnen und Bauern auf kleinen Parzellen selbst angebaut werden.
Dank neuer Techniken, wie z.B. der Veredelung von Kautschukbäumen, können die Bunong ihre Produktion verbessern. CIFA vernetzt die Bäuerinnen und Bauern mit Abnehmer:innen für ihre Produkte und handelt faire Preise aus.
CIFA will den Bäuerinnen und Bauern eine nachhaltige Form der Landwirtschaft näher bringen, denn viele kennen nur die intensive Form der Plantagen der transnationalen Kautschukkonzerne. Dazu gehört auch die Herstellung von eigenem Kompost.
Während die Bunong in der Vergangenheit Wanderfeldbau betrieben, wird das Land heute dauerhaft bewirtschaftet und ist auf die Zufuhr von Nährstoffen angewiesen.
Die rund 400 bei CIFA teilnehmenden Bäuerinnen und Bauern betreiben eine breite Palette landwirtschaftlicher Aktivitäten. Dazu gehört auch die Tierzucht, wie zum Beispiel Fisch- und Schneckenzucht. Schnecken sind in Kambodscha Bestandteil vieler Gerichte und lassen sich gut verkaufen.
Seit Anfang 2024 betreibt CIFA eine Demonstrationsfarm auf einer Fläche von ca. 1 ha. Hier werden unter anderem neue Techniken im Kaffeeanbau getestet. Da wärmere Temperaturen der Kaffeepflanze Robusta zu schaffen machen, werden Mischkulturen ausprobiert. CIFA hält auf der Demonstrationsfarm Schweine, Hühner, Enten, Fische und Schnecken für Ausbildungszwecke und betreibt eine Demonstrationsfläche zur Kompostherstellung.
Um die Vermittlung der neuen Techniken zu überprüfen, machen die Landwirtschaftsexpert:innen von CIFA regelmässig Feldbesuche bei den Bäuerinnen und Bauern.
Die Weberei spielt eine wichtige Rolle bei der Bewahrung der Traditionen, da die traditionelle Tracht immer noch bei grossen Festen getragen wird. CIFA hat zwei Nähmaschinen angeschafft, damit die Weberinnen die gewobenen Produkte weiterverarbeiten können.
Eine weitere traditionelle Fingerfertigkeit der Bunong ist das Flechten von Körben.
Damit das traditionelle Handwerk nicht verloren geht und gleichzeitig die lokale Produktion gefördert wird, unterstützt CIFA die Gemeinschaft beim Kauf von Material.
Eine andere Gruppe von Bunong hat sich zu einer Kulturgruppe zusammengeschlossen: CIFA richtete ein kleines Tonstudio ein, in dem traditionelle Musik aufgenommen und ausgestrahlt sowie andere Sendungen über die Identität und den Alltag der Bunong produziert werden können.
CIFA betreibt in Bousra ein kleines Restaurant, in dem traditionelle Bunong-Gerichte angeboten werden. Bäuerinnen und Bauern können hier ihre Produkte verkaufen, die im Restaurant verarbeitet oder direkt weiterverkauft werden. Neben den bekannten Gemüsesorten finden die Bewohner:innen der kleinen Stadt hier auch sogenanntes Waldgemüse: verschiedene Wurzeln, Pflanzen und Wildfrüchte, die von den Bunong im Wald gesammelt werden und den Speiseplan bereichern.
Die Bäuerin Kert Nat arbeitet seit einem Jahr mit CIFA zusammen. Auf ihrem Feld baut sie Pfeffer, Kaffee, Kautschuk und verschiedene Gemüsesorten an. Sie ist sehr wissbegierig und dankbar für die Weiterbildungsmöglichkeiten, die CIFA bietet. Als nächstes möchte sie ihre Kenntnisse in der Baumveredelung erweitern.
Durch die Bewirtschaftung der Felder kann sich die Familie ein bescheidenes, aber stabiles Einkommen sichern.
Kert Nat blickt optimistisch in die Zukunft. Dank der Zusammenarbeit mit CIFA erhofft sie sich eine bessere Ernte. Sie träumt davon, sich ein eigenes Haus zu bauen.
Auf seiner aktuellen Europatournee entführt der Jugendzirkus Circo Fantazztico aus Costa Rica im September die Schweiz mit seinem neuen Stück „Cocorí“ in eine Welt voller Magie und Poesie…
Der Circo Fantazztico ist zurück!
Auf seiner aktuellen Europatournee entführt der Jugendzirkus Circo Fantazztico aus Costa Rica im September die Schweiz mit seinem neuen Stück „El lenguaje de las nubes“ in eine Welt voller Magie und Poesie…
DARUM GEHT ES:
Das Zirkusprojekt Circo Fantazztico aus San Isidro, Costa Rica, bietet jungen Artisten und Artistinnen in sozialen Randzonen eine Trainingsstätte und sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Als Alternative zur Kriminalisierung und zur Bandenkultur auf den Strassen schafft der Zirkus eine soziale Gemeinschaft und einen sicheren Ort, der das Selbstbewusstsein stärkt und den sozialen Zusammenhalt fördert.
Die Geschichte beginnt mit einem neugierigen Kind, das durch eine lebendige Nachbarschaft streift und dabei die Abenteuer des Lebens entdeckt. Inspiriert von den Werken des costaricanischen Malers und Poeten Francisco Amighetti wird diese Erkundungsreise in „El lenguaje de las nubes“ – zu Deutsch „Die Sprache der Wolken“ – zu einem tiefgründigen Zirkustheaterstück verwoben. Hier vereinen sich Akrobatik, Tanz und Jonglage zu einer kunstvollen Darbietung, die nicht nur unterhält, sondern auch die Tiefen des menschlichen Lebens reflektiert.
Der Circo Fantazztico beherrscht die Kunst, sozialkritische Themen auf die Bühne zu bringen, ohne dabei das künstlerische Flair und die Faszination der Zirkuswelt zu vernachlässigen. Bereits auf vorherigen Tourneen haben die jungen Artisten und Artistinnen mit ihrem Talent und Charme das Publikum im Sturm erobert.
Verpasse nicht die Gelegenheit, denCirco Fantazztico live zu erleben:
NÄNIKON
SA 07. September, 19 Uhr
SO 08. September, 16 Uhr
Circus filacro, Stationsstrasse 67
BERN
DI 10. September, 18 Uhr
Sommerbühne Schützenmatte, Bollwerk 41
MI 11. September, 19.30 Uhr
Zirkusschule Bern, Gotthelfstrasse 31
BURGDORF
DO 12. September, 19.30 Uhr
Kulturhalle Sägegasse, Sägegasse 17
BASEL
SA 14. September, 19 Uhr
SO 15. September, 16 Uhr
Querfeldhalle – Halle 8, Gundeldinger Feld
Die Vorführungen, inklusive Pause, dauern 90 Minuten. Eintritt kostenlos, Kollekte für das Zirkusprojekt.
ASUD (Action for Sustainable Development) arbeitet im Distrikt Mzimba im Norden Malawis mit fünf Primarschulen und den umliegenden Gemeinden zusammen. Das Projekt will die Ernährungs- und Einkommenssituation von Schulkindern und Familien durch eine nachhaltige Landwirtschaft verbessern.
Nachhaltige Lebensgrundlagen dank Schulgärten
ASUD (Action for Sustainable Development) arbeitet im Distrikt Mzimba im Norden Malawis mit fünf Primarschulen und den umliegenden Gemeinden zusammen. Das Projekt will die Ernährungs- und Einkommenssituation von Schulkindern und Familien durch eine nachhaltige Landwirtschaft verbessern.
Fotoreportage aus dem Projekt in Malawi
Das Projekt startete 2018 an einer Schule und wird seit 2022 an insgesamt fünf Primarschulen in der Region Mzimba umgesetzt. In den Schulen, wo Mangelernährung verbreitet ist, werden Schulgärten angelegt, um die Ernährungssituation der Schulkinder zu verbessern. Demselben Ziel dienen die Kochdemonstrationen, die an den Schulen veranstaltet werden. Gleichzeitig ist der Garten auch ein Lernfeld für biologische und lokal angepasste Landwirtschaft.
Die Familien der Schulkinder arbeiten im Schulgarten und auf dem Schulgelände mit und erlangen so neue Kenntnisse zu Pflanzensorten, Schweinehaltung, Kompostierung, Bewässerung, Verdunstungs- und Erosionsschutz.
Dieses Wissen multiplizieren sie bei sich zu Hause: sie legen eigene Hausgärten an, in denen sie einheimische Gemüsesorten ziehen zur Ergänzung und Verbesserung der Ernährung.
Einzelne Bäuerinnen und Bauern übernehmen dabei die Funktion von LeadfarmerInnen von ASUD: sie spornen weitere Dorfbewohnerinnen und -bewohner dazu an, eigene kleine Gärten anzulegen und stehen ihnen mit Tat und Rat zur Seite.
Die Herstellung von Kompost und Bio-Pflanzenschutzmitteln ist ein zentrales Element in der Wissensvermittlung von ASUD, damit die Ernte gesteigert werden kann.
Bäuerinnen und Bauern, die an der Tierzucht interessiert sind, erhalten Schweine von ASUD. Bei erfolgreicher Reproduktion werden die Ferkel an weitere DorfbewohnerInnen verteilt. Gleichzeitig wird der Schweinedung für die Kompostherstellung verwendet.
Gruppen von Bäuerinnen und Bauern schliessen sich zusammen zur Bepflanzung von gemeinsamen Feldern nahe an Wasserquellen oder Bächen. Diese Felder können sie mithilfe solarbetriebener Wasserpumpen bewässern und haben so die Möglichkeit, auch in der Trockenzeit Mais, Bohnen, Tomaten oder anderes Gemüse anzubauen.
Dank den Kochvorführungen an den Schulen lernen die Eltern der SchülerInnen, wie sie reichhaltige und abwechslungsreiche Mahlzeiten zubereiten können.
Der Ernteüberschuss wird verkauft und bringt so den Familien ein Zusatzeinkommen.
In den Dörfern schliessen sich vor allem Frauen zu Spargruppen zusammen. Dabei werden sie von Mitarbeitenden von ASUD in Buchhaltung und Geldmanagement geschult und unterstützt. Die gesparten Beträge werden für gemeinsame Anliegen wie Unterhalt der Brunnen und solarbetriebenen Wasserpumpen, für die gemeinschaftliche Schweinehaltung oder für Notfälle eingesetzt.
ASUD hat an allen fünf Projekt-Schulen und an mehreren Gemeinden zusammen mit der Bevölkerung Brunnen gegraben, damit die Menschen Zugang zu sauberem Wasser haben, mit dem sie auch ihre Hausgärten bewässern können.
Verschiedene Techniken werden eingesetzt, um Wasserverlust auf den Feldern zu vermindern, die Erosion des Bodens zu verhindern und die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern. Dazu gehört das Anlegen von Swales (Versickerungsgräben, s. Bild) auf den Feldern und die Bepflanzung mit Vertivergras.
Parallel zur Arbeit mit den Schulen und Dörfern baut ASUD seit 2022 das Schulungszentrum für Biolandbau APIC (ASUD Permaculture Innovation Centre) auf. Hier setzt das Team ökologische landwirtschaftliche Techniken um und probiert neue Technologien aus. Geplant ist auch der Aufbau einer Saatgutbank aus lokalen Samen, welche dann an Bäuerinnen und Bauern verteilt werden.
Das Zentrum dient als Schulungszentrum für Bäuerinnen und Bauern, Lehrpersonen, VertreterInnen der lokalen Behörden und anderen interessierten Personen.
Auf dem Gelände wird neben Unterkünften für Mitarbeitende von ASUD ein kleines Hostel gebaut, so dass in Zukunft auch kleinere Gruppen im Zentrum für mehrtätige Ausbildungsworkshops beherbergt werden können.
Die Vernetzungsarbeit mit anderen Partnern ist grundlegend für einen langfristigen Erfolg des Projekts. ASUD unterhält Beziehungen mit RegierungsvertreterInnen (v.a. aus dem Landwirtschafts- und Bildungsministerium), sowie mit anderen lokalen NGOs. Auf dem Foto spricht der Bezirkskommissar anlässlich der Einweihung des Brunnens in Mtheto, St. Monica.
Nach der Brunneneinweihung wurde der Regierungsvertreter durch das Dorf geführt. Ihm wurde so bewusst, welch grosse Wirkung der Zugang zu Wasser auf das Dorfleben hat.
Die enge und respektvolle Zusammenarbeit von ASUD mit den Bäuerinnen und Bauern sowie den VertreterInnen der Schulen und anderer Institutionen trägt zum Erfolg des Projekts bei.
Die Generalversammlung findet statt am: MITTWOCH, 15. MAI 2024, 19.00 UHR im BARAKUBA, Gundeldinger Feld, Dornacherstrasse 192, Basel.
Einladung Generalversammlung
Die Generalversammlung findet statt am: MITTWOCH, 15. MAI 2024, 19.00 UHR im BARAKUBA, Gundeldinger Feld, Dornacherstrasse 192, Basel.
Traktanden
Protokoll der GV 2023
Abnahme Leistungsbericht, Jahresrechnung und Revisionsstellenbericht 2023
Wahlen: Vorstand und Revisionsstelle
Festsetzung des Mitgliederbeitrags
Projekte: aktueller Stand und Strategie
Varia
Anträge und Kandidaturen müssen bis vier Wochen vor der GV eingereicht werden. Mitglieder haben an der GV Stimmrecht. Alle Spender und Spenderinnen sind herzlich zur GV eingeladen.
FOTOPRÄSENTATION UND DIREKTSCHALTUNG: IDEMNNA, PERU
Im Anschluss an die Generalversammlung zeigen wir Bilder von unserem letzten Projektbesuch bei IDEMNNA in Jicamarca, einem Aussenviertel von Lima, Peru. Sie sollen einen Einblick geben in die Realität der „Pioneras“ und in das Projekt selbst. IDEMNNA unterstützt die „Pioneras“ bei ihrer Selbstorganisation und den verschiedenen Initiativen für ihre persönliche und wirtschaftliche Entwicklung und gegen Gewalt. Nach der Fotopräsentation schalten wir live zu den „Pioneras“ in Jicamarca und es besteht die Möglichkeit für Fragen und Austausch.
Nach dem offiziellen Teil laden wir Sie herzlich zu einem Apéro ein.
Mit einer Geschenkspende von EcoSolidar können Sie ihren Liebsten und noch vielen weiteren Menschen eine Freude machen. Sie unterstützen damit im Namen der beschenkten Person eines unserer Projekte in den Bereichen Bildung für Kinder und Jugendliche, Stärkung von Frauen oder biologischer Landbau.
Doppelt Freude bereiten
Draussen ist es bitterkalt, am Feierabend ist es bereits dunkel, und Sie haben Ihre Winterkleider aus dem Estrich geholt. Der Winter hat also definitiv Einzug gehalten. Die kalte Jahreszeit gibt uns die Gelegenheit, uns ein wenig zurückzuziehen und es gemütlicher anzugehen, besonders in der Adventszeit. Wäre da nicht die hektische Vorweihnachtszeit, welche für Viele gleichbedeutend ist mit Einkaufsstress, um ja das passende Geschenk für seine Liebsten zu finden!
Um Ihnen ein wenig von diesem Stress abzunehmen, haben wir eine Idee, wie Sie in diesem Jahr doppelt Freude schenken können, ohne sich in den Einkaufstrubel stürzen zu müssen. Mit einer Geschenkspende von EcoSolidar können Sie sowohl Ihren Liebsten als auch den Menschen in den Projekten eine Freude machen!
Wie funktioniert eine Geschenkspende? Im Namen einer anderen Person spenden Sie einen Wunschbetrag für Projektbereiche, die Ihnen am Herzen liegen. Wir bedanken uns mit einer handgeschriebenen Dankeskarte bei der Person Ihrer Wahl und informieren sie über die von ihr unterstützten Projekte. Als kleine Aufmerksamkeit unsererseits legen wir biologischen Pfeffer von indigenen Bauernfamilien aus Kambodscha und getrocknete Chilischoten von Bauernfamilien aus Malawi bei.
* Mit 50 Franken unterstützen Sie beispielsweise Frauen in Peru und ermöglichen ihnen die Umsetzung ihrer Geschäftsideen, um ihre finanzielle Situation zu verbessern.
* Mit 100 Franken unterstützen Sie z.B. eine Bauerngemeinschaft in Malawi bei der Anschaffung einer solarbetriebenen Wasserpumpe zur Bewässerung ihrer Felder.
* Mit 150 Franken finanzieren Sie beispielsweise zwei Kindern in Kambodscha während sechs Monaten ein Schulstipendium und ermöglichen ihnen den regelmässigen Schulbesuch.
Gerne können Sie uns auch anrufen und das Geschenk telefonisch unter 044 272 42 00 bestellen.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen Ihren Liebsten sowie den Menschen in den Projekten zu Weihnachten eine Freude zu bereiten!
Die wunderbare Zeichnung «Lichter am Nachthimmel» stammt von Antonia Affentranger.
Unsere Partnerorganisation IDEMNNA (Instituto de Desarrollo „Maria Elena Moyano“) arbeitet in einem Aussenviertel von Lima mit Frauen und deren Kindern. Ziel des Projektes ist es, das Zusammenleben in den Familien zu verbessern, die Frauen in ihrer persönlichen Entwicklung und in ihrer Selbstständigkeit zu fördern und die Solidarität im Viertel zu stärken. Die Frauen, die durch IDEMNNA unterstützt werden, haben eine Gruppe gegründet und sich den Namen „Las Pioneras“ gegeben. In dieser Gruppe können sie sich austauschen und sich gegenseitig unterstützen bei Erziehungsproblemen und Gewalterfahrungen. Sie teilen Wissen im Bereich Ernährung und handwerklichen Fähigkeiten, erarbeiten Geschäftsideen und erhalten für deren Umsetzung Kleinkredite als Starthilfe und zur Erlangung finanzieller Unabhängigkeit.
Mit Pioniergeist zu Unabhängigkeit
Unsere Partnerorganisation IDEMNNA (Instituto de Desarrollo „Maria Elena Moyano“) arbeitet in einem Aussenviertel von Lima mit Frauen und deren Kindern. Ziel des Projektes ist es, das Zusammenleben in den Familien zu verbessern, die Frauen in ihrer persönlichen Entwicklung und in ihrer Selbstständigkeit zu fördern und die Solidarität im Viertel zu stärken. Die Frauen, die durch IDEMNNA unterstützt werden, haben eine Gruppe gegründet und sich den Namen „Las Pioneras“ gegeben. In dieser Gruppe können sie sich austauschen und sich gegenseitig unterstützen bei Erziehungsproblemen und Gewalterfahrungen. Sie teilen Wissen im Bereich Ernährung und handwerklichen Fähigkeiten, erarbeiten Geschäftsideen und erhalten für deren Umsetzung Kleinkredite als Starthilfe und zur Erlangung finanzieller Unabhängigkeit.
Fotoreportage aus dem Projekt in Peru
Durch die massive Zuwanderung von Menschen aus allen Landesteilen Perus und anderen Ländern (z.B. Venezuela) sind in den vergangenen Jahrzehnten rund um Lima zahlreiche neue Stadtteile gewachsen. IDEMNNA arbeitet in zwei Gemeinden in Jicamarca, die im östlichen Grossraum von Lima liegen. Die Lebensbedingungen hier sind äusserst prekär: Die Grundversorgung – Wasser, Abwasser, Elektrizität, Grünflächen – fehlt. Gewalt, Alkohol, Drogen und der Landhandel verursachen massive Probleme. Die meisten Familien leben in Armut. Viele Frauen sind alleinerziehend und haben psychische oder physische Gewalt erlebt.
Alicia lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern weit oben auf den Hügeln in Jicamarca in einem Haus aus Holz. Ihr Mann arbeitet bei der Müllabfuhr und ist sehr verantwortungsvoll. Alicia betont, dass sie ein gutes Team seien und er sie bei ihren Aktivitäten unterstütze. Dank Alicias Zusatzeinkommen durch den Ein- und Verkauf von Haushaltsprodukten und eines Kleinkredits konnte sie sich und ihrer Familie ganz langsam ein eigenes Zuhause einrichten.
Die meisten der Frauen, mit denen IDEMNNA zusammenarbeitet, sind im informellen Sektor tätig. Carmen, die Koordinatorin der Organisation, ist regelmässig im Quartier unterwegs, wo sie den Kontakt zu den Frauen sucht und sie für die Arbeit von IDEMNNA sensibilisiert.
Die nahe und persönliche Begleitung der Frauen ist eine der grossen Stärken von IDEMNNA. So erfahren die Verantwortlichen von den Bedürfnissen der Frauen. Geschäftsideen werden gemeinsam ausgearbeitet und umgesetzt. Auf dem Foto sieht man Julio, den zweiten Mitarbeiter von IDEMNNA, mit zwei Frauen des Projekts.
IDEMNNA sucht vermehrt den Kontakt zu anderen Institutionen, um das Angebot der Dienstleistungen an die Frauen von Jicamarca zu vergrössern (siehe «im Fokus» S.3). Die Frauen erhalten durch diese Kooperation Zugang zu psychosozialer Begleitung, rechtlicher Beratung, u.v.m.
Bevor Alicia (rechts mit dem Mikrofon) zu den Pioneras kam, war sie schüchtern und hätte sich nie vorstellen können, vor Leuten zu sprechen. Heute leitet sie selbstbewusst die Sitzung der Pioneras und die Wahl des neuen Vorstands.
Die Wahl des Vorstands ist ein offener und demokratischer Prozess. Die Frauen diskutieren in Gruppen und können sich als Kandidatinnen präsentieren. Die Pioneras führen diesen Prozess sehr partizipativ und eigenständig durch, ohne Intervention von IDEMNNA. Dies zeigt, wie sehr sich die Frauen mit der Gruppe der Pioneras identifizieren.
Stolz präsentiert sich der frisch gewählte Vorstand der Pioneras. Er besteht aus insgesamt sechs Frauen, je drei aus den beiden Gemeinden Belén und Villa El Sol.
Die Kinder der Pioneras haben eine eigene Gruppe, die sich Pioneritos nennt. In dieser Gruppe pflegen sie Freundschaften, machen Hausaufgaben, spielen Spiele, organisieren sich und setzen Ideen nach dem Prinzip «Lernen am Projekt» um.
Zwei Pioneritos betreiben ein kleines Kopierzentrum, wo sie einen Drucker haben, der mit einem Prepaid-Tablet verbunden ist. Hier können gegen Bezahlung Kopien angefertigt und Ausdrucke gemacht werden. Die beiden Pioneritos führen Buchhaltung über alle Verkäufe und Einkäufe.
Einzelne Frauen aus der Gruppe der Pioneras führen Workshops durch, an denen die anderen Frauen teilnehmen können. Der Schneidereiworkshop wird von Eulalia geführt, die schon seit mehreren Jahren ein Nähatelier betreibt.
Seit ein paar Monaten mieten drei Frauen zusammen einen Stand am lokalen Markt. Hier verkaufen sie ihre selbstgenähten Produkte (Decken, Kissenbezüge und Taschen) und bieten Reparatur- und Änderungsarbeiten an. Eulalia stellt dazu ihre eigenen Nähmaschinen zur Verfügung. Sie träumte schon lange davon, ein Lokal am Markt zu betreiben.
Keimy ist eine Pionera der ersten Stunde. In der Gruppe hat sie gelernt, sich nach und nach von der Kontrolle ihres Ehemannes zu befreien. Dank der Mitarbeit im Schneiderei-Atelier konnte sie sich ein kleines, aber eigenes Einkommen erarbeiten. Dies hat auch ihr Selbstbewusstsein nachhaltig gestärkt. Sie arbeitet nun daran, ihr eigenes Nähatelier im Innenhof ihres Hauses aufzubauen.
Der Comedor in Belén ist ein Gebäude, das der Gemeinde gehört und das die Pioneras mieten. Hier führen sie einen Mittagstisch durch, wo sie gesunde und nahrhafte Mahlzeiten anbieten. Die Pioneras haben sich im Bereich Ernährungslehre weitergebildet und wirken der Mangelernährung nun mit diesem Angebot entgegen.
Die Pioneras und ihre Kinder bezahlen einen geringen Preis für das Essen, aussenstehenden Personen steht das Angebot zu einem etwas höheren Preis ebenfalls offen. Kinder mit Anämie aus besonders armen Familien erhalten das Mittagessen kostenlos. Die Frauen führen genauestens Buch über die Einnahmen und Ausgaben des Comedors und lernen so eine neue Fähigkeiten dazu, nämlich Buchhaltung.
Das Lokal der Pioneras ist eine kleine Oase in der trostlosten Umgebung von Jicamarca. Die Resilienz und Motivation der Frauen, ihre vielen Ideen, mit denen sie ihr Leben und das ihrer Kinder verbessern möchten, begeistern und treiben Carmen und Julio immer wieder an, sich für sie einzusetzen und neue Strategien für IDEMNNA zu entwickeln.
SIEDS (Society for Informal Education an Development Studies) arbeitet in Bangalore, Indien, zum Thema Gewalt an Frauen. Ein Teil der Arbeit besteht aus Beratung und rechtlicher Begleitung von einzelnen Fällen. Dabei werden auch die Männer und Familien in die Meditationsprozesse mit einbezogen. Gleichzeitig betreibt SIEDS Aufklärungs- und Informationskampagnen in der Bevölkerung und bei den Behörden. Neu stehen die Selbstorganisation von Frauen in Gruppen und die Gemeindearbeit mit Frauen, Männern und Kindern vermehrt im Zentrum. Um die Zukunft der Organisation zu sichern, hat SIEDS vor einigen Jahren begonnen, bewusst junge Mitarbeiterinnen anzustellen. Das Miteinander der beiden Generationen funktioniert sehr gut. Die neuen Mitarbeiterinnen übernehmen tatsächliche Verantwortung und Zuständigkeiten.
Die Arbeit findet in drei Quartieren statt, in einem unterstützt durch eine indische Stiftung. EcoSolidar ist seit 25 Jahren ein wichtiger Partner für SIEDS, weil wir neben der Genderarbeit auch bewusst die Organisation und deren Weiterentwicklung unterstützen.
Gegen Gewalt an Frauen
SIEDS (Society for Informal Education and Development Studies) arbeitet in Bangalore, Indien, zum Thema Gewalt an Frauen. Ein Teil der Arbeit besteht aus Beratung der Frauen und rechtlicher Begleitung von einzelnen Fällen. Dabei werden auch die Männer und Familien in die Mediationsprozesse mit einbezogen. Gleichzeitig betreibt SIEDS Aufklärungs- und Informationskampagnen in der Bevölkerung und bei den Behörden. Neu stehen die Selbstorganisation von Frauen in Gruppen und die Gemeindearbeit mit Frauen, Männern und Kindern vermehrt im Zentrum. Um die Zukunft der Organisation zu sichern, hat SIEDS vor einigen Jahren begonnen, bewusst junge Mitarbeiterinnen anzustellen. Das Miteinander der beiden Generationen funktioniert sehr gut. Die neuen Mitarbeiterinnen übernehmen zunehmend Verantwortung und entwickeln zusätzliche Kompetenzen.
Die Arbeit findet in drei Quartieren statt, in einem unterstützt durch eine indische Stiftung. EcoSolidar ist seit 25 Jahren ein wichtiger Partner für SIEDS, weil wir neben der Genderarbeit auch bewusst die Organisation selbst und deren Weiterentwicklung unterstützen. Photos Christian Jaeggi
Fotoreportage aus dem Projekt in Indien
In Anekal ist mit SIEDS eine Frauengruppe entstanden, in der sich Frauen regelmässig treffen und austauschen. Sie erzählen sich ihre Geschichten, lernen voneinander und stärken sich gegenseitig. An einem grösseren Treffen kommen sehr viele Frauen und Kinder zusammen, es wird auch gemeinsam gesungen und gegessen.
Einzelne Frauen erzählen ihre Geschichten, einzelne erzählen von sehr schwierigen Gewalterfahrungen, andere erzählen davon, wie sie aus dem Leben in Gewalt herausgefunden haben.
Hier erzählt eine Taxifahrerin von ihren Erfahrungen und den Herausforderungen als Frau in diesem Beruf.
In Kolar bietet SIEDS unter anderem Beratungen an, bei denen Frauen ihre Anliegen besprechen und konkrete Hilfe sowie rechtliche Beratung in Anspruch nehmen können. Ein aktuelles Thema ist die Ausbeutung von Frauen in Tankstellenjobs. Alleinstehende Frauen werden schlecht bezahlt und so abhängig gemacht, dass sie sich beim Besitzer verschulden. SIEDS unterstützt die betroffenen Frauen dabei, sich bei der Polizei dagegen zur Wehr zu setzen.
Kolar ist die älteste Gemeinde in der Arbeit von SIEDS. Das Zentrum besitzt eine Bibliothek, auf die SIEDS sehr stolz ist. Es sind Bücher zum Thema Frauenrechte und der Arbeit, die SIEDS macht. Diese Bücher nutzt SIEDS auch zur Information und Wissensvermittlung in der Bevölkerung.
In Bagalur führt SIEDS neu mit der Unterstützung von jungen SozialarbeiterInnen ein Zentrum, das die Funktion eines Quartierzentrums hat. Dabei geht es um die Stärkung der Frauen in allen Lebensbereichen, wobei der Zugang zu Wissen und zu den Rechten, die den Menschen zustehen, im Zentrum steht. Hier können die Frauen auch an Schulungen zum Thema Hygiene, Menstruation und Verhütung teilnehmen.
Frauen können Computerkenntnisse erwerben, sich individuell bei verschiedenen Problemen oder Anliegen beraten lassen und erhalten Unterstützung bei Behördengängen, wenn sie dies möchten.
Begleitend sind immer die Aufklärung und Wissensvermittlung zum Thema häusliche und öffentliche Gewalt an Frauen vorhanden. Die Frauen sollen Informationen erhalten darüber, was sie im Falle von Gewalt tun und an wen sie sich wenden können.
Frauen kommen hierher, um sich zu treffen und einfach mal in einem geschützten Rahmen eine Pause zu machen. Frauen werden im Quartierzentrum in allen Lebensbereichen abgeholt und unterstützt.
Die Arbeit mit den Kindern ist ein aktiver Teil der Gemeindearbeit am Zentrum in Bagalur. Sie werden als Gruppe betreut und können ihre Freizeit mit Spielen, Malen und Tanzen verbringen oder ihre Hausaufgaben machen und für die Schule lernen.
Die Kinder können auch eigenständig in das Zentrum kommen ohne Begleitung ihrer Mütter oder Väter. Somit ist die ganze Lebenswelt der Quartierbevölkerung im Zentrum Thema und es ist für alle offen.
In diesem Zentrum findet die Arbeit auch explizit mit den Männern statt. Gemäss der Idee der aufsuchenden Sozialarbeit werden sie an verschiedenen Orten im Quartier aufgesucht und ins Zentrum eingeladen. Dort können sie Spiele spielen, sich unterhalten und austauschen. Sie bekommen mit, was die Frauen machen und es entstehen keine Befürchtungen, die Frauen könnten sich gegen sie stellen. Die Männer sind auch Teil des Zentrums und können sich selbst über verschiedene Themen informieren.
Kavitha hat vor sechs Jahren in einer schlimmen Ehe Gewalt erlebt. Sie kam dann zu SIEDS und hat sich in den vergangenen Jahren aus ihrer Situation befreit. Heute lebt sie in ihrer eigenen Wohnung und hat einen bedeutenden Wandel in ihrem Leben geschafft. SIEDS und die Frauengruppe hat sie begleitet und ihr Mut gegeben.
Gemeinsam mit Rheka (links), die eine ähnliche Geschichte hinter sich hat, ist Kavitha ein Aushängeschild für SIEDS. Ihre Geschichte gibt anderen Frauen Mut und Kraft. Bei unserem diesjährigen Besuch waren die beiden Frauen dabei, sich eigene Häuser zu bauen. Diese Erfolgsgeschichten sind möglich, weil SIEDS beharrlich und langfristig mit den betroffenen Frauen zusammen für ihre Rechte kämpft.
Im Juni waren vier Projektpartnerinnen zu Besuch in der Schweiz! Wir machten mit ihnen eine Weiterbildungs- und Vernetzungswoche. Gemeinsam reisten wir an verschiedene Orte mit dem Ziel, ihnen unterschiedliche Aspekte der Schweiz zu zeigen. Wir besichtigten Sehenswürdigkeiten, nahmen an Austauschtreffen teil und erfreuten uns an der Natur. Zum Abschluss der Woche organisierten wir im Crescenda in Basel ein World-Café mit dem Titel «Wir bewegen Gemeinschaften». SpenderInnen und Interessierte hatten die Möglichkeit, aus erster Hand Hintergrundinformationen zu den Projekten zu erfahren und die Projektleiterinnen persönlich kennenzulernen. Die Woche war in vielerlei Hinsicht eine grosse Bereicherung für unsere Partnerinnen, für die Institutionen, die wir besuchten, für unsere SpenderInnen, für uns und für alle, die in irgendeiner Form an dieser Woche beteiligt waren. Wir möchten ein paar Eindrücke aus dieser Woche mit Ihnen teilen. Unsere Projektpartnerin María Jesús Centeno Tercero (2. v. l.) sagt rückblickend: «Die soliden Fundamente einer Gesellschaft sind nicht auf Beton gebaut, sondern auf Menschlichkeit, das heißt es sind die Menschen, die die Fundamente unserer Welt stützen. Von der Reise in die Schweiz bin ich mit der Überzeugung zurückgekommen, dass man an Träume glauben muss und dass viele kleine Träume zusammen auch die Welt verändern können.»
Photos Christian Jaeggi & EcoSolidar
Rückblick – Besuch in der Schweiz
Im Juni waren vier Projektpartnerinnen zu Besuch in der Schweiz! Wir machten mit ihnen eine Weiterbildungs- und Vernetzungswoche. Gemeinsam reisten wir an verschiedene Orte mit dem Ziel, ihnen unterschiedliche Aspekte der Schweiz zu zeigen. Wir besichtigten Sehenswürdigkeiten, nahmen an Austauschtreffen teil und erfreuten uns an der Natur. Zum Abschluss der Woche organisierten wir im Crescenda in Basel ein World-Café mit dem Titel «Wir bewegen Gemeinschaften». SpenderInnen und Interessierte hatten die Möglichkeit, aus erster Hand Hintergrundinformationen zu den Projekten zu erfahren und die Projektleiterinnen persönlich kennenzulernen. Die Woche war in vielerlei Hinsicht eine grosse Bereicherung für alle Beteiligten. Wir möchten ein paar Eindrücke aus dieser Woche mit Ihnen teilen. Unsere Projektpartnerin María Jesús Centeno Tercero (2. v. l.) sagt rückblickend: «Die soliden Fundamente einer Gesellschaft sind nicht auf Beton gebaut, sondern auf Menschlichkeit, das heißt, es sind die Menschen, die die Fundamente unserer Welt stützen. Von der Reise in die Schweiz bin ich mit der Überzeugung zurückgekommen, dass man an Träume glauben muss und dass viele kleine Träume zusammen auch die Welt verändern können.» Photos Christian Jaeggi & EcoSolidar
Die Woche begann mit einem sozialen Stadtrundgang von Surprise durch Basel. Lilian Senn erzählte uns von ihrem früheren Leben «auf der Gass» und gab uns einen Einblick in eine Seite der Schweiz, die unseren Partnerinnen so nicht bewusst war. Sie waren beeindruckt von Lilian Senns Willenskraft, trotz der belastenden Umstände nie aufzugeben, und konnten daraus Kraft und Motivation für ihre eigene Arbeit schöpfen.
In diesen wenigen Stunden entstand, trotz der Sprachbarriere, eine Verbindung zwischen unseren Partnerinnen und Lilian Senn. Vielen Dank, Lilian, dass du deine beeindruckende Geschichte mit uns geteilt hast! Wir wünschen Dir alles Gute.
Am nächsten Tag fuhren wir nach Moléson-sur-Gruyères und machten eine kurze Wanderung zur Käserei «La Maison du Gruyère».
Die vielen verschiedenen Blumen auf den Wiesen lösten grosse Begeisterung aus.
Für den kleinen Hunger machten wir ein Picknick. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir etwa die Hälfte unserer Wanderung hinter uns.
In Gruyère angekommen, besuchten wir die «Maison du Gruyère». Der Gruyère-Käse hat allen sehr gut geschmeckt!
Am dritten Tag der Vernetzungs- und Weiterbildungswoche gingen wir zum Aussichtspunkt Moosfluh, um uns den grössten Gletscher der Alpen anzusehen – den Aletschgletscher. Das war zweifach beeindruckend: Zum einen wegen des fantastischen Panoramas, zum anderen, weil der sichtbare Gletscherschwund die dramatischen Folgen des Klimawandels sehr deutlich vor Augen führte. Am späteren Nachmittag fuhren wir mit dem Autoverlad durch den Lötschbergtunnel nach Riggisberg zum Muribodenhof. Dort wurden wir mit einem leckeren Abendessen empfangen. Nach dem Abendessen zeigte uns die Bäuerin unseren Schlafplatz…
Als sie uns in die Scheune führte und auf den Strohhaufen zeigte, dachten unsere Partnerinnen, sie mache einen Scherz. Doch schnell wurde ihnen klar, dass wir die bevorstehende Nacht tatsächlich im Stroh verbringen würden. Also griffen sie zur Mistgabel und richteten ihr Bett ein! Es war eine lustige und sehr schöne Erfahrung für uns alle.
Am nächsten Morgen gab es eine Führung durch den Bauernhof. Der Bauer Christian führte uns über seinen Betrieb, den er zusammen mit seiner Partnerin Anna bewirtschaftet. Sie bauen Flachs, Dinkel, Roggen und andere Getreidesorten an und wenden dabei alternative und nachhaltige Anbaumethoden an. Obwohl es sich bei keinem der Projekte unserer vier Partnerinnen um ein ausschliesslich landwirtschaftliches Projekt handelt, konnten sie eine Menge neues Wissen für ihre Arbeit mitnehmen. In fast allen Projekten sind Gartenaktivitäten Teil des Konzepts, entweder zu kreativen Zwecken oder zur teilweisen Selbstversorgung. Die Führung war sehr spannend – Danke, Christian und Anna, für Eure Gastfreundschaft und Herzlichkeit!
Am Nachmittag fuhren wir nach Bern und trafen das Team vom Fachbereich Mädchen*arbeit des Trägervereins für die offene Jugendarbeit der Stadt Bern – kurz toj. Dieser Austausch war für unsere Partnerinnen von grosser Bedeutung. Alle vier Partnerinnen arbeiten in ihren Projekten mit Kindern & Jugendlichen und/oder Frauen. Entsprechend gab es viele Überschneidungen in den Arbeitsbereichen. Beide Seiten konnten durch den Austausch neue Ideen für ihre Arbeit gewinnen und es entstand auch hier eine tiefe Verbundenheit. Katya Mallea fasst rückblickend zusammen: «Diese Reise hat mich gestärkt und mit Hoffnung erfüllt. Es ist schön zu wissen, dass Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen das gleiche Ziel haben, nämlich gemeinsam für das Gemeinwohl zu arbeiten.» Vielen Dank auch an das Team von toj!
Nach einem Abendessen zusammen mit dem Vorstand von EcoSolidar in Zürich und verschiedenen Treffen und Gesprächen am nächsten Tag mit Stiftungen, welche die verschiedenen Projekte unterstützen, ging es am Nachmittag wieder zurück nach Basel. Dort erhielten wir eine ganz besondere Führung durch das Theater Basel: Lukas Abderhalden führte uns durch Ateliers und Werkstätten, wo die Bühnen gebaut und gestaltet werden, durch Tunnels, welche die verschiedenen Bühnen miteinander verbinden, und zu Riesenliften, die einem Zugang zu unzähligen Vorhängen verschaffen. Vielen Dank, Lukas, für diese eindrückliche Führung!
Für MariJe (3. v. l.), die in Estelí/Nicaragua die «Iniciativa Colibrí» leitet, steht Theater im Zentrum ihrer täglichen Arbeit. Mit den Theaterkursen, die sich an Kinder und Jugendliche aus dem Quartier richten, schafft sie einen Raum für kreative Entfaltung und zur Stärkung des Selbstbewusstseins. In dem Sinne war für sie die Führung durchs Basler Theater und das anschliessende Stück, in dem das Publikum in die Choreographie einbezogen wurde, ein ganz besonderes Erlebnis.
Am nächsten Morgen trafen wir zwei Mitarbeiterinnen vom Jugendförderkurs auf dem Gundeldinger Feld. Der Jugendförderkurs bietet jungen Menschen, denen ein Direkteinstieg in eine Berufsausbildung noch nicht möglich ist, ein einjähriges Programm zur Berufswahlabklärung und Vorbereitung auf eine zukünftige Ausbildung. Neben der internen Schule besuchen sie verschiedene Arbeitstrainings, um ihre sozialen und persönlichen Kompetenzen zu stärken. Auch hier gab es Überschneidungen in den Arbeitsbereichen und -weisen. Dieses Treffen war ebenfalls geprägt von Inspiration für beide Seiten. Wir danken dem Team vom Jugendförderkurs für den Austausch!
Das World-Café am Samstag wurde mit einem sogenannten Blessing-Dance von unserer Projektpartnerin Bee Chhon Srors aus Kambodscha eröffnet. Diese Vorführung war sehr berührend, denn die heutige Leiterin unserer kambodschanischen Partnerorganisation BSDA hatte selbst als Jugendliche im Bildungsprogramm dieser Organisation den Apsara-Tanz gelernt.
Das World-Café war ein voller Erfolg! Wir sind sehr berührt und glücklich über den interessanten Austausch, der zwischen unseren Projektpartnerinnen und den Teilnehmenden des World-Cafés zustande kam. Ein besonderer Dank geht an unsere vier Partnerinnen, die voller Enthusiasmus ihre Projekte vorgestellt haben, an Michi Motter, der den Anlass moderiert hat, an Christian Jaeggi für die wundervollen Fotos, an alle Übersetzenden, die den Austausch erst ermöglicht haben, an die Band Xipenda und an das Team von Crescenda! Es war ein unvergesslicher Abend, der uns einmal mehr gezeigt hat, wie wichtig persönliche Begegnungen sind.
Die Generalversammlung findet statt am: MITTWOCH, 10. MAI 2023, 20.00 UHR im SILOTURM, 4.OG, Gundeldingerfeld, Dornacherstrasse 192, Basel.
Einladung Generalversammlung
Die Generalversammlung findet statt am: MITTWOCH, 10. MAI 2023, 20.00 UHR im SILOTURM, 4.OG, Gundeldingerfeld, Dornacherstrasse 192, Basel.
Traktanden
Protokoll der GV 2022
Abnahme Leistungsbericht, Jahresrechnung und Revisionsstellenbericht 2022
Wahlen: Vorstand und Revisionsstelle
Festsetzung des Mitgliederbeitrags
Projekte: aktueller Stand und Strategie
Varia
Anträge und Kandidaturen müssen bis vier Wochen vor der GV eingereicht wer- den. Mitglieder haben an der GV Stimmrecht. Alle Spender und Spenderinnen sind herzlich zur GV eingeladen.
FOTOPRÄSENTATION ASUD, MALAWI
Im Anschluss an die Generalversammlung zeigen wir Fotografien von unserem letzten Projektbesuch bei ASUD (Action for Sustainable Development) im Norden von Malawi. Unsere Partnerorganisation ASUD unterstützt Primarschulen beim Aufbau von Permakultur-Schulgärten. Auf dem Schulareal werden zudem Obstbäume, Mais, Soja und Bananen gepflanzt und Schweine gehalten. Dank der Erträge aus dem Schulgarten erhalten die Kinder ausgewogene Mahlzeiten und im Garten gibt es praktischen Unterricht in nachhaltiger Landwirtschaft und Ernährungslehre. Gleichzeitig ist jede Schule ein Lernzentrum für die ganze Gemeinde.
Wir laden Sie zudem herzlich zu einem Apéro ein.
Cookie-Zustimmung verwalten
Diese Website verwendet Cookies. Mehr Infos finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Voreinstellungen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Nutzer beantragt wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.